{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153430,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153430,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3430","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Kein Lehrabbruch ohne Anschlussl\u00f6sung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Bericht zu erstatten, wie Personen nach einer Lehrvertragsaufl\u00f6sung begleitet werden sollen, mit der Zielsetzung: Kein Lehrabbruch ohne Anschlussl\u00f6sung.</p>","ReasonText":"<p>Es ist das erkl\u00e4rte Ziel des Bundes, dass 95 Prozent aller Jugendlichen einen Abschluss auf Sekundarstufe II erreichen sollen. Damit dieses Ausbildungsziel erreicht werden kann, muss die Betreuung und Begleitung bei Lehrvertragsaufl\u00f6sungen intensiviert werden. Nachkontakte mit dem Ziel, eine Anschlussl\u00f6sung zu finden, m\u00fcssen obligatorisch sein und als dringliche Massnahme ausnahmslos umgesetzt werden. Zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit und mit Bezug auf den Fachkr\u00e4ftemangel ist der Bund in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Sozialpartnern gefordert, mehr zum gesetzten Ausbildungsziel beizutragen.</p><p>Rund ein F\u00fcnftel aller Jugendlichen brechen ihre Lehre vorzeitig ab. Rund ein Viertel von ihnen sucht oder findet keine Anschlussl\u00f6sung. F\u00fcr diese Jugendlichen wird in der Folge ein Abschluss auf Sekundarstufe II schwierig bis unm\u00f6glich. Eine Lehrvertragsaufl\u00f6sung ohne Anschlussl\u00f6sung ist f\u00fcr die Betroffenen meist tragisch und f\u00fchrt oft auch zu Gesundheits- oder Suchtproblemen. Auch aus dieser Perspektive hat das Thema Berufsabschluss eine f\u00fcr die Gesellschaft bedeutende Dimension.</p><p>Der Bund muss seine Verantwortung f\u00fcr die optimale Betreuung und Begleitung nach einem Lehrabbruch \u00fcbernehmen. Das Case Management Berufsbildung nimmt diese Aufgaben kaum wahr. Im Bericht soll der Bundesrat Vorschl\u00e4ge unterbreiten, wie dieses Problem zielorientiert angegangen werden kann, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den Sozialpartnern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit dieser Thematik bewusst und unterst\u00fctzt die Zielsetzung der Postulantin. Lehrabbr\u00fcche ohne Anschlussl\u00f6sungen sollen m\u00f6glichst verhindert und betroffene Jugendliche begleitet werden. Das Ziel, 95 Prozent der Jugendlichen zu einem Abschluss der Sekundarstufe II zu f\u00fchren, wurde mit der Erkl\u00e4rung der gemeinsamen bildungspolitischen Ziele des Eidgen\u00f6ssischen Departements f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren im Mai 2015 erneut bekr\u00e4ftigt. Lehrvertragsaufl\u00f6sungen f\u00fchren nicht unvermeidlich zu Lehrabbr\u00fcchen. Unter Lehrvertragsaufl\u00f6sung wird eine vorzeitige K\u00fcndigung seitens einer der beiden Vertragsparteien oder im gegenseitigen Einvernehmen verstanden.</p><p>Erst wenn Jugendliche nach einer Lehrvertragsaufl\u00f6sung keine neue Ausbildung mehr beginnen, kommt es zum eigentlichen Lehrabbruch. Zahlen zu Lehrvertragsaufl\u00f6sungen und Lehrabbr\u00fcchen sind auf gesamtschweizerischer Ebene bisher keine publiziert. Das Bundesamt f\u00fcr Statistik entwickelt zurzeit entsprechende gesamtschweizerische Statistiken. Sie werden n\u00e4chstes Jahr verf\u00fcgbar sein und neue Erkenntnisse zur Thematik liefern. Kantonale Untersuchungen besagen, dass etwa 5 Prozent der Jugendlichen auch drei Jahre nach einer Lehrvertragsaufl\u00f6sung ohne Anschlussl\u00f6sung verbleiben.</p><p>Bereits vorliegende Studien zeigen auf, wie Jugendliche vor und nach einer Lehrvertragsaufl\u00f6sung begleitet werden k\u00f6nnen und ein Lehrabbruch ohne Anschlussl\u00f6sung verhindert werden kann. M\u00f6gliche Massnahmen umfassen eine m\u00f6glichst fr\u00fche und niederschwellige Begleitung und Beratung, die Schaffung von institutionellen Unterst\u00fctzungsangeboten und eine Sensibilisierung der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in den Betrieben, der Berufsfachschullehrpersonen und der kantonalen Beh\u00f6rden. Entscheidend ist eine gute Koordination und Kommunikation zwischen den verschiedenen Lernorten. Die Studien verweisen auch auf die Wichtigkeit des Bildungsmonitorings zur Nachverfolgung der Lehrvertragsaufl\u00f6sungen.</p><p>Gem\u00e4ss Berufsbildungsgesetz obliegt den Kantonen die Beratung und Begleitung der Lehrvertragsparteien wie auch die Koordination zwischen den an der beruflichen Grundbildung Beteiligten. Diese f\u00f6deralistische Aufgabenteilung ist sinnvoll; die Kantone sind n\u00e4her bei den Betroffenen als der Bund. Wird ein Lehrvertrag aufgel\u00f6st, so hat der Lehrbetrieb umgehend die kantonale Beh\u00f6rde und gegebenenfalls die Berufsfachschule zu benachrichtigen. Der fr\u00fche Einbezug der Verantwortlichen ist gew\u00e4hrleistet. Mit dem Case Management Berufsbildung hat der Bund zudem ein Instrument initiiert, das erheblich zur Pr\u00e4vention von Lehrabbr\u00fcchen beitr\u00e4gt und die optimale Begleitung betroffener Jugendlicher in eine Anschlussl\u00f6sung erm\u00f6glicht. Der Bund hat den Aufbau des Case Management massgeblich finanziell unterst\u00fctzt; die Verantwortung f\u00fcr den Vollzug liegt bei den Kantonen.</p><p>Studien, welche aufzeigen, wie Jugendliche vor und nach einer Lehrvertragsaufl\u00f6sung begleitet werden sollen, sind bereits verf\u00fcgbar, und es wurden entsprechende Massnahmen ergriffen. Ein weiterer Bericht zu dieser Thematik bringt aus Sicht des Bundesrates keinen Mehrwert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1434672000000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1443139200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524847087)\/","SubmissionDate":"\/Date(1430870400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4918,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung"}}