{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153307,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153307,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3307","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gesellschaft und Internet in der Schweiz im Jahr 2030. Bericht","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, wie die Schweiz in der vierten industriellen Revolution ihre f\u00fchrende Position als innovative Wissens- und Industriegesellschaft zur\u00fcckgewinnen, erhalten und ausbauen kann und zugleich darauf vorbereitet ist, die Effizienzgewinne sozial gerecht zu verteilen. Er legt dar, wie die Errungenschaften der sozialen Sicherheit, des Wohlstands, der Demokratie, der Schutz der Privatsph\u00e4re und die Chancengleichheit sichergestellt werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz soll und kann sich den grundlegenden Ver\u00e4nderungen der vierten industriellen Revolution stellen und sie aktiv mitgestalten. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das n\u00f6tige Bewusstsein f\u00fcr diese Herausforderungen geschaffen wird. Die Internet-Gesellschaft (das Netz, die Digitalisierung, die k\u00fcnstliche Intelligenz, die Robotik) mit ihren Ver\u00e4nderungen in s\u00e4mtlichen Lebensbereichen kommt, ob wir wollen oder nicht. Hier einige Beispiele: Wir m\u00fcssen damit rechnen, dass in vielen Bereichen der traditionellen Wirtschaft rund 50 Prozent der Lohn-Arbeitspl\u00e4tze verlorengehen werden. Wir m\u00fcssen darum in der Lage sein, rasch zahlreiche neue wissenschaftliche und technische Berufsfelder mit ihren Anforderungen zu identifizieren und zu f\u00f6rdern. Das Bildungswesen ist auf allen Stufen herausgefordert. Im Bericht soll aufgezeigt werden, wie Bund und Kantone gemeinsam ihre diesbez\u00fcglichen Anstrengungen intensivieren k\u00f6nnen. Zudem ist der Weiterbildungs- und Umschulungsbedarf am Arbeitsplatz rechtzeitig zu erkennen; es bedarf k\u00fcnftig flexibler Angebote zur Nach- und H\u00f6herqualifizierung. Nur so l\u00e4sst sich verhindern, dass der technologiegetriebene Einwanderungsdruck weiter zunimmt. Alle Bildungsinstitutionen und auch alle direkt und indirekt betroffenen Branchen m\u00fcssen sich auf diese fundamentale technologische Revolution fr\u00fchzeitig neu ausrichten k\u00f6nnen. Die B\u00fcrgerrechte der Einzelnen k\u00f6nnen durch das Internet bedroht werden - dies ist zu analysieren und zu bek\u00e4mpfen. Durch nationale Gesetze und internationale, vor allem europ\u00e4ische Kooperationen ist sicherzustellen, dass die Privatheit erhalten bleibt und die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wieder die Hoheit \u00fcber ihre Daten, die im Internet entstehen, zur\u00fcckerhalten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) heutzutage einen der wichtigsten Antriebsfaktoren f\u00fcr die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Politik in unserem Land darstellen. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivit\u00e4ten im Rahmen einer neuen industriellen Revolution muss sich die Schweiz f\u00fcr Ver\u00e4nderungen in zahlreichen Wirtschaftssektoren und Berufsbereichen wappnen.</p><p>Die Schweiz ist nicht das erste Mal mit solch umfassenden Ver\u00e4nderungen ihrer wirtschaftlichen und industriellen Struktur konfrontiert. Sie hat diese Herausforderung stets gemeistert, wobei sie jeweils der privaten Initiative den Vorrang gab und zur L\u00f6sung m\u00f6glicher Konflikte, die durch solche Ver\u00e4nderungen entstehen k\u00f6nnen, auf die Sozialpartnerschaft setzte. Und auch wenn die angek\u00fcndigten Ver\u00e4nderungen zweifelsohne bedeutend sind, ist nicht sicher, ob sie wirklich so radikal und abrupt sein werden, wie das heute erwartet wird.</p><p>Der Bundesrat verfolgt die Entwicklung dieser Technologien hin zur digitalen Gesellschaft jedoch aufmerksam mit und hat diesbez\u00fcglich bereits verschiedene Strategien entwickelt, darunter insbesondere die Strategie f\u00fcr eine Informationsgesellschaft in der Schweiz, die die priorit\u00e4ren Stossrichtungen f\u00fcr folgende Handlungsfelder festlegt: Infrastruktur; Sicherheit und Vertrauen; Wirtschaft; E-Demokratie und E-Government; Bildung, Forschung und Innovation; Kultur; Gesundheit und Gesundheitswesen; Energie- und Ressourceneffizienz. Diese Strategie wird regelm\u00e4ssig den Bed\u00fcrfnissen entsprechend aktualisiert. Momentan ist eine umfangreiche Anpassung im Gange. Dabei werden insbesondere die neuen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Bildung und die Gesellschaft analysiert. Diese departements\u00fcbergreifende Strategie wird durch spezifischere Strategien erg\u00e4nzt, wie die nationale Strategie zum Schutz vor Cyberrisiken (NCS), die E-Government-Strategie Schweiz (E-Government) und die Strategie E-Health Schweiz (E-Health), die ebenfalls regelm\u00e4ssig angepasst werden.</p><p>Im Bereich der F\u00f6rderinstrumente bearbeiten und unterst\u00fctzen die zwei F\u00f6rderorganisationen Kommission f\u00fcr Technologie und Innovation (KTI) und Schweizerischer Nationalfonds (SNF) unter anderem Projekte im digitalen Bereich. Zudem werden Teile des Themas Industrie 4.0 voraussichtlich Eingang als Schwerpunkte bei Standorten des k\u00fcnftigen Schweizerischen Innovationsparks finden.</p><p>Deshalb ist der Bundesrat der Ansicht, dass die departements\u00fcbergreifende Strategie f\u00fcr eine Informationsgesellschaft in der Schweiz, die verschiedenen spezifischeren Strategien sowie die Bem\u00fchungen f\u00fcr die F\u00f6rderung von Forschung und Innovation einen ausreichenden Gesamtrahmen darstellen und dass sie - zusammen mit den anderen bestehenden Bestrebungen des Bundes - gen\u00fcgend auf die von der Postulantin genannten Probleme eingehen. Ein separater Bericht \u00fcber ein so breites und vielf\u00e4ltiges Thema ist in diesem Fall nicht zweckm\u00e4ssig.</p><p>Der Bundesrat schliesst allerdings nicht aus - bei Bedarf und wo dies die Ressourcen erlauben -, gezieltere Studien zu den entsprechenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Arbeitswelt zu veranlassen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1432684800000)\/","SubmittedBy":"Graf-Litscher Edith","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1488326400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524513160)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426809600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung"}}