{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153376,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153376,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3376","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Mehrsprachigkeit. Diskriminierende Stellenausschreibung bei der Pro Helvetia?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Ausschreibung der Pro Helvetia f\u00fcr ein Praktikum wird u. a. die Muttersprache Deutsch verlangt (f\u00fcr den Ausschreibungstext vgl. <a href=\"http://www4.ti.ch/can/dtcf/italianita/attivita\">http://www4.ti.ch/can/dtcf/italianita/attivita</a>).</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Welche Aufgaben dieser Funktion erfordern die Kenntnis einer ganz bestimmten Amtssprache (nicht aber der anderen)?</p><p>2. Warum m\u00fcssen die Sprachkenntnisse statt an ein qualitatives Kriterium (z. B. sehr gute Kenntnisse) an ein biografisches Kriterium (die Muttersprache) gekn\u00fcpft sein, was Personen diskriminiert, die vielleicht sehr gute Kenntnisse der verlangten Amtssprache vorweisen k\u00f6nnen, aber eine andere Muttersprache haben?</p><p>3. F\u00e4llt die Pro Helvetia - eine Stiftung des \u00f6ffentlichen Rechts, die vollumf\u00e4nglich vom Bund finanziert wird und zu deren Hauptzielen die F\u00f6rderung der Verst\u00e4ndigung zwischen den verschiedenen Landesteilen geh\u00f6rt - unter den Geltungsbereich des Sprachengesetzes (SpG; SR 441.1)?</p><p>4. Falls dies nach dem Buchstaben des Gesetzes nicht so ist: Ist der Bundesrat angesichts der erw\u00e4hnten Stellenausschreibung nicht dennoch der Ansicht, dass die Personalpolitik der Pro Helvetia den Geist und die Grundprinzipien des SpG ganz klar einhalten muss?</p><p>5. Artikel\u00a04 Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0b SpG gibt dem Bund die Kompetenz vorzusehen, dass \"die Erteilung von Konzessionen oder Auftr\u00e4gen sowie die Zusprache von Finanzhilfen mit der Auflage zu verbinden sind, Bestimmungen dieses Abschnitts zu befolgen\". Gibt es momentan im Auftrag des Bundes an die Pro Helvetia entsprechende Auflagen? Wenn ja, welcher Art und welchen Umfangs?</p><p>6. Falls dies nicht der Fall ist: Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass f\u00fcr die n\u00e4chste Finanzierungsperiode entsprechende Auflagen vorgesehen werden m\u00fcssen, damit sich \u00e4hnliche F\u00e4lle nicht wiederholen und damit gew\u00e4hrleistet ist, dass die Stiftung Pro Helvetia die Gleichbehandlung der vier Landessprachen sicherstellt und die Sprachenfreiheit in all ihren T\u00e4tigkeitsbereichen garantiert und umsetzt, auch in ihrer Personalpolitik?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Pro Helvetia ben\u00f6tigte f\u00fcr die Aus\u00fcbung der ausgeschriebenen Funktion (Mitarbeit am Projekt Triptic) eine Praktikantin oder einen Praktikanten, welche bzw. welcher die Beherrschung der deutschen Sprache gew\u00e4hrleisten musste, da der Projektverantwortliche franz\u00f6sischer Muttersprache war und das l\u00e4nder\u00fcbergreifende Austauschprojekt sowohl franz\u00f6sische wie auch deutsche Sprachkompetenzen erforderte.</p><p>2. Im erw\u00e4hnten Stelleninserat ist der Terminus \"Ihre Muttersprache ist Deutsch\" nicht korrekt gew\u00e4hlt und widerspricht daher dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Sprachgemeinschaften. K\u00fcnftig werden alle Stelleninserate sorgf\u00e4ltiger \u00fcberpr\u00fcft.</p><p>3. Ja, Pro Helvetia f\u00e4llt unter den Geltungsbereich des Sprachengesetzes. Die Stiftung ber\u00fccksichtigt bei ihrer Personalpolitik Artikel\u00a04 Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0e des Bundespersonalgesetzes (Vertretung der Sprachgemeinschaften entsprechend ihrem Anteil an der Wohnbev\u00f6lkerung).</p><p>4. Die Personalpolitik von Pro Helvetia ber\u00fccksichtigt die F\u00f6rderung der lateinischen Sprachpr\u00e4senz und Sprachkompetenz der Belegschaft. Dies zeigt sich auch an den Anteilen von 22,6 Prozent Mitarbeitenden aus der franz\u00f6sischen Schweiz und 12,9 Prozent aus der italienischen Schweiz. Von den j\u00e4hrlich f\u00fcnf zu vergebenden Praktikantenstellen stammen durchschnittlich zwei Personen aus dem lateinischen Sprachraum. Aufgrund dieser Kennzahlen erachtet der Bundesrat die Umsetzung der Grunds\u00e4tze der Sprachgemeinschaften als erf\u00fcllt.</p><p>5. Die strategischen Ziele des Bundesrates f\u00fcr Pro Helvetia 2012-2015 sehen vor, dass Pro Helvetia eine fortschrittliche und sozialverantwortliche Personalpolitik verfolgt und insbesondere der Mehrsprachigkeit hohes Gewicht beimisst.</p><p>6. Es ist beabsichtigt, dass die Verpflichtung zur Mehrsprachigkeit auch in den strategischen Zielen des Bundesrates f\u00fcr Pro Helvetia 2016-2020 festgelegt wird.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1431475200000)\/","SubmittedBy":"Abate Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1434412800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524601423)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426809600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Kultur"}}