{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153687,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153687,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3687","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Praktikum als Eignungstest f\u00fcr das Medizinstudium","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zusammen mit den Kantonen eine Alternative zum geltenden Numerus clausus f\u00fcr die Zulassung zum Studium der Humanmedizin zu pr\u00fcfen und ein Praktikum als Ersatz oder in Erg\u00e4nzung zu Tests der intellektuellen F\u00e4higkeiten einzuf\u00fchren.</p>","ReasonText":"<p>Um den Bedarf an \u00c4rzten in unserem Land zu decken, m\u00fcssen die Universit\u00e4ten mehr Studienpl\u00e4tze f\u00fcr die Humanmedizin zur Verf\u00fcgung stellen. Angezeigt ist aber auch eine Verbesserung der Eignungstests f\u00fcr die Zulassung zum Medizinstudium. Aus Fachkreisen wird der \"Chr\u00fczlitest\" zunehmend kritisiert. Der Numerus clausus ist prim\u00e4r eine Frage des Fleisses und des \u00dcbens, womit nur bedingt eruiert werden kann, ob sich ein Student oder eine Studentin f\u00fcr den Arztberuf eignet. Rund um die Vorbereitung zum Numerus clausus-Test hat sich eine Trainings-Industrie entwickelt, welche Trainings\u00fcbungen und Trainingsseminare anbietet. Im letzten Jahr sollen sogar Originalfragen be\u00fcbt worden sein, was zu einer Verf\u00e4lschung des Pr\u00fcfungsresultates gef\u00fchrt hat. </p><p>Die intellektuellen F\u00e4higkeiten sind mit der Maturit\u00e4t getestet und in der Regel gegeben. Der Eignungstest f\u00fcr die Zulassung zum Medizinstudium sollte daher mehr auf die Praxis ausgerichtet werden, indem auch die Sozialkompetenz sowie praktische F\u00e4higkeiten eines angehenden Arztes oder einer angehenden \u00c4rztin getestet werden. Angesichts der demografischen Entwicklung haben \u00c4rzte aller Disziplinen zunehmend polymorbide, alte Patientinnen und Patienten zu behandeln. Mit einem Praktikum in einer Gesundheitsinstitution, namentlich in einem Spital oder in einem Krankenheim, w\u00fcrden k\u00fcnftige Medizinstudentinnen und Medizinstudenten einen vertieften Einblick in einen zentralen und wachsenden Bereich der Grundversorgung bekommen sowie praktische F\u00e4higkeiten in Betreuung und Pflege vor dem Medizinstudium erproben. Es ist davon auszugehen, dass motivierte Praktikantinnen und Praktikanten das Pflegepersonal im Bereich der Betreuung unterst\u00fctzen und entlasten k\u00f6nnen und damit sowohl f\u00fcr Patientinnen und Patienten wie f\u00fcr die Institutionen einen Mehrwert bringen. Die Dauer des Praktikums ist zu bestimmen und k\u00f6nnte bis zu einem Jahr dauern. Kompetenzen und Leistungen w\u00e4hrend des Praktikums m\u00fcssen beurteilt werden, und das Bestehen des Praktikums, allenfalls in Erg\u00e4nzung zu Tests der intellektuellen F\u00e4higkeiten, berechtigt zum Medizinstudium.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit der Motion\u00e4rin einig, dass k\u00fcnftig mehr \u00c4rztinnen und \u00c4rzte an den Schweizer Universit\u00e4ten ausgebildet werden sollen und das vorhandene inl\u00e4ndische Potenzial besser genutzt werden soll. Da die Anzahl Anmeldungen f\u00fcr ein Medizinstudium die Kapazit\u00e4ten der kantonalen Universit\u00e4ten deutlich \u00fcbersteigt, beschr\u00e4nken verschiedene Hochschulen den Zugang zum Medizinstudium mittels Eignungstest (sog. Numerus clausus (NC); Universit\u00e4ten Basel, Bern, Freiburg und Z\u00fcrich). Dieser stellt fest, ob jemand geeignet ist, das Medizinstudium erfolgreich zu absolvieren. Diese Art der Zulassungsbeschr\u00e4nkung hat sich bew\u00e4hrt und garantiert eine qualit\u00e4tsorientierte Auswahl der Studierenden, wie die hohen Studienerfolgsquoten an den Universit\u00e4ten mit NC belegen. Ob der Zugang zu beschr\u00e4nken ist, entscheiden die Kantone aufgrund der Anzahl eingegangener Anmeldungen im Rahmen ihrer Tr\u00e4gerautonomie. An den Westschweizer Universit\u00e4ten erfolgt die Selektion dagegen vor allem w\u00e4hrend dem ersten Studienjahr. Auch die geplante Erh\u00f6hung der Studienplatzkapazit\u00e4ten wird diese Situation nicht grundlegend \u00e4ndern. An den Universit\u00e4ten mit NC stehen einer Gesamtzahl von rund 800 Studienpl\u00e4tzen im ersten Studienjahr heute ungef\u00e4hr 3500 Bewerbungen gegen\u00fcber.</p><p>Der Eignungstest in seiner heutigen Form ist nur bedingt trainierbar: Die Erfolgsquote der Studienbewerberinnen und -bewerber, die sich mit \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichem Vorbereitungsmaterial vorbereiten, unterscheidet sich nicht signifikant von derjenigen von Studienbewerberinnen und -bewerbern, die sich \u00fcber kommerzielle Kurse vorbereiten. Weiter anerkennt der Bundesrat die Forderung der Motion\u00e4rin, wonach den angehenden \u00c4rztinnen und \u00c4rzten ein m\u00f6glichst fr\u00fchzeitiger Einblick in das k\u00fcnftige Arbeitsfeld gew\u00e4hrt werden soll. Als Selektionskriterium f\u00fcr die Zulassung zum Medizinstudium erachtet der Bundesrat ein Praktikum allerdings aus verschiedenen Gr\u00fcnden als problematisch: Eine den Kapazit\u00e4ten entsprechende Zuteilung auf Basis eines Praktikums w\u00e4re bedeutend schwieriger und kostenintensiver als ein Eignungstest. Es m\u00fcssten j\u00e4hrlich 3500 ad\u00e4quate und den Qualit\u00e4tserfordernissen entsprechende Praktikumspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Zudem m\u00fcsste eine dem Gleichbehandlungsgebot gen\u00fcgende Validierung der Praktika gesamtschweizerisch aufwendig sichergestellt werden. Auch ist zu ber\u00fccksichtigen, dass es sich bei den Anw\u00e4rterinnen und Anw\u00e4rtern um Maturandinnen und Maturanden ohne jegliche medizinische Vorkenntnisse handelt. Der Aufwand f\u00fcr ein begleitetes und validiertes Praktikum st\u00fcnde in keinem Verh\u00e4ltnis zur Entlastung des Pflegepersonals. Schliesslich ist nicht sichergestellt, ob die Praktikumserfahrung den Studierenden tats\u00e4chlich erm\u00f6glicht, das Berufsfeld des Arztes oder der \u00c4rztin besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Die erforderlichen praktischen Kompetenzen werden zweckm\u00e4ssig und vertieft erst im Laufe des Gesamtstudiums entwickelt und erworben. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrde ein Praktikum die bereits heute lange Medizinausbildung weiter verl\u00e4ngern.</p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden erachtet der Bundesrat ein Praktikum als keine effiziente Alternative zum heute angewendeten Eignungstest. Wie einleitend festgehalten, liegt zudem der Entscheid sowohl \u00fcber die Zulassungsbeschr\u00e4nkung als auch \u00fcber die Art der Selektion in kantonaler Kompetenz.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1440547200000)\/","SubmittedBy":"Humbel Ruth","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1512518400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690556083283)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434585600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}