{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153300,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153300,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3300","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Publikation der Umfrage \"Wie sind Landwirte und Landwirtschaftsexperten zur neuen Agrarpolitik eingestellt?\" in der Zeitschrift \"Agrarforschung\"","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>\"Agrarforschung Schweiz/Recherche Agronomique Suisse\" ist die Zeitschrift der landwirtschaftlichen Forschung von Agroscope und ihren Partnern BLW, ETH, Hafl, Fibl, wobei Agroscope gleichzeitig Herausgeberin der Zeitschrift ist. Es ist das offizielle Organ der landwirtschaftlichen Forschung und Wissenschaft des Bundes.</p><p>In Heft 3, M\u00e4rz 2015 wird das Resultat einer Umfrage mit dem Titel \"Wie sind Landwirte und Landwirtschaftsexperten zur neuen Agrarpolitik eingestellt?\" ver\u00f6ffentlicht. Ich stelle fest, dass diese Umfrage nicht vom BLW selber durchgef\u00fchrt noch von diesem in Auftrag gegeben wurde. Es handelt sich aus meiner Sicht um eine rein private Umfrage von selbsternannten \"Experten\". Das f\u00fchrt mich zu folgenden Fragen:</p><p>1. Welche Rolle spielt die wissenschaftliche Qualit\u00e4t eines Beitrages zum Zeitpunkt der Publikation in der Zeitschrift \"Agrarforschung\"?</p><p>2. Kann der Bundesrat die Ver\u00f6ffentlichung einer nichtbestellten Umfrage, durchgef\u00fchrt von einer nichtzust\u00e4ndigen eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalt, einem fachfremden Hochschulinstitut und einer politischen Organisation, im bundeseigenen agrarwissenschaftlichen Publikationsorgan verantworten?</p><p>3. Wie beurteilt er den Zeitpunkt (im dritten Monat nach Einf\u00fchrung der AP 2014-2017) der Umfrage?</p><p>4. War f\u00fcr die Landwirte eine aussagekr\u00e4ftige und ehrliche Aussage zu den Auswirkungen der neuen Agrarpolitik m\u00f6glich?</p><p>5. Gen\u00fcgt die Studie methodisch, in Bezug auf die Auswahl der befragten Landwirte, die Auswahl der Experten und den Erhebungszeitpunkt?</p><p>6. Wie beurteilt er die Qualit\u00e4t der gestellten Fragen, in Bezug auf die Bedeutung der Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit inl\u00e4ndischen Nahrungsmitteln?</p><p>7. Erachtet er die Studie als neutral und wissenschaftlich aussagekr\u00e4ftig?</p><p>8. Tr\u00e4gt die Studie zum vom Bundesrat verlangten Wissenstransfer bei?</p><p>9. Setzt er durch solche Beitr\u00e4ge nicht die Glaubw\u00fcrdigkeit und Seriosit\u00e4t seines eigenen Organs - immerhin das einzige auf die Schweiz bezogene agrarwissenschaftliche Journal - aufs Spiel?</p><p>10. Wie stellt er sich zur Tatsache, dass die Auswertung und Interpretation dieser Umfrage ohne Mitwirkung der in dieser Thematik federf\u00fchrenden Bundesforschungsanstalt und ihrer Partner durchgef\u00fchrt und trotzdem im offiziellen Organ der Forschung und Wissenschaft ver\u00f6ffentlicht wurde?</p><p>11. In welchem Verh\u00e4ltnis stehen die Autoren, insbesondere \"Vision Landwirtschaft\", zum BLW?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>\"Agrarforschung Schweiz\" ist die Zeitschrift der landwirtschaftlichen Forschung von Agroscope und ihren Partnern BLW, ETH, Hafl, Agridea und Fibl. Sie richtet sich an Fachpersonen aus Forschung, Industrie, Lehre, Beratung und Politik, an kantonale und eidgen\u00f6ssische \u00c4mter und weitere Fachinteressierte. Der publizierte Inhalt muss f\u00fcr die Leserschaft der Zeitschrift von Interesse sein. Die Zeitschrift ist offen f\u00fcr Beitr\u00e4ge von Autoren, die nicht zu den Partnerorganisationen geh\u00f6ren. Die Diskussion der Resultate legt die Ansicht der Autoren dar und nicht diejenige der Herausgeber.</p><p>1. Die redaktionelle Qualit\u00e4t der Beitr\u00e4ge muss den Anforderungen der Zeitschrift gen\u00fcgen (redaktionelle Richtlinien). Die wissenschaftliche Qualit\u00e4t des Inhalts liegt in der Verantwortung der Autorinnen und Autoren und ihrer Institutionen. Artikel, die nicht von den Partnerinstitutionen der Zeitschrift verfasst werden, werden von einer solchen gepr\u00fcft, um die Qualit\u00e4t der publizierten Artikel zu gew\u00e4hrleisten.</p><p>2. Die publizierten Artikel behandeln nicht zwingend Themen, die mit den rechtlichen Aufgaben oder mit dem Leistungsauftrag im Zusammenhang stehen. Die Zeitschrift ist in erster Linie ein Publikationsorgan f\u00fcr seine Partner. Es k\u00f6nnen aber auch andere Artikel publiziert werden, die f\u00fcr die Leserschaft von Interesse sein k\u00f6nnten.</p><p>3. Die Publikation h\u00e4lt transparent fest, in welchem Zeitraum die Stichprobe erhoben wurde. Die Umfrage zeigt, wie die Landwirte drei Monate nach der Einf\u00fchrung die AP 2014-2017 wahrnehmen, wie sie zur \u00d6kologisierung der Landwirtschaft stehen und welche Betriebsanpassungen sie vorzunehmen gedenken. Dies ist eine Momentaufnahme und ist als solche zu betrachten. Die Befragten hatten zu diesem Zeitpunkt konkrete Erwartungen, aber noch kaum Erfahrungen. Es ist Aufgabe des BLW, zu gegebenem Zeitpunkt die Massnahmen der AP 2014-2017 zu evaluieren.</p><p>4. Die Fragen sind unmissverst\u00e4ndlich gestellt. Es ist davon auszugehen, dass die Landwirte ehrlich darauf antworteten.</p><p>5. Die Umfrage wurde nur in ausgew\u00e4hlten Deutschschweizer Kantonen durchgef\u00fchrt. Zudem haben mehr Landwirte von Biobetrieben als von Nichtbiobetrieben die Umfrage beantwortet. Die Auswahl der Experten ist breit gef\u00e4chert. Die Resultate sind teilweise bez\u00fcglich der Gruppierungen (Landwirte/Experten, Bio-/Nichtbiobetriebe) gesondert ausgewiesen. Es besteht ausreichend Transparenz f\u00fcr die Interpretation der Resultate.</p><p>6. Es ist nicht am Bundesrat, die Qualit\u00e4t der Fragen einer wissenschaftlichen Studie zu beurteilen; umso mehr, als es sich dabei um eine Master-Arbeit handelt, die von den zust\u00e4ndigen Professoren nach wissenschaftlichen Massst\u00e4ben beurteilt wird.</p><p>7. Es besteht kein Hinweis darauf, dass die Befragten manipuliert wurden. Die Fragen sind unmissverst\u00e4ndlich, die Resultate transparent dargestellt. Aufgrund der nichtrepr\u00e4sentativen Stichprobe kann keine Aussage f\u00fcr die gesamte Schweizer Landwirtschaft gemacht werden.</p><p>8. Ja, die Studie tr\u00e4gt zum Wissenstransfer bei. Sie ist eine klar deklarierte Momentaufnahme der Wahrnehmung der Agrarpolitik 2014-2017, der Einstellung zur \u00d6kologisierung der Landwirtschaft und zu m\u00f6glichen Betriebsanpassungen. Dies ist ein Beitrag zum Dialog.</p><p>9./10. Wissenschaftliche Arbeiten unterliegen immer gewissen Einschr\u00e4nkungen. Die Interpretation der Resultate in der Publikation widerspiegelt ausschliesslich die Meinung der Autoren. Wissenschaftliche Publikationen dienen dem Dialog und der Weiterentwicklung des Sachverhalts. Es ist Aufgabe der Zeitschrift \"Agrarforschung Schweiz\", diese Weiterentwicklung zu f\u00f6rdern.</p><p>11. Die \"Vision Landwirtschaft\" sieht sich als Denkwerkstatt unabh\u00e4ngiger Agrarfachleute. Damit ist sie eine unter vielen landwirtschaftlichen Organisationen und Interessenvertretungen, die regelm\u00e4ssig mit dem Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft agrarpolitische Themen er\u00f6rtern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1431043200000)\/","SubmittedBy":"Binder Max","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1434672000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524801820)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426809600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Landwirtschaft"}}