{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153632,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153632,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3632","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Fachkr\u00e4ftemangel. Nationale Datenbank f\u00fcr Unternehmen zur Interpretation und Vergleichbarkeit ausl\u00e4ndischer Diplome","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den Aufbau einer nationalen Datenbank zur Interpretation und Vergleichbarkeit ausl\u00e4ndischer Diplome zu pr\u00fcfen. Damit soll ein zentrales Hindernis f\u00fcr Unternehmen beseitigt werden, um gut qualifizierte Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten, die bereits in der Schweiz leben, in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Diese Massnahme ist ein wichtiger Beitrag zur Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels, da viele dieser etwa 50 000 Personen sehr gut qualifiziert, aber erwerbslos sind oder einer Erwerbst\u00e4tigkeit nachgehen, f\u00fcr die sie \u00fcberqualifiziert sind.</p>","ReasonText":"<p>Rund 42 Prozent der Migrantinnen und Migranten, die in der Schweiz leben, haben einen Hochschulabschluss. Trotz hoher Qualifikation sind Migrantinnen und Migranten am st\u00e4rksten von Erwerbslosigkeit betroffen. Oder sie verrichten eine Arbeit, f\u00fcr die sie klar \u00fcberqualifiziert sind. Hier liegt ein bislang zu wenig genutztes und in der Diskussion vernachl\u00e4ssigtes Potenzial zur Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels.</p><p>Ein zentrales Problem f\u00fcr Unternehmen zur Anstellung dieser Fachkr\u00e4fte ist die fehlende Anerkennung, Vergleichbarkeit und Interpretationsm\u00f6glichkeit ausl\u00e4ndischer Diplome. Insbesondere f\u00fcr Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten gestaltet sich ein solcher Anerkennungsprozess oft schwierig. Neben dem Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation existiert rund ein Dutzend weitere Anerkennungsstellen. Je nach Beruf oder Bildungsstufe sind die Zust\u00e4ndigkeiten unterschiedlich geregelt, und es bestehen unterschiedliche Verfahren. So bleibt es h\u00e4ufig unklar, ob im Ausland erworbene Qualifikationen den entsprechenden schweizerischen Standards gen\u00fcgen.</p><p>Dieses Problem k\u00f6nnte entsch\u00e4rft werden, wenn Unternehmen das Angebot einer Interpretationshilfe zu ausl\u00e4ndischen Diplomen in Anspruch nehmen k\u00f6nnten. Darin sollte ersichtlich sein, welcher schweizerischen Aus- oder Fortbildung ein Abschluss aus dem Drittstaat ungef\u00e4hr entspricht, sodass Arbeitgebende eine Einsch\u00e4tzung der Kompetenzen und F\u00e4higkeiten der Bewerberinnen und Bewerber vornehmen k\u00f6nnen. Ein solches Angebot existiert bisher in der Schweiz nicht.</p><p>M\u00f6glichkeiten, wie dieses Problem gel\u00f6st werden kann, hat Deutschland aufgezeigt. F\u00fcr Berufsqualifikationen wurde das BQ-Portal aufgebaut und f\u00fcr Studienabschl\u00fcsse die Anabin-Datenbank. Beide sind wichtige Ressourcen f\u00fcr Beh\u00f6rden, Arbeitgebende und Stellensuchende. Sie vermitteln umfassende Informationen, um ausl\u00e4ndische Aus- und Fortbildungsabschl\u00fcsse bewerten und in Beziehung zu Abschl\u00fcssen im deutschen System setzen zu k\u00f6nnen. Sie tragen damit entscheidend dazu bei, dass Unternehmen eine h\u00f6here Bewertungssicherheit zu ausl\u00e4ndischen Diplomen erhalten. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Voraussetzung zur Vereinheitlichung der Anerkennungspraxis.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass der Bildungs- und Arbeitsintegration gut qualifizierter Migrantinnen und Migranten ein hoher Stellenwert zukommt. Das inl\u00e4ndische Potenzial an Fachkr\u00e4ften ist verst\u00e4rkt auszusch\u00f6pfen. Dieses Ziel ist integraler Bestandteil der vom WBF lancierten Fachkr\u00e4fte-Initiative.</p><p>Die Integration von Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten in den Schweizer Arbeitsmarkt beinhaltet zahlreiche Parameter. Die Anerkennung von beruflichen Qualifikationen repr\u00e4sentiert nur eine Facette unter zahlreichen Kriterien (Kenntnisse der Sprache, der Kultur, des lokalen Arbeitsmarkts usw.). Migrantinnen und Migranten haben bereits heute ein breites Spektrum an verf\u00fcgbaren M\u00f6glichkeiten, ihre in einem Staat ausserhalb der EU/Efta erworbenen Qualifikationen anerkennen zu lassen. Neben der Anerkennung ausl\u00e4ndischer Diplome bieten die Kantone Verfahren zur Validierung vorhandener Kompetenzen an. Im Rahmen eines Aufnahmeverfahrens namentlich an den Hochschulen ist es m\u00f6glich, bereits erworbene Kenntnisse anrechnen zu lassen.</p><p>Eine Anerkennung von Diplomen ist nur f\u00fcr reglementierte Berufe erforderlich. Abschl\u00fcsse von Berufen, deren Aus\u00fcbung nicht reglementiert ist, machen in der Schweiz die grosse Mehrheit aus. F\u00fcr solche Berufe ist die Diplomanerkennung nicht n\u00f6tig. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) ist die zentrale Kontaktstelle des Bundes, welche ausl\u00e4ndische Diplome einer ersten Pr\u00fcfung unterzieht und die Inhaberinnen und Inhaber an die richtige Stelle verweist. Sowohl die Kontaktstelle als auch die Informationen auf der Website des SBFI sind in drei Landessprachen sowie auf Englisch zug\u00e4nglich. Unternehmen erhalten bei der Kontaktstelle des SBFI zudem eine auf ihren Fall zugeschnittene Einsch\u00e4tzung.</p><p>Ausl\u00e4ndische Abschl\u00fcsse unterscheiden sich nicht nur von Land zu Land, sondern auch von Institution zu Institution und nach Abschlussjahr. Es w\u00e4re nicht zielf\u00fchrend und mit einem enormen Mitteleinsatz verbunden, die Vielzahl der weltweit vorhandenen Abschl\u00fcsse in einer Datenbank zu sammeln, zu katalogisieren, regelm\u00e4ssig zu aktualisieren und auf Schweizer Abschl\u00fcsse zu referenzieren. Die Ressourcen beim Bund sind vielmehr in bedarfsgerechte Abkl\u00e4rungen individueller Dossiers zu investieren.</p><p>Zur Frage, wie eine allf\u00e4llige weitere Optimierung der \u00dcbertragung von im Ausland erworbenen beruflichen Kompetenzen und Diplomen auf den Schweizer Arbeitsmarkt zu erreichen ist, laufen verschiedene Projekte in unterschiedlichen Zust\u00e4ndigkeiten. Unter anderem hat das Staatssekretariat f\u00fcr Migration (SEM) im Jahre 2012 das Pilotprojekt \"Potenziale nutzen - Nachholbildung\" gestartet. Es soll aufzeigen, welche Hindernisse f\u00fcr gut qualifizierte Fl\u00fcchtlinge und vorl\u00e4ufig aufgenommene Personen in der Praxis bestehen und mit welchen Ans\u00e4tzen und Massnahmen diese Hindernisse abgeschafft oder erfolgversprechend angegangen werden k\u00f6nnen. Gest\u00fctzt auf Zwischenergebnisse dieses Pilotprojekts (2012 bis 2018) und in Abstimmung mit laufenden Arbeiten des SBFI wie dem Projekt \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" werden SBFI und SEM, auch unter Einbezug von im Ausland gemachten Erfahrungen, den Handlungsbedarf und gezielte Massnahmen zuhanden der zugewanderten Bev\u00f6lkerung pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1439942400000)\/","SubmittedBy":"Fetz Anita","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1442361600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523708247)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434585600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration"}}