{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153608,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153608,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3608","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Auswirkungen der Verg\u00fctung nach Fallpauschalen auf die Arbeitsbedingungen des nicht\u00e4rztlichen Gesundheitspersonals","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Seit dem 1. Januar 2012 ist die schweizweite, tarifwirksame Einf\u00fchrung von Swiss DRG in Kraft. Damit werden die Verg\u00fctungen der station\u00e4ren Spitalleistungen nach Fallpauschalen schweizweit einheitlich geregelt, die Kosten f\u00fcr medizinische Leistungen in den Spit\u00e4lern transparent und vergleichbar gemacht, und nicht zuletzt soll damit ein Beitrag f\u00fcr ein \u00f6konomisch tragbares Gesundheitssystem in der Schweiz geleistet werden. Durch den zunehmenden Wettbewerb und Kostendruck entsteht aber auch Druck auf die Arbeitsbedingungen, da im Gesundheitswesen die Personalkosten typischerweise einen sehr grossen Kostenblock ausmachen. Von den Arbeitnehmenden wird eine grosse Flexibilit\u00e4t in Bezug auf die Arbeitseins\u00e4tze erwartet, Ruhezeiten und L\u00f6hne - insbesondere von langj\u00e4hrigen Mitarbeitenden - geraten unter Druck, und \u00dcberstunden werden zwar geleistet, aber nicht kompensiert.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie steht es um den Zwischenstand der mit der Einf\u00fchrung von Swiss DRG beschlossenen Begleitforschung?</p><p>2. Werden in der Begleitforschung die Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen des nicht\u00e4rztlichen Gesundheitspersonals in Spit\u00e4lern seit der Einf\u00fchrung von Swiss DRG mitber\u00fccksichtigt?</p><p>3. Teilt er die Einsch\u00e4tzung, dass die Arbeitsbedingungen des nicht\u00e4rztlichen Gesundheitspersonals in den Spit\u00e4lern durch die Einf\u00fchrung von Swiss DRG verst\u00e4rkt unter Druck geraten sind?</p><p>4. Wie hat sich mit der Einf\u00fchrung von Swiss DRG das Verh\u00e4ltnis von pflegerischen T\u00e4tigkeiten zu b\u00fcrokratischen/protokollarischen T\u00e4tigkeiten f\u00fcr das nicht\u00e4rztliche Personal ver\u00e4ndert?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat hat am 13. Mai 2015 den Bericht des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) mit den Zwischenresultaten zur ersten Etappe der Evaluation der Revision des Bundesgesetzes vom 18. M\u00e4rz 1994 \u00fcber die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) im Bereich der Spitalfinanzierung zur Kenntnis genommen. Der Zwischenbericht wurde auf der Internetseite des BAG publiziert (<a href=\"http://www.bag.admin.ch\">http://www.bag.admin.ch</a> &gt; Gesundheitspolitik &gt; Evaluation im BAG &gt; Berichte, Studien &gt; Krankenversicherung &gt; Evaluation KVG-Revision Spitalfinanzierung). Ausserdem hat der Bundesrat die Weiterf\u00fchrung der Evaluation (Durchf\u00fchrung der zweiten Etappe der Evaluation in den Jahren 2016 bis 2019) best\u00e4tigt.</p><p>2. In der Evaluation der KVG-Revision im Bereich der Spitalfinanzierung des BAG ist keine eigentliche Untersuchung zu den Auswirkungen der Revision auf die Arbeitsbedingungen des in Spit\u00e4lern t\u00e4tigen nicht\u00e4rztlichen Gesundheitspersonals geplant. Im Themenbereich \"Qualit\u00e4t der station\u00e4ren Spitalleistungen\" der Evaluation wird jedoch untersucht, inwiefern die Revision einen Einfluss auf die Personalsituation in den Spit\u00e4lern hatte. F\u00fcr das Jahr 2012 konnte die entsprechende Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan-Bericht 62) keine Auswirkungen der Revision auf die Personalsituation feststellen, weder bei der \u00c4rzteschaft noch beim Pflegepersonal.</p><p>Im Rahmen der von Dritten durchgef\u00fchrten Begleitforschung gibt es folgende Untersuchungen zum Thema Gesundheitspersonal: Die Verbindung der Schweizer \u00c4rztinnen und \u00c4rzte (FMH) hat die Rahmenbedingungen f\u00fcr die in Spit\u00e4lern t\u00e4tige \u00c4rzteschaft untersuchen lassen. Im interdisziplin\u00e4ren Forschungsprojekt \"Impact of Diagnosis Related Groups (DRGs) on patient care and professional practice (IDoC)\" der Universit\u00e4ten Z\u00fcrich, Basel, Genf und Lausanne sind u. a. die Auswirkungen von Swiss DRG auf das professionelle Ethos verschiedener medizinischer Berufe untersucht worden. Zu erw\u00e4hnen ist insbesondere das im Rahmen des Teilprojekts \"DRG-Begleitforschung Pflege\" entwickelte Monitoring von Pflegekontextfaktoren, bei dem der Einfluss der Finanzierung mittels DRG u. a. auf die Faktoren \"Arbeitsumgebungsqualit\u00e4t\", \"Moralischer Stress\" sowie \"Zufriedenheit mit der Arbeitsstelle\" kontinuierlich \u00fcberwacht werden soll. Die aktuell vorliegenden Ergebnisse zu den Auswirkungen der Einf\u00fchrung von Swiss DRG auf nichtuniversit\u00e4re Medizinalberufe beschr\u00e4nken sich allerdings auf die Situation von Pflegefachleuten vor der Einf\u00fchrung von Swiss DRG. Erste Resultate zur Situation von Pflegefachleuten nach der Einf\u00fchrung von Swiss DRG werden 2016 vorliegen. Die bisherigen Publikationen des IDoC-Projekts sind abrufbar unter: http://www.ethik.uzh.ch/ibme/forschung/drg.html &gt; Publications. Festzuhalten ist, dass die Schweiz im internationalen Vergleich bez\u00fcglich Personaldotation gut abschneidet. Es ist aber nicht auszuschliessen, dass allf\u00e4llige Stresserscheinungen auf Umstellungs- oder Organisationsprobleme zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.</p><p>3./4. Der Bundesrat verf\u00fcgt momentan \u00fcber keine empirisch gesicherten Informationen zu den Auswirkungen der Einf\u00fchrung von Swiss DRG auf die Arbeitsbedingungen des nicht\u00e4rztlichen Gesundheitspersonals in den Spit\u00e4lern oder zur Frage, ob sich beim nicht\u00e4rztlichen Gesundheitspersonal das Verh\u00e4ltnis von pflegerischen zu administrativen T\u00e4tigkeiten nach der Einf\u00fchrung von Swiss DRG ver\u00e4ndert hat. Im \u00e4rztlichen Bereich haben die im Auftrag der FMH durchgef\u00fchrten Studien aufgezeigt, dass der administrative Aufwand f\u00fcr die \u00c4rzteschaft nach der Einf\u00fchrung von Swiss DRG zugenommen hat. Weitere Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Einf\u00fchrung von Swiss DRG auf das in Spit\u00e4lern t\u00e4tige Gesundheitspersonal, die allenfalls im Rahmen der Begleitforschung durch Dritte generiert werden, w\u00fcrden in den f\u00fcr 2019 geplanten Synthesebericht des BAG zur Evaluation der KVG-Revision im Bereich der Spitalfinanzierung einfliessen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1441152000000)\/","SubmittedBy":"Gilli Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1443139200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523124573)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434499200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}