{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153339,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153339,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3339","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Nahrungsmittelversorgung. Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen der produzierenden Landwirtschaft und den vor- und nachgelagerten Branchen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Obwohl die Schweiz in Europa den tiefsten Selbstversorgungsgrad aufweist, ist die Schweizer Agrarpolitik des Bundes auf eine noch st\u00e4rkere Extensivierung ausgerichtet. Eigentlich sollte aufgrund von in- und ausl\u00e4ndischen Tatsachen das Gegenteil der Fall sein. Deshalb ersuche ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Ist er sich der engen Zusammenarbeit zwischen der produzierenden Landwirtschaft und den vor- und nachgelagerten Branchen zur Erhaltung einer vielf\u00e4ltigen, ausreichenden einheimischen Nahrungsmittelversorgung bewusst?</p><p>2. Ist er bereit, die Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass diese Leistungserbringer der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette Perspektiven haben, damit sie ihren Auftrag langfristig erf\u00fcllen k\u00f6nnen? Ist er sich zudem bewusst, dass die produzierende Landwirtschaft sowie die erste Verarbeitungsstufe wegen dem haupts\u00e4chlichen Commodity-Charakter ihrer Produkte zum Teil andere Rahmenbedingungen haben als die zweite Verarbeitungsstufe und der Handel, und beabsichtigt er, die Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass auch diese Betriebe in gewerblichen Strukturen ihren Auftrag langfristig erf\u00fcllen k\u00f6nnen?</p><p>3. Bef\u00fcrwortet er eine ausreichende Versorgung mit qualitativ hochwertigen einheimischen Nahrungsmitteln?</p><p>4. Welche \u00dcberlegungen bringen den Bundesrat dazu, die einheimische Produktion und Verarbeitung immer weiter zu extensivieren?</p><p>5. Wie beurteilt er die wirtschaftliche, volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung dieser Wertsch\u00f6pfungskette?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2./5. Die Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft ist ein wichtiger Teil der Schweizer Volkswirtschaft. Der Anteil der Branche am Bruttoinlandprodukt liegt im Bereich von 6 bis 7 Prozent. Gekoppelt an die Produktion von Lebensmitteln erbringt die Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft zudem verschiedene gesellschaftlich erw\u00fcnschte Leistungen wie die Pflege der Kulturlandschaft oder einen Beitrag zur regionalen Entwicklung. Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der Landwirtschaft f\u00fcr die vor- und nachgelagerten Sektoren bewusst und hat sich verschiedentlich zu dieser Thematik ge\u00e4ussert (z. B. BBl 2012 2075, 2145-2147). F\u00fcr einen Teil der Kulturen wie z. B. \u00d6lsaaten ist ein gewisses Produktionsvolumen n\u00f6tig, damit eine wirtschaftliche Verarbeitung im Inland m\u00f6glich ist. Der Bund f\u00f6rdert die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Verarbeitung mit verschiedenen Massnahmen. So unterst\u00fctzt er die Anstrengungen der Branche f\u00fcr eine gemeinsame Qualit\u00e4tsstrategie, gew\u00e4hrt Investitionshilfen f\u00fcr Projekte zur regionalen Entwicklung und f\u00f6rdert gewerbliche Kleinbetriebe.</p><p>Zur Einleitung sowie zu den Fragen 3./4.: Der Bundesrat ist bestrebt, die Produktionskapazit\u00e4t der Schweizer Landwirtschaft durch eine Kalorienproduktion im heutigen Ausmass zu erhalten und gleichzeitig weitere Verbesserungen im Bereich der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen, der Kulturlandschaft und beim Tierwohl zu erreichen (BBl 2012 2075). Die Kalorienproduktion hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Im Vergleich zu 1990/92 wurden 2010/12 rund 8 Prozent mehr Kalorien produziert. Obwohl f\u00fcr 2014 - das erste Umsetzungsjahr der Agrarpolitik 2014-2017 - noch keine definitiven Zahlen vorliegen, ist aufgrund der sehr guten Ertr\u00e4ge im Pflanzenbau und der hohen Milchproduktion davon auszugehen, dass die Kalorienproduktion den Wert des bisherigen Rekordjahres 2011 erreicht. Aufgrund dieser Entwicklung kann festgehalten werden, dass die Landwirtschaft ihre produktive Funktion weiterhin wahrnimmt und f\u00fcr die nachgelagerten Verarbeitungsbetriebe hochwertige Lebensmittelrohstoffe bereitstellt.</p><p>Zur Erhaltung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen (Biodiversit\u00e4t, Bodenfruchtbarkeit, Wasser- und Luftqualit\u00e4t) wird heute ein Teil der Fl\u00e4chen extensiver bewirtschaftet als zu Beginn der Agrarreform. Zudem f\u00f6rdert der Bund ressourcenschonende Technologien und Produktionssysteme (z. B. emissionsmindernde Ausbringverfahren), die bei vergleichbarer Produktion geringere Umweltauswirkungen haben. So konnten in den vergangenen Jahren im Umweltbereich Fortschritte erzielt werden, wobei die Ziele beispielsweise im Bereich der Stickstoffverluste noch nicht erreicht sind. Das Ziel des Bundesrates ist nicht die Extensivierung der Landwirtschaft, sondern die Steigerung der Ressourceneffizienz, das heisst die Verminderung der Umweltauswirkungen bei gleichbleibender Produktion.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1432080000000)\/","SubmittedBy":"Schibli Ernst","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1449100800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525104580)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426809600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft|Gesundheit"}}