{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153655,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153655,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3655","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Radioaktives C14 fehlt in den vom Ensi ver\u00f6ffentlichten Monatsbilanzen der AKW","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Radioaktiver Kohlenstoff C14 wird in Form von CO2 routinem\u00e4ssig in grosser Menge von allen Atomkraftwerken abgegeben und reichert sich in der Natur an. Warum fehlt in den Monatsbilanzen des Eidgen\u00f6ssischen Nuklearsicherheitsinspektorates (Ensi) C14?</p><p>2. F\u00fcr die Abgabe radioaktiver Stoffe gibt es Abgabelimiten. Warum gelten h\u00f6here Abgabelimiten f\u00fcr Siedewasserreaktoren (M\u00fchleberg und Leibstadt) gegen\u00fcber den Druckwasserreaktoren? F\u00fcr Mensch und Natur ist die Immission entscheidend und nicht der Kraftwerkstyp.</p><p>3. Warum gibt es keine Abgabelimiten f\u00fcr C14?</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss Mitteilung vom 2. M\u00e4rz 2015 ver\u00f6ffentlicht das Ensi neu die bilanzierten Abgaben radioaktiver Stoffe aus Kernkraftwerken monatlich. Allerdings fehlt die Angabe \u00fcber das C14: <a href=\"http://www.ensi.ch/de/2015/03/02/ensi-veroeffentlicht-neu-monatlich-die-bilanzierten-abgaben-radioaktiver-stoffe-aus-kernkraftwerken/\">http://www.ensi.ch/de/2015/03/02/ensi-veroeffentlicht-neu-monatlich-die-bilanzierten-abgaben-radioaktiver-stoffe-aus-kernkraftwerken/</a>.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Betreiber von Kernanlagen haben die beh\u00f6rdlich festgelegten Abgabelimiten auch 2014 eingehalten - teilweise mit betr\u00e4chtlichen Margen. Das Eidgen\u00f6ssische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) ver\u00f6ffentlicht die C14-Emissionen in seinem Strahlenschutzbericht. Seit 2015 werden die monatlichen Emissionen von radioaktiven Stoffen auf der Website des Ensi ver\u00f6ffentlicht, sobald diese vom Ensi gepr\u00fcft worden sind. Diese monatlichen Abgaben werden gem\u00e4ss dem Abgabe- und Umgebungs\u00fcberwachungsreglement der jeweiligen Kernanlage pro Nuklid bilanziert. Das Ensi betreibt zudem ein Messsystem, das die Dosisleistung in der Umgebung der Kernkraftwerke ganzj\u00e4hrig rund um die Uhr misst und \u00fcberwacht. Die Messwerte sind auf der Website des Ensi verf\u00fcgbar.</p><p>1. Die \u00dcberwachung der luftgetragenen radioaktiven Abgaben erfolgt in den einzelnen Kernanlagen durch den Betreiber gem\u00e4ss den Vorgaben des Abgabe- und Umgebungs\u00fcberwachungsreglements. Das Abgabereglement der Kernkraftwerke verlangt keine monatliche Messung des C14. Diese Messung wird daher nicht monatlich publiziert. Die Kernkraftwerke messen jedoch aus Eigeninitiative das C14 und erstatten mindestens j\u00e4hrlich Bericht. Zudem werden die C14-Immissionen seit Jahrzehnten durch die Messung von Baumbl\u00e4ttern im Rahmen des Programms zur \u00dcberwachung der Umweltradioaktivit\u00e4t des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG), insbesondere in der Umgebung der Kernkraftwerke, verfolgt. Die Ergebnisse dieser unabh\u00e4ngigen Messungen erlauben es, die Dosisabsch\u00e4tzungen des Ensi, welche auf den vom Betreiber deklarierten Abgaben basieren, zu verifizieren. Sie werden im Jahresbericht des BAG publiziert.</p><p>2. Um den Schutz von Mensch und Umwelt zu optimieren, kann die zust\u00e4ndige Bewilligungsbeh\u00f6rde f\u00fcr jede Anlage einen Richtwert f\u00fcr die maximale Dosis festlegen. Dieser muss unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes von 1 Millisievert pro Jahr liegen. Das Ensi hat in seiner Richtlinie G15, \"Strahlenschutzziele f\u00fcr Kernanlagen\", zum Schutz von Einzelpersonen der Bev\u00f6lkerung den Richtwert auf 0,3 Millisievert pro Jahr festgelegt.</p><p>Die Limiten f\u00fcr die Abgabe radioaktiver Stoffe wurden im Rahmen des Bewilligungsverfahrens in den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren von den Betreibern beantragt und nach eingehender Pr\u00fcfung als Bewilligungsauflage festgelegt. Auch wenn die Jahresabgabelimiten vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft w\u00fcrden, w\u00fcrden die resultierenden Dosen f\u00fcr Siedewasser- und Druckwasserreaktoren unter dem Richtwert von 0,3 Millisievert pro Jahr liegen. Die geltenden Grenzwerte gew\u00e4hrleisten einen wirksamen Schutz der Bev\u00f6lkerung.</p><p>3. Gem\u00e4ss Artikel\u00a080 Absatz\u00a03 der Strahlenschutzverordnung vom 22. Juni 1994 (SR 814.501) legt die Bewilligungsbeh\u00f6rde die Abgaberaten und Abgabekonzentrationen so fest, dass der quellenbezogene Dosisrichtwert von 0,3 Millisievert pro Jahr nach Artikel\u00a07 und die Immissionsgrenzwerte nach Artikel\u00a0102 nicht \u00fcberschritten werden. Die Strahlenexposition infolge der bei Kernkraftwerken betrieblich stabilen Abgaben von C14 betr\u00e4gt weniger als 0,01 Millisievert pro Jahr. Die Produktionsrate von C14 ist von der Reaktorleistung abh\u00e4ngig und sollte sich \u00fcber die Jahre hinweg nicht \u00e4ndern. Es ist daher nicht n\u00f6tig, eine Limite f\u00fcr die C14-Abgaben einzuf\u00fchren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1440547200000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497571200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523447450)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434585600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie"}}