{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153293,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153293,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3293","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wann wird die Bundesverwaltung endlich wirklich und auf allen Hierarchiestufen mehrsprachig?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Obwohl bei der F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung Fortschritte gemacht wurden, darf nicht \u00fcber den Evaluationsbericht \"F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit\" (vom Bundesrat am 13. M\u00e4rz 2015 genehmigt) hinweggesehen werden, aus dem hervorgeht, dass immer noch ein grosses Verbesserungspotenzial besteht, insbesondere was die Vertretung der r\u00e4toromanischen und der italienischen Sprache betrifft. Letztere liegt mit 6,8 Prozent zwar knapp \u00fcber der unteren Soll-Grenze von 6,5 Prozent gem\u00e4ss Sprachenverordnung (SpV); doch wenn man die Kader der Bundesverwaltung betrachtet (4,8 Prozent), zeigt sich ihre Untervertretung trotz den klaren Bestimmungen in Artikel\u00a07 Absatz\u00a01 SpV deutlich.</p><p>Deshalb frage ich den Bundesrat:</p><p>Wie will der Bundesrat auf mittlere Frist eine angemessenere Sprachenvertretung insbesondere in den h\u00f6heren Lohnklassen und in den Kaderfunktionen der Bundesverwaltung erreichen, damit die Zielsetzungen auch tats\u00e4chlich umgesetzt werden k\u00f6nnen und es nicht bei Absichtserkl\u00e4rungen bleibt?</p>","ReasonText":"<p>Die Pflege der Mehrsprachigkeit wird angesichts unseres F\u00f6deralismus nicht als selbstverst\u00e4ndlich und \"politisch korrekt\" angesehen. In einem multikulturellen und f\u00f6deralistischen Land kommt der F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr den nationalen Zusammenhalt zu. Der Dialog zwischen den verschiedenen kulturellen und sprachlichen Gemeinschaften unseres Landes ist f\u00fcr das gegenseitige Verst\u00e4ndnis und den Respekt entscheidend. Deshalb muss er aktiv gef\u00f6rdert werden, wie der Bundesrat dies richtigerweise tut, und zwar auch in zentralen Bereichen wie der Bundesverwaltung. Der nationale Zusammenhalt wird gest\u00e4rkt, wenn die unterschiedlichen Kulturen mit ihren jeweiligen Sensibilit\u00e4ten auch in den h\u00f6heren R\u00e4ngen der Bundesverwaltung vertreten sind, wo die wichtigen Entscheide getroffen und Vorschl\u00e4ge ausgearbeitet werden, die Gegenstand der politischen Diskussion werden, zuerst beim Bundesrat, dann im Parlament. Deswegen ist es wichtig, dass die verschiedenen Sprachgemeinschaften, die zur bereichernden Vielfalt der Landesgegenden und der Kulturen beitragen, auch in den h\u00f6heren Lohnklassen der Bundesverwaltung angemessen vertreten sind. Dies tr\u00e4gt ausserdem dazu bei, dass die Verwaltungst\u00e4tigkeit effizienter abl\u00e4uft und das Vertrauen zwischen der Bev\u00f6lkerung und den Beh\u00f6rden gest\u00e4rkt wird. So verringert sich auch das Risiko, dass man sich nicht versteht und dass der Kitt, der dieses Land zusammenh\u00e4lt, langsam wegbr\u00f6ckelt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat stimmt mit der Analyse des Interpellanten \u00fcberein und teilt die daraus resultierende Besorgnis.</p><p>Die bisher unternommenen Schritte, die in Kapitel 2 des Berichtes \"F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit\" zusammengefasst werden, zeugen vom Willen des Bundesrates, die Verantwortung wahrzunehmen, die ihm f\u00fcr die F\u00f6rderung der Landessprachen und f\u00fcr die Wahrung des nationalen Zusammenhalts obliegt.</p><p>Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass die Mehrsprachigkeit der Kitt ist, der alle Mosaiksteine der politischen und kulturellen Zusammenarbeit in unserem Land zusammenh\u00e4lt; er anerkennt ferner die Mehrsprachigkeit als einen \u00f6konomischen Schl\u00fcsselfaktor, der unsere gesch\u00e4ftlichen und kulturellen Beziehungen erleichtert, berufliche Perspektiven er\u00f6ffnet und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erh\u00f6ht.</p><p>Jede und jeder sollte demnach im eigenen T\u00e4tigkeitsbereich einen Beitrag leisten, um die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die grosse Bedeutung der Landessprachen zu sensibilisieren. Die Entwicklung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung ist ein Abbild dessen, was sonst im ganzen Land in allen T\u00e4tigkeitsbereichen und auf allen institutionellen Stufen zu ihrer F\u00f6rderung unternommen wird.</p><p>Die Bundesverwaltung muss selber mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie f\u00fcr eine ausgewogene Vertretung der Sprachgemeinschaften sorgt und der Sprachkompetenz bereits bei der Personalgewinnung viel Gewicht beimisst.</p><p>Der Bund setzt in der Personal- und Beschaffungspolitik, im Rahmen der Kulturbotschaft sowie mit der St\u00e4rkung der Sprachdienste auf eine solide institutionelle und individuelle Mehrsprachigkeit. Auch die Inhalte des Berichtes \u00fcber die F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit befolgen diesen globalen und systemischen Ansatz. Der Bericht dient als Referenzdokument, wenn es darum geht, die neuen gesetzlichen Anforderungen zu erf\u00fcllen, die am 1. Oktober 2014 in Kraft getreten sind. In diesem neuen Kontext, der h\u00f6here und gleichzeitig verbindliche Anforderungen stellt, sind die Departemente, die Bundeskanzlei und die Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung gefordert, sich weiterhin gezielt f\u00fcr eine ausgewogene Vertretung der Sprachgemeinschaften einzusetzen.</p><p>Mittelfristig d\u00fcrfte die Umsetzung der Empfehlungen zur Ausrichtung und Unterst\u00fctzung der im Bericht vom 13. M\u00e4rz 2015 aufgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten der obengenannten Akteure sowohl zu einer besseren Vertretung der Sprachgemeinschaften als auch zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung beitragen, dies auch in den h\u00f6heren Lohnklassen und in den Kaderfunktionen.</p><p>Der Bundesrat hat in den Bereichen Ausbildung, Integration und Anstellung von neuen Mitarbeitenden, Evaluation und Informationssystem sowie Koordination, Sensibilisierung und Information bereits eine Reihe von Massnahmen verabschiedet. Sie sind im genannten Bericht aufgef\u00fchrt. Bis 2019, wenn die n\u00e4chste 4-Jahres-Evaluation stattfindet, wird die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen in Form punktueller Follow-ups regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft. Bei Bedarf werden die Massnahmen erg\u00e4nzt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1432684800000)\/","SubmittedBy":"Merlini Giovanni","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1434672000000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763106456190)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426723200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Kultur"}}