{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153806,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153806,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3806","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie wird die Menge an Wein gesch\u00e4tzt, die Privatpersonen abgabefrei in die Schweiz einf\u00fchren?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Eidgen\u00f6ssische Alkoholverwaltung ver\u00f6ffentlicht jedes Jahr eine Brosch\u00fcre mit dem Titel \"Alkohol in Zahlen\". In dieser Brosch\u00fcre ist unter anderem die Menge an Schweizer und ausl\u00e4ndischem Wein angegeben, die hierzulande in den letzten sechs Jahren konsumiert wurde. Diese Daten sind nicht nur f\u00fcr die Weinwirtschaft, sondern auch f\u00fcr die politischen Entscheidungstr\u00e4gerinnen und Entscheidungstr\u00e4ger von grossem Interesse.</p><p>Seit vielen Jahren wird die Menge an ausl\u00e4ndischem Wein, die Privatpersonen abgabefrei (Reiseverkehr) in die Schweiz einf\u00fchren, stets auf 6,3 Millionen Liter pro Jahr gesch\u00e4tzt.</p><p>Eine solche, Jahr f\u00fcr Jahr gleichbleibende Sch\u00e4tzung scheint unrealistisch. Wie soll man sich etwa vorstellen, dass sich die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am 6. September 2011 eingef\u00fchrte Kursuntergrenze von Fr. 1.20 pro 1 Euro in keiner Weise auf den Einkaufstourismus ausgewirkt hat?</p><p>1. Gest\u00fctzt auf welche Grundlage sch\u00e4tzt die Eidgen\u00f6ssische Alkoholverwaltung die Menge an ausl\u00e4ndischem Wein, die von Privatpersonen abgabefrei in die Schweiz eingef\u00fchrt wird?</p><p>2. Warum betr\u00e4gt die gesch\u00e4tzte Menge, Jahr f\u00fcr Jahr, 6,3 Millionen Liter, obwohl sich die demografische Situation, die Konjunkturlage und das W\u00e4hrungsumfeld ver\u00e4ndern?</p><p>3. Am 15. Januar 2015 hat die SNB den Mindestkurs von Fr. 1.20 pro 1 Euro wieder aufgehoben. W\u00e4re es da nicht notwendig, in Hinblick auf die n\u00e4chste Ausgabe der Brosch\u00fcre \"Alkohol in Zahlen\" eine genauere Sch\u00e4tzung vorzunehmen?</p><p>4. W\u00e4re die Eidgen\u00f6ssische Alkoholverwaltung bereit, ihre Sch\u00e4tzung in Zukunft regelm\u00e4ssig zu aktualisieren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Brosch\u00fcre \"Alkohol in Zahlen\" kam erstmals 2009 heraus. Sie l\u00f6ste verschiedene Datensammlungen ab, die die Eidgen\u00f6ssische Alkoholverwaltung (EAV) seit 1880 ver\u00f6ffentlichte. \"Alkohol in Zahlen\" enth\u00e4lt unter anderem Informationen \u00fcber den Alkoholkonsum in der Schweiz in der Form von vergorenen Getr\u00e4nken oder von gebrannten Wassern. Die EAV st\u00fctzt sich dabei auf Angaben aus ihren eigenen Aktivit\u00e4ten sowie auf Zahlen aus Publikationen anderer Bundes\u00e4mter. Die Zahlen zu den Wein- und Spirituoseneinfuhren im Reiseverkehr basieren auf Sch\u00e4tzungen.</p><p>1. Die Sch\u00e4tzungen der Wein- und Spirituosenmengen, die im Rahmen des Reiseverkehrs in die Schweiz eingef\u00fchrt werden, gehen auf Erhebungen zur\u00fcck, welche die Eidgen\u00f6ssische Zollverwaltung (EZV) in den Siebziger- und Achtzigerjahren im Auftrag der EAV durchf\u00fchrte. Die letzte Erhebung wurde 1989/90 durchgef\u00fchrt. Danach wurden aufgrund von punktuellen Telefonumfragen bei den Konsumentinnen und Konsumenten Sch\u00e4tzungen vorgenommen. Die letzte dieser Umfragen stammt aus den Jahren 1999/2001. Damals sollten die Auswirkungen der Einf\u00fchrung des Einheitssatzes f\u00fcr Spirituosen erfasst werden. Personalabbaumassnahmen und mehrere Aufgabenk\u00fcrzungsprogramme f\u00fchrten jedoch dazu, dass diese Sch\u00e4tzungen seit 2001 nicht mehr auf den aktuellsten Stand gebracht worden sind.</p><p>2. Es wurden mehrere Varianten f\u00fcr die Anpassung dieser Sch\u00e4tzungen an die sozio\u00f6konomische Entwicklung der letzten 15 Jahre gepr\u00fcft. Die Durchf\u00fchrung einer Erhebung an der Grenze durch die EAV h\u00e4tte einen unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig hohen Aufwand verursacht und den Verkehrsfluss stark beeintr\u00e4chtigt. Mangels anderer zuverl\u00e4ssiger Daten und damit die Vergleichbarkeit der langfristigen Statistiken gewahrt bleibt, hat sich die EAV schliesslich f\u00fcr die unver\u00e4nderte Beibehaltung der bisherigen Sch\u00e4tzungen entschlossen.</p><p>3. Die Entwicklung der Wechselkurse kann sich auf die privaten Einfuhren von alkoholischen Getr\u00e4nken auswirken. Da noch keine Erfahrungswerte vorliegen und in Anbetracht der Volatilit\u00e4t der Wechselkurse l\u00e4sst sich der Einfluss dieses Faktors auf das Konsumverhalten derzeit noch nicht quantifizieren.</p><p>4. Die EAV ist bereit, ihre Sch\u00e4tzungen auf der Basis neuer Erkenntnisse zur Einfuhr alkoholischer Getr\u00e4nke im Reiseverkehr zu \u00fcberpr\u00fcfen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1448409600000)\/","SubmittedBy":"Feller Olivier","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1450396800000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523762937)\/","SubmissionDate":"\/Date(1441584000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft"}}