{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153692,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153692,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3692","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Informatik in der Bundesverwaltung. Ein Fass ohne Boden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Neben der Kommunikation ist die Informatik jener Bereich in der Bundesverwaltung, der im Laufe der Zeit am st\u00e4rksten gewachsen ist. Angesichts der Notwendigkeit eines Stopps der Personalkosten stellt sich die Frage, ob nicht insbesondere bei der Informatik Einsparungen zu t\u00e4tigen sind. Bevor jedoch Massnahmen zur Redimensionierung der Informatik in der Bundesverwaltung ergriffen werden k\u00f6nnen, braucht es eine saubere Standortbestimmung mit den notwendigen Fakten zur Ausgangslage.</p><p>Deshalb bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie viele Stellen umfassen die Informatikabteilungen in den sieben Departementen und in der Bundeskanzlei?</p><p>2. Welches ist die entsprechende Lohnsumme, und in welchen Lohnklassen sind die Informatikverantwortlichen eingeteilt?</p><p>3. Wie haben sich die Anzahl Stellen und die Personalkosten der Informatikabteilungen in den letzten zwanzig Jahren entwickelt, und wie sieht der Vergleich im Verh\u00e4ltnis mit Personalkosten der \u00fcbrigen Verwaltung aus?</p><p>4. Wie viele Stellen sind ausserhalb der Informatikabteilungen ganz oder teilweise mit Informatikaufgaben besch\u00e4ftigt?</p><p>5. Wie viele Auftr\u00e4ge werden im Zusammenhang mit der Informatik an verwaltungsexterne Auftragnehmer vergeben, und wie hoch ist der diesbez\u00fcgliche Aufwand?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in der Verwaltung ist f\u00fcr deren effektive und effiziente Leistungserbringung entscheidend, da die meisten Aufgaben der Bundesverwaltung insbesondere auch die Informationsverarbeitung beinhalten. Vor f\u00fcnfzehn Jahren wurde in der Bundesinformatik eine Trennung zwischen Leistungserbringern und Leistungsbez\u00fcgern erzielt (Programm Nove-IT). In der Bundesverwaltung existieren heute f\u00fcnf zentrale Leistungserbringer: das Bundesamt f\u00fcr Informatik und Telekommunikation, die Informatikdienstleistungszentren des EDA, EJPD und WBF sowie die F\u00fchrungsunterst\u00fctzungsbasis der Armee. Die Verwaltungseinheiten als Leistungsbez\u00fcger verf\u00fcgen \u00fcber eine eigene IKT-Organisation prim\u00e4r mit F\u00fchrungsaufgaben. Mit der bundesweit \u00fcbergreifenden Steuerung und F\u00fchrung im Auftrag des Bundesrates ist das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) betraut.</p><p>Zu den einzelnen Fragen:</p><p>1. Die Bundesinformatik umfasste Ende 2014 insgesamt 2929 Vollzeitstellen. Davon entfielen 2101 Vollzeitstellen auf die f\u00fcnf zentralen IKT-Leistungserbringer und das ISB. Weitere 828 IKT-Vollzeitstellen verteilten sich auf die Leistungsbez\u00fcger (ohne Beh\u00f6rden und Gerichte). Die Leistungsbez\u00fcger f\u00fchren die dezentralen IKT-Projekte im Bereich der Fachanwendungen, sind f\u00fcr die IKT-Planung, das IKT-Controlling sowie die IKT-Sicherheit in ihrem Fachbereich zust\u00e4ndig. Sie steuern die Leistungen der Leistungserbringer.</p><p>2. Im Jahr 2014 betrug der Personalaufwand im IKT-Bereich 511 Millionen Franken. Davon entfielen 379 Millionen Franken auf die zentralen IKT-Leistungserbringer und das ISB. Der IKT-Personalaufwand der Leistungsbez\u00fcger betrug 132 Millionen Franken. Rund 60 Prozent der IKT-Funktionen waren in den Lohnklassen 18 bis 23, etwa 30 Prozent in den Lohnklassen 24 bis 29 eingestuft.</p><p>3. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Technologien in der Informatik und Kommunikation enorm weiterentwickelt. Entsprechend hat sich in den letzten zwanzig Jahren in den Verwaltungen der Umfang der Prozesse markant ausgedehnt, welche durch die IKT unterst\u00fctzt werden. Gesamthaft sind informatikgest\u00fctzte Gesch\u00e4ftsprozesse meist deutlich weniger aufwendig als personalintensive Arbeitsabl\u00e4ufe. Weiter haben Volks- und Parlamentsentscheide zu neuen Aufgaben f\u00fcr die Bundesverwaltung gef\u00fchrt, welche oft zus\u00e4tzliche IKT-Kosten verursachen. F\u00fcr 1999 waren f\u00fcr die Bundesinformatik Personalausgaben in der H\u00f6he von rund 202 Millionen Franken budgetiert (ohne IKT-Personal bei Beh\u00f6rden und Gerichten). Die Personalausgaben der Bundesverwaltung betrugen damals 4755 Millionen Franken (ohne Beh\u00f6rden und Gerichte). Der IKT-Anteil betrug somit 4,2 Prozent. Im Jahr 2014 beliefen sich die Personalausgaben der Bundesverwaltung auf 5277 Millionen Franken (ohne Beh\u00f6rden und Gerichte). Der Anteil der IKT (511 Millionen) betrug 9,7 Prozent. Im gleichen Betrachtungszeitraum haben die IKT-Gesamtausgaben durchschnittlich um 4,6 Prozent pro Jahr von 563 Millionen Franken auf 1104 Millionen Franken zugenommen. Der \u00fcberproportionale Anstieg der IKT-Personalausgaben im Vergleich zu den IKT-Gesamtausgaben ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass in den letzten Jahren viele IKT-Schl\u00fcsselfunktionen internalisiert wurden. Damit konnten die Ausgaben f\u00fcr wichtige IKT-Kompetenzen in der Regel um 20 Prozent gesenkt und gleichzeitig die Risiken in den Bereichen Wissensabfluss sowie Sicherheit minimiert werden. Auch die parlamentarischen Finanzkommissionen haben zwecks Kostensenkung eine Erh\u00f6hung des Anteils der internen Leistungserstellung gefordert.</p><p>4. Dezentral bei den Leistungsbez\u00fcgern sind insgesamt 828 IKT-Vollzeitstellen angesiedelt (vgl. Antwort zur Frage 1). Diese Stellen sind f\u00fcr den m\u00f6glichst wirksamen, wirtschaftlichen sowie sicheren IKT-Einsatz in den rund 60 Verwaltungseinheiten der zentralen Bundesverwaltung verantwortlich und f\u00fchren die dezentralen IKT-Projekte im Bereich der Fachanwendungen.</p><p>5. Um den reibungslosen Betrieb der Informatik sicherzustellen und die erforderlichen Weiterentwicklungen zu gew\u00e4hrleisten, hat die Bundesverwaltung im Jahr 2014 593 Millionen Franken f\u00fcr externe IKT-Produkte und -Leistungen ausgegeben.</p><p>Der Anteil des IKT-Aufwands am Eigenaufwand der Bundesverwaltung lag im Jahr 2014 bei 11,5 Prozent. Dieser Anteil ist im Kontext der hohen Bedeutung der IKT f\u00fcr die Bundesverwaltung, der ausserordentlichen Vielf\u00e4ltigkeit der Bundesaufgaben sowie der f\u00f6deralen Strukturen der Schweiz zu sehen. Zwischen 2010 und 2014 sind die Informatikausgaben des Bundes laut Staatsrechnung (Band 3, Ziff. 33, IKT) durchschnittlich um 0,8 Prozent pro Jahr gewachsen. Die Gesamtausgaben des Bundes haben im gleichen Zeitraum st\u00e4rker zugenommen (plus 1,9 Prozent pro Jahr).</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1441152000000)\/","SubmittedBy":"Fl\u00fcckiger-B\u00e4ni Sylvia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497571200000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108256110)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434585600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}