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Arbeitsunterbr\u00fcche vor dem Geburtstermin","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht \u00fcber die Unterbr\u00fcche der Erwerbst\u00e4tigkeit vorzulegen, die sich bei schwangeren Frauen vor dem Geburtstermin ergeben. Darin sollten soweit m\u00f6glich Statistiken \u00fcber das Ausmass dieses Ph\u00e4nomens in der Schweiz (z. B. die Anzahl der betroffenen Schwangeren, Dauer der Unterbr\u00fcche) und deren Charakteristiken (z. B. Gr\u00fcnde f\u00fcr die Unterbr\u00fcche, H\u00f6he und Dauer der Verg\u00fctungen in diesem Zeitraum) enthalten sein. Auf der Grundlage dieser Daten und unter Ber\u00fccksichtigung von L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen anderer europ\u00e4ischer L\u00e4nder soll in diesem Bericht gepr\u00fcft werden, ob in der Schweiz politischer Handlungsbedarf besteht, insbesondere ob ein pr\u00e4nataler Mutterschaftsurlaub gegen Ende der Schwangerschaft vorgesehen werden soll.</p>","ReasonText":"<p>Gewissen Sch\u00e4tzungen zufolge unterbricht die grosse Mehrheit der Schwangeren (bis zu 90 Prozent!) ihre Erwerbst\u00e4tigkeit vor dem Geburtstermin. Diese Anzahl muss \u00fcberpr\u00fcft werden, da es gem\u00e4ss Antwort des Bundesrates auf meine Interpellation 15.3154 zurzeit keine verl\u00e4sslichen Zahlen dazu gibt. Dabei w\u00e4re es interessant zu erfahren, wie viele betroffene Frauen es gibt und wie lange die Arbeitsunterbr\u00fcche dauern. Der geschilderte Sachverhalt kann f\u00fcr die finanzielle Sicherheit der betroffenen Frauen problematisch werden, je nach Art des Unterbruchs (Massnahmen zum Schutz der Gesundheit, Erwerbsunf\u00e4higkeit oder unbezahlter Urlaub), und zudem spielt bei Erwerbsunf\u00e4higkeit auch die berufliche Situation der Frauen (besonders die Dauer des Arbeitsverh\u00e4ltnisses) eine Rolle. Auch deshalb ist es sehr wichtig, in Erfahrung zu bringen, wie Arbeitsunterbr\u00fcche verg\u00fctet werden, in welchem Umfang und f\u00fcr wie lange, damit eine Politik umgesetzt werden kann, die auf Tatsachen beruht. Auch die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Unterbr\u00fcche sind relevant: Es stellt sich insbesondere bei Unterbr\u00fcchen aufgrund von Schwangerschaftsm\u00fcdigkeit die Frage, in welchem Umfang ein Anspruch auf Verg\u00fctung besteht. Um die Gesundheit der M\u00fctter und ihrer Babys zu sch\u00fctzen, ist es entscheidend, die M\u00fcdigkeit zu ber\u00fccksichtigen - sie kann ein pathologisches Zeichen oder ein Risikofaktor f\u00fcr Fr\u00fchgeburten sein. Daher muss eine Arbeits\u00e4rztin oder ein Arbeitsarzt, wie vom Gesetz gefordert, die berufliche Situation jeder schwangeren Frau beurteilen. Diese Regelung ist f\u00fcr einen grossen Arbeitgeber zwar leicht einzuhalten, f\u00fcr kleinere jedoch weniger.</p><p>Eine einfachere Alternative w\u00e4re, schwangere Frauen mindestens zwei Wochen vor Geburtstermin in den Mutterschaftsurlaub treten zu lassen, um zumindest etwas gegen die M\u00fcdigkeit am Ende der Schwangerschaft zu unternehmen. Mehrere europ\u00e4ische L\u00e4nder bieten die M\u00f6glichkeit, bereits vor der Geburt in den Mutterschaftsurlaub zu gehen. W\u00fcrde eine solche Regelung auch in der Schweiz eingef\u00fchrt, so w\u00fcrde der Arbeitgeber fr\u00fchzeitig und sicher wissen, ab wann seine Mitarbeiterin vertreten werden muss. Durch diese Regelung w\u00fcrde aber vor allem die derzeit unklare Sachlage gel\u00f6st, denn \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sowie Schwangere sind momentan zum \"Basteln\" gezwungen, wenn es darum geht, ein neues Leben zu schenken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1441152000000)\/","SubmittedBy":"Maury Pasquier Liliane","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1559779200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2836|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763109135260)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434672000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Sozialer Schutz|Gesundheit"}}