{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153678,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153678,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3678","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Medikamente, die aus Schweizer Universit\u00e4ten stammen. Gewinnbeteiligung des Staates","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird eingeladen, einen Bericht dar\u00fcber zu erstellen, wie viele staatliche Gelder den medizinischen Fakult\u00e4ten oder Universit\u00e4ten und halbstaatlichen medizinischen Forschungseinrichtungen f\u00fcr die Forschung nach neuen Wirkstoffen zur Verf\u00fcgung gestellt werden, wie viele Medikamente mit welcher Wahrscheinlichkeit daraus bisher entstanden sind und f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre entstehen werden und zu welchen Gewinnen sie auf den Markt kamen und kommen werden. Der Bundesrat wird zudem beauftragt, in diesem Bericht L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine Gewinnbeteiligung des Staates bzw. der Steuerzahlenden zu unterbreiten.</p>","ReasonText":"<p>Forschung wird in vielerlei Hinsicht durch den Staat unterst\u00fctzt, so insbesondere auch die Grundlagenforschung f\u00fcr neue Medikamente. Diese wird an schweizerischen Universit\u00e4ten von Universit\u00e4tsangestellten mit staatlichen Geldern durchgef\u00fchrt. Werden die Forschungsergebnisse sp\u00e4ter auf dem Markt durch ein privates Pharmaunternehmen vertrieben, streichen diese hohe Gewinne ein; der Staat, d. h. hier die Universit\u00e4t, erh\u00e4lt in der Regel keinen dem Gewinn entsprechenden Betrag zur\u00fcck.</p><p>Neuestes Beispiel: Die Firma Polyphlo entwickelte in den letzten zwanzig Jahren zusammen mit der Universit\u00e4t Z\u00fcrich einen Wirkstoff, der die Antibiotikaresistenzen \u00fcberwinden kann. In der Schweiz sterben pro Jahr 2000 Menschen an multiresistenten Keimen. Ein Durchbruch, eine wichtige Innovation f\u00fcr die ganze Weltbev\u00f6lkerung! Die exklusive Verwendung dieser Patente wird durch Polyphlo im Rahmen einer Lizenzvereinbarung mit der Universit\u00e4t Z\u00fcrich abgegolten. Die Weiterentwicklung des Wirkstoffs f\u00fcr die Phase III \u00fcbergab Polyphlo der Pharmafirma Roche. Die neue Substanz wird nach Sch\u00e4tzung der Forscher im Jahr 2017 auf den Markt kommen. Es wird mit Kosten von 10 000 Franken pro Therapie und mit einem B\u00f6rsengang gerechnet. Auch f\u00fcr neue Zytostatika werden f\u00fcr einige Monate Lebensverl\u00e4ngerung \u00fcber 100 000 Franken pro Therapie bezahlt.</p><p>Die Profite von einzelnen Medikamenten steigen in den letzten Jahren pro Jahr immer \u00f6fters ins Unermessliche. Der Staat bzw. die Steuerzahlenden stellen die Infrastrukturen, das Personal oder einfach Geld f\u00fcr die Forschung zur Verf\u00fcgung. Es stellt sich angesichts dieser Umst\u00e4nde die Frage, ob nicht der Staat bzw. die Steuerzahlenden an diesen hohen Gewinnen in irgendeiner Form beteiligt werden m\u00fcssen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat erachtet die Wertsch\u00f6pfungskette von der \u00f6ffentlich finanzierten Forschung bis hin zur marktorientierten Innovation als zentrales Element der F\u00f6rderpolitik des Bundes.</p><p>Um Forschungserkenntnisse kommerziell nutzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Erfindungen von \u00f6ffentlich finanzierten Hochschulen und Forschungsinstitutionen mit Lizenzvertr\u00e4gen gesch\u00fctzt werden. Die Hochschulen k\u00f6nnen dabei die Lizenzen zur kommerziellen Nutzung an Unternehmen (Spin-off und Start-up-Firmen) weitergeben. Sie werden gem\u00e4ss dem Wert des lizenzierten geistigen Eigentums entsch\u00e4digt, haben aber auch selbst die M\u00f6glichkeit, sich an einem solchen Unternehmen zu beteiligen. Die heutige Situation und die Frage nach einer allf\u00e4lligen zus\u00e4tzlichen Beteiligung von Hochschulen an den Gewinnen solcher Unternehmen sollen aufgrund der heutigen Praxis, der Auswertung von bereits vorhandenen und zug\u00e4nglichen Daten sowie gegebenenfalls im L\u00e4ndervergleich betrachtet werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1440547200000)\/","SubmittedBy":"Kessler Margrit","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1456704000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523026923)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434585600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}