{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153701,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153701,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3701","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Szenarien zur Besch\u00e4ftigungsentwicklung f\u00fcr eine bessere Steuerung der Einwanderung und der Engp\u00e4sse auf dem Arbeitsmarkt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Besch\u00e4ftigungsprognosen zu erstellen, damit er \u00fcber ein grundlegendes Instrument zur Umsetzung seiner staatlichen Politik der Steuerung der Einwanderung und der Engp\u00e4sse auf dem Arbeitsmarkt verf\u00fcgt.</p>","ReasonText":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Statistik erstellt derzeit keine Besch\u00e4ftigungsprognosen; das Seco ver\u00f6ffentlicht seinerseits nur kurzfristige Wirtschaftsprognosen (BIP usw.) \u00fcber einen Zeitraum von einem oder zwei Jahren. Die wenigen Arbeiten, die in diesem Bereich realisiert wurden, erfolgten in der Regel im Rahmen von nationalen Forschungsprojekten, wie dem NFP 54. Mit einer Besch\u00e4ftigungsprognose leistet man also noch Pionierarbeit. Erst wenige offizielle Institutionen sind in diesem Bereich - wenigstens \u00fcber relativ kurze Zeitr\u00e4ume (5 bis 10 Jahre) - t\u00e4tig geworden. Auch in der wissenschaftlichen Literatur gibt es bisher nur wenige Beitr\u00e4ge zum Thema. </p><p>Obwohl solche Prognosen f\u00fcr die Institutionen neu sind, ist es - speziell in der heutigen Zeit - wichtig, dass der Bundesrat Investitionen in die Entwicklung solcher Methoden t\u00e4tigt, denn die Besch\u00e4ftigungsprognosen sollten f\u00fcr verschiedene Bereiche der staatlichen Politik, insbesondere f\u00fcr die Einwanderungspolitik, zu einem Steuerungsinstrument werden. Diese Prognosen lassen sich zudem realisieren. So k\u00f6nnen beispielsweise mittel- und langfristige Entwicklungsszenarien erarbeitet werden, die die konjunkturellen Ph\u00e4nomene - auf die vor allem das Seco in seinen kurzfristigen Prognosen den Fokus legt - ausblenden und die in Abh\u00e4ngigkeit von demografischen Szenarien angepasst werden k\u00f6nnen. (Von diesen k\u00f6nnen dann wiederum verschiedene Kernpunkte f\u00fcr die k\u00fcnftige Besch\u00e4ftigungssituation, wie die Struktur der aktiven Bev\u00f6lkerung, abgeleitet werden.) K\u00fcrzlich sind interessante Arbeiten in diese Richtung entstanden, von denen der von der k\u00fcnftigen Bev\u00f6lkerung generierte Stellenbedarf abgeleitet werden kann. </p><p>Diese Aufgabe k\u00f6nnte beispielsweise unter der Aufsicht von und in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten erf\u00fcllt werden unter Beizug des BFS und des Seco. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Informationen \u00fcber die Besch\u00e4ftigungsentwicklung in unterschiedlichen Berufsfeldern sind f\u00fcr verschiedene Politikbereiche von Nutzen.</p><p>Dies betrifft namentlich auch die von der Motion\u00e4rin angesprochenen Fragen der Zuwanderung oder jene nach geeigneten Massnahmen zur Entwicklung und Aussch\u00f6pfung inl\u00e4ndischer Fach- und Arbeitskr\u00e4ftepotenziale.</p><p>Die k\u00fcnftige Besch\u00e4ftigungsentwicklung h\u00e4ngt - abgesehen von der Entwicklung des Arbeitskr\u00e4fteangebots (Demografie, Berufswahl und Weiterqualifikation sowie Mobilit\u00e4t) - insbesondere vom Bedarf der Wirtschaft ab, im Einzelnen von der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Strukturwandel. Allgemeine, berufsspezifische, relativ langfristige Besch\u00e4ftigungsprognosen, wie sie von der Motion\u00e4rin angeregt werden, m\u00fcssten aufgrund der Komplexit\u00e4t der Materie (berufliche und geografische Mobilit\u00e4t) mit einem betr\u00e4chtlichen Ressourceneinsatz erstellt werden und w\u00e4ren mit erheblichen statistischen Unsicherheiten verbunden. Solche Prognosen k\u00f6nnen zwar generelle Entwicklungen aufzeigen, aber keine zuverl\u00e4ssige Zielgenauigkeit f\u00fcr sich beanspruchen.</p><p>Die Schweiz hat deshalb auf sektorielle Analysen gesetzt, die spezifische Fragestellungen beantworten, und diese gerade in den letzten Jahren gezielt gest\u00e4rkt. Auf Bundesebene sind vor allem das Seco, das SBFI sowie das BFS aktiv, wobei eine enge Zusammenarbeit gepflegt wird. Mit dem Indikatorensystem zum Fachkr\u00e4ftemangel hat das Seco die Fragestellung j\u00fcngst im Rahmen der Fachkr\u00e4fte-Initiative aktiv aufgenommen und damit u. a. auch eine Grundlage f\u00fcr vertiefte Analysen durch einzelne Branchenverb\u00e4nde gelegt. In seinem Bericht vom 19. Juni 2015 in Erf\u00fcllung des Postulates Aubert 11.3044 hat der Bundesrat dargelegt, weshalb es sinnvoll ist, dass Informationen zur Entwicklung der berufsspezifischen Besch\u00e4ftigungsentwicklung durch verschiedene Akteure und gezielt auf konkrete Fragestellungen hin erstellt werden.</p><p>Im Rahmen der Umsetzung von Artikel\u00a0121a BV sollen die bestehenden Arbeitsmarktanalysen weiter gezielt gest\u00e4rkt werden. Gem\u00e4ss der Vernehmlassungsvorlage des Bundesrates vom 11. Februar 2015 soll die Zuwanderung zuk\u00fcnftig durch die Kantone und den Bund gemeinsam so gesteuert werden, dass die Festlegung von Kontingenten und H\u00f6chstzahlen einerseits auf das gesamtwirtschaftliche Interesse der Schweiz auszurichten ist und andererseits die Nachfrage der Unternehmen nach ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ften reflektiert. Dabei ist auch der Inl\u00e4ndervorrang zu ber\u00fccksichtigen, indem bei deren Berechnung auch die Verf\u00fcgbarkeit des \"einheimischen Potenzials\" an m\u00f6glichen Erwerbst\u00e4tigen in die Berechnung mit einbezogen wird. Auch hierzu bedarf es Prognosen zur Besch\u00e4ftigungsentwicklung, welche einerseits der konjunkturellen Situation Rechnung tragen und andererseits die Fachkr\u00e4fteknappheit in verschiedenen Regionen oder Kantonen abzubilden verm\u00f6gen.</p><p>Der Bundesrat erachtet die bisherigen Initiativen von Berufs- und Branchenverb\u00e4nden sowie vonseiten des Bundes als zielf\u00fchrend, weil die verschiedenen Akteure bei ihren Prognosen auch spezifisches Know-how und Einsch\u00e4tzungen zu relevanten Marktentwicklungen einbringen k\u00f6nnen. Der Zusatznutzen von aufwendigen, fl\u00e4chendeckenden, berufsspezifischen Besch\u00e4ftigungsprognosen w\u00e4re klein. Deshalb sollen nach dem Willen des Bundesrates die bereits bestehenden, auf spezifische Fragestellungen ausgerichteten Instrumente weiterentwickelt und periodisch aktualisiert werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1439337600000)\/","SubmittedBy":"Amarelle Cesla","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497571200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523775993)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434585600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration"}}