{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153680,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153680,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3680","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Kosten-Nutzen-Analyse von Elternzeitmodellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, eine Kosten-Nutzen-Analyse vorzulegen, welche die langfristigen volkswirtschaftlichen Auswirkungen der wichtigsten zurzeit in Diskussion stehenden Modelle f\u00fcr einen Elternurlaub (bzw. einen Vaterschaftsurlaub) mittels geeigneten Verfahrens (z. B. Delphi-Studie oder Simulation) und unter Einbezug internationaler Erkenntnisse (Island, Schweden, Deutschland usw.) absch\u00e4tzt.</p>","ReasonText":"<p>Zurzeit werden von Parlament und Organisationen diverse Modelle diskutiert, welche erg\u00e4nzend zur Mutterschaftsversicherung einen Vaterschaftsurlaub und/oder eine Elternzeit einzuf\u00fchren gedenken. Gemeinsam ist den Anliegen, dass V\u00e4ter vermehrt M\u00f6glichkeiten und Pflichten in der fr\u00fchkindlichen Betreuung wahrnehmen k\u00f6nnen sollen; gleichzeitig soll eine traditionelle Rollenteilung \u00fcberwunden werden. Die aktuell zur Diskussion stehenden Vorschl\u00e4ge (parlamentarische Initiative Candinas 14.415, Motion der gr\u00fcnliberalen Fraktion 14.3068, Motion Caroni 14.3109, Motion Trede 14.4161 sowie Modellvorschl\u00e4ge von EKFF und EKF) unterscheiden sich in ihrer Motivation und Ausgestaltung (Dauer/Fixanteile pro Elternteil/Verfall oder \u00dcbertragbarkeit bei Nichtbezug/erg\u00e4nzend, ersetzend zur Mutterschaftsversicherung). Es ist zu erwarten, dass sie sich auch bez\u00fcglich der volkswirtschaftlichen Kosten, des Nutzens und der l\u00e4ngerfristigen Auswirkungen unterscheiden.</p><p>Die langfristigen Auswirkungen sind f\u00fcr die Schweiz nicht bekannt. Der Bericht zum Postulat 11.3492 nimmt nur eine kurzfristige Bewertung vor. Damit Parlament und zust\u00e4ndige Kommissionen in Kenntnis der langfristigen volkswirtschaftlichen Auswirkungen eine seri\u00f6se Beurteilung vornehmen k\u00f6nnen, ist eine Analyse notwendig, die neben den Kosten (z. B. \u00fcber die EO) u. a. auch folgende Parameter ber\u00fccksichtigt: zu erwartende Ver\u00e4nderung der Erwerbsquoten und -pensen f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner, Auswirkungen auf Steuereinnahmen, Sozialversicherungen, insbesondere Altersvorsorge und Erg\u00e4nzungsleistungen, Sozialhilfe, Amortisation von Ausbildungskosten.</p><p>Neben dem Status quo als Vergleichsgr\u00f6sse sollen mindestens ein Modell mit zwei Wochen Vaterschaftsurlaub, ein egalit\u00e4res Modell (gleich viel Vaterschaftsurlaub wie Mutterschaftsversicherung respektive Ersatz der geltenden L\u00f6sung durch gleichverteilte Elternzeit, z. B. 14/14 oder 20/20 Wochen), eine erg\u00e4nzende Elternzeit mit Pflichtanteilen und Verfall und eine frei aufteilbare Elternzeit analysiert werden. Der Mutterschutz (14 Wochen) soll nicht infrage gestellt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat in seinem Bericht \"Vaterschaftsurlaub und Elternurlaub. Auslegeordnung und Pr\u00e4sentation unterschiedlicher Modelle\" vom 30. Oktober 2013 acht Modelle hinsichtlich ihrer m\u00f6glichen volkswirtschaftlichen Auswirkungen einer Bewertung unterzogen (dieser Bericht ist auf der Website des Bundesamtes f\u00fcr Sozialversicherungen erh\u00e4ltlich: <a href=\"http://www.bsv.admin.ch\">www.bsv.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; Familie/Familienzulagen &gt; Weitere familienpolitische Themen &gt; Bericht \u00fcber den Vaterschaftsurlaub). Dabei st\u00fctzte er sich jedoch ausschliesslich auf qualitative Einsch\u00e4tzungen. Einzig die direkten Kosten, welche sich je nach Modell von Vaterschafts- bzw. Elternurlaub auf 0,3 bis 1,7 Milliarden Franken f\u00fcr die Erwerbsersatzordnung belaufen w\u00fcrden, k\u00f6nnen etwas genauer beziffert werden. Die von der Postulantin verlangten quantitativen Modellrechnungen, mit welchen die langfristigen volkswirtschaftlichen Auswirkungen von unterschiedlichen Urlaubsvarianten aufgezeigt werden sollen, w\u00fcrden indes kaum einen Mehrwert generieren. Die Modellrechnungen w\u00fcrden auf zu vielen unsicheren Annahmen bez\u00fcglich weiterer indirekter Kosten f\u00fcr die Wirtschaft sowie des Nutzens bzw. der Ver\u00e4nderung des Erwerbsverhaltens und der Ver\u00e4nderung der Rollen- und Aufgabenteilung innerhalb der Familie zwischen Vater und Mutter basieren. Entsprechend ist eine solche Analyse nicht zielf\u00fchrend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1440547200000)\/","SubmittedBy":"Quadranti Rosmarie","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1496793600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|1211","Category":null,"Modified":"\/Date(1690522995487)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434585600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Zivilrecht"}}