{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153328,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153328,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3328","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Aktuelle geschlechtsspezifische Budgetanalyse der Abteilung \"Jugend und Sport\" im Baspo","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht eine geschlechtsspezifische Budgetanalyse der Abteilung \"Jugend und Sport\" im Bundesamt f\u00fcr Sport (Baspo) darzulegen.</p>","ReasonText":"<p>Finanzfl\u00fcsse und ihre Steuerung beeinflussen die aktuellen und zuk\u00fcnftigen Lebensbedingungen der Bev\u00f6lkerung. Da sich die Lebens- und Arbeitssituationen zwischen den Geschlechtern immer noch deutlich unterscheiden, wirken sich \u00f6ffentliche Ausgaben unterschiedlich auf die Geschlechter aus. Eine geschlechtsspezifische Analyse ist deshalb f\u00fcr eine realistische Wirkungsanalyse von Staatsausgaben unerl\u00e4sslich. Der Staat und seine Organe unterstehen zudem dem Diskriminierungsverbot und Gleichstellungsgebot (Art. 8 Abs. 3 der Bundesverfassung). Diese m\u00fcssen auch bei der Zuteilung von Ressourcen ber\u00fccksichtigt werden.</p><p>Sport ist weder geschlechtsneutral noch geschlechtergerecht organisiert. Vielmehr herrscht in Bezug auf Organisation und Finanzierung sowohl des Spitzen- als auch des Breitensports eine weitgehende Geschlechterblindheit. Eine 2002 im Auftrag des Eidgen\u00f6ssischen Gleichstellungsb\u00fcros in der Abteilung \"Jugend und Sport\" im Baspo durchgef\u00fchrte Budgetanalyse hat aufgezeigt, dass auch dort keine Chancengleichheit der Geschlechter herrscht:</p><p>Im Jahr 2000 profitierten M\u00e4dchen und Frauen von \"Jugend und Sport\"-Angeboten, die mit rund 18 Millionen Franken subventioniert wurden, w\u00e4hrend Jungen und M\u00e4nner von mit rund 30 Millionen Franken subventionierten Angeboten profitierten. Zudem floss ein knappes Viertel der \"Jugend und Sport\"-Subventionen in Angebote, in denen der Knaben- bzw. M\u00e4nneranteil bei 95 Prozent liegt, w\u00e4hrend in Angebote, bei denen der M\u00e4dchen- bzw. Frauenanteil bei \u00fcber 90 Prozent liegt, nur 2,3 Prozent der Subventionen flossen. Die Analyse hat ferner aufgezeigt, dass Frauen 28 Prozent der \"Jugend und Sport\"-Leiterinnen und -Leiter ausmachten, jedoch nur 20 Prozent der Entsch\u00e4digungen erhielten.</p><p>Neueste Entwicklungen zeigen sogar, dass die Gelder im \"Jugend und Sport\"-Bereich gek\u00fcrzt werden sollen, was genau der Unterst\u00fctzung der gendergerechten Angebote zum Verh\u00e4ngnis werden k\u00f6nnte.</p><p>\u00dcber zehn Jahre nach dieser letzten Budgetanalyse w\u00e4re es angebracht, eine neue Analyse vorzunehmen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Betrachtet man die Sportaktivit\u00e4t der Jugendlichen getrennt nach Geschlecht, so f\u00e4llt auf, dass M\u00e4dchen generell deutlich weniger Sport treiben als Knaben. Neueste Untersuchungen zeigen, dass - unabh\u00e4ngig vom Geschlecht - die Sportaktivit\u00e4t nach dem 13. Lebensjahr kontinuierlich abnimmt (Sport Schweiz 2014: Kinder- und Jugendbericht, Publikation in Vorbereitung). Dieser Befund ist auch in den Teilnahmezahlen von \"Jugend und Sport\" abgebildet, indem die Teilnahmeraten der Knaben generell h\u00f6her sind als jene der M\u00e4dchen (Verh\u00e4ltnis 60 zu 40 Prozent). Bemerkenswert ist dabei, dass etwa in den beliebten Sportarten wie Lagersport und Trekking, Schneesport, Turnen, Schwimmsport und Leichtathletik der prozentuale Anteil der M\u00e4dchen in etwa gleich oder h\u00f6her ist als jener der Knaben (Observatorium Sport und Bewegung, Indikator 1.5, Stand 2014).</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass sich eine geschlechterspezifische Budgetanalyse des Bereichs \"Jugend und Sport\" des Bundesamtes f\u00fcr Sport (Baspo) nicht aufdr\u00e4ngt. Die Verteilung der Mittel im Bereich von \"Jugend und Sport\" erfolgt nach klaren rechtlichen Vorgaben. Jede qualifizierte Tr\u00e4gerschaft eines Kurses oder Lagers, die ein Angebot in den zugelassenen Sportarten macht, hat Anspruch auf die Ausrichtung von klar umschriebenen Subventionsleistungen. Diese Leistungen differenzieren nicht zwischen den Geschlechtern. Was die Frage der Gleichstellung im Sport betrifft, sind die Bundesbeh\u00f6rden nicht unt\u00e4tig. So ist der vom Baspo organisierte Magglinger Tag 2015 (\"Landsgemeinde des Schweizer Sports\") dem Thema \"Frauen im Sport\" gewidmet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1431475200000)\/","SubmittedBy":"Trede Aline","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1457568000000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524280613)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426809600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Soziale Fragen"}}