{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153594,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153594,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3594","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Jugendarbeitslosigkeit reduzieren und qualifizierte Fachkr\u00e4fte f\u00f6rdern. Schnelle und tatkr\u00e4ftige Bundeshilfe zur F\u00f6rderung von Br\u00fcckenangeboten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das gemeinsame Ziel von EDK und Bund, die Zahl der Abschl\u00fcsse auf der Sekundarstufe II auf 95 Prozent eines Jahrgangs zu erh\u00f6hen, ist noch in weiter Ferne.</p><p>In gewissen Sektoren entwickelt sich der Fachkr\u00e4ftemangel zu einem ernsten Problem, und dieser Umstand wird sich aufgrund der Einwanderungsbegrenzung weiter akzentuieren. Mehrere Kantone sind zu Sparprogrammen gezwungen, die manchmal auch den Bildungsbereich betreffen werden. Insbesondere die Br\u00fcckenangebote werden infrage gestellt.</p><p>Angesichts dieser Umst\u00e4nde bitte ich den Bundesrat, zu erw\u00e4gen, die finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Kantone anzupassen. Die Bundesbeitr\u00e4ge werden n\u00e4mlich basierend auf der Anzahl Vertr\u00e4ge zum Erwerb des EFZ oder EBA gew\u00e4hrt, dabei werden die Br\u00fcckenangebote jedoch nicht speziell ber\u00fccksichtigt. Deren Kosten werden nur bei der Berechnung des Globalbeitrags des Bundes an die Berufsbildung ber\u00fccksichtigt. </p><p>So erhalten Kantone, die in diesem Bereich sehr viel machen, nicht mehr Beitr\u00e4ge als Kantone, die keine Br\u00fcckenangebote schaffen - und wenn Kantone im Bildungsbereich sparen m\u00fcssen, so sind sie versucht, in erster Linie bei den Br\u00fcckenangeboten zu sparen.</p><p>Diese Angebote erm\u00f6glichen aber vielen Jugendlichen, schulische L\u00fccken zu schliessen und ihren Einstieg in die Berufsbildung optimal vorzubereiten. Daher stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass die Br\u00fcckenangebote zentral sind f\u00fcr die berufliche Eingliederung von schulisch schwachen Jugendlichen und dass junge Frauen und M\u00e4nner so vor der Sozialhilfespirale bewahrt werden?</p><p>2. Ist der Bundesrat bereit, seine Unterst\u00fctzung der Kantone zu verst\u00e4rken, damit sie solche Angebote aufrechterhalten und weiterentwickeln k\u00f6nnen, sodass dadurch die Berufsbildung einer m\u00f6glichst grossen Zahl Jugendlicher gef\u00f6rdert wird?</p><p>3. Gedenkt der Bundesrat, seine Beitr\u00e4ge auch an Br\u00fcckenangebote zu binden, sodass die Versuchung wegf\u00e4llt, in diesem Bereich Abstriche zu machen?</p><p>4. Ist der Bundesrat bereit, den Kantonen spezifische Pauschalen f\u00fcr Vorlehrvertr\u00e4ge zu gew\u00e4hren?</p><p>5. Welche anderen Mittel sieht der Bundesrat vor, um die berufliche Integration von Jugendlichen mit Schwierigkeiten zu f\u00f6rdern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./5. Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt haben verschiedene Angebote aufgebaut, um Jugendliche beim Einstieg in die Berufsbildung zu unterst\u00fctzen. Die Br\u00fcckenangebote z\u00e4hlen dazu. Auch die Berufsinformation und -beratung, die Coaching- und Mentoringangebote, das Case Management Berufsbildung (CM BB) oder die individuelle Begleitung helfen Jugendlichen mit schulischen und/oder sozialen Problemen bei der Lehrstellensuche. Das breite Angebot erm\u00f6glicht, differenziert auf die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse der Jugendlichen einzugehen. Das Ziel \"95 Prozent aller 25-J\u00e4hrigen verf\u00fcgen \u00fcber einen Abschluss auf Sekundarstufe II\" wird von in der Schweiz geborenen Jugendlichen erreicht. Im Auftrag der nationalen Gremien der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) laufen Abkl\u00e4rungen zur Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt in die Schweiz einreisen. Gest\u00fctzt auf die Resultate, die Anfang n\u00e4chstes Jahr vorliegen, werden in den nationalen IIZ-Gremien der Handlungsbedarf und m\u00f6gliche Massnahmen zuhanden dieser Zielgruppe gepr\u00fcft.</p><p>2./3. Der Bund zahlt den Kantonen Pauschalbeitr\u00e4ge zur Erf\u00fcllung der Aufgaben im Bereich der Berufsbildung. Die Pauschalen erm\u00f6glichen den Kantonen einen selbstverantworteten und ihren Bed\u00fcrfnissen entsprechenden Mitteleinsatz. Auflagen, die Pauschale f\u00fcr einzelne Angebote zu n\u00fctzen, entsprechen nicht dem Grundgedanken der Pauschale. Der Bund unterst\u00fctzt zudem Projekte von Kantonen und Dritten f\u00fcr die Weiterentwicklung der Berufsbildung, f\u00fcr Innovationen und f\u00fcr die Integration von Jugendlichen in die Berufsbildung. Die Konsolidierungsfinanzierung des SBFI im Bereich des CM BB endet per 31. Dezember 2015. Da Jugendliche von diesem Instrument jedoch klar profitieren, wird zurzeit gepr\u00fcft, ob eine Mitfinanzierung des CM BB durch die Invalidenversicherung angezeigt ist.</p><p>Die Erhebungen des Lehrstellenbarometers zeigen, dass sich 2014 hochgerechnet 13 500 Jugendliche in einer Zwischenl\u00f6sung - dazu werden auch Br\u00fcckenangebote gez\u00e4hlt - befanden. Gleichzeitig blieben etwa 8000 Lehrstellen unbesetzt. Das Ziel des SBFI ist, die Zahl der Personen in Zwischenl\u00f6sungen sowie die Zahl der unbesetzten Lehrstellen zu senken und somit die direkte Integration der Jugendlichen in den Arbeitsmarkt zu f\u00f6rdern. Mit dem SBFI-Projekt \"Match-Prof\" soll das Matching zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Lehrstellenmarkt nachhaltig verbessert werden.</p><p>4. Das 2004 in Kraft getretene Berufsbildungsgesetz (BBG) kennt keine Vorlehren. Dies schliesst entsprechende Angebote nicht aus. F\u00fcr deren Mitfinanzierung fehlen dem Bund jedoch die gesetzlichen Grundlagen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1440547200000)\/","SubmittedBy":"Maire Jacques-Andr\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497571200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523589070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434499200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}