{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153830,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153830,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3830","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Benachteiligen die SBB den Wirtschaftsraum Wil/F\u00fcrstenland?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der SBB-Fahrplanwechsel Ende dieses Jahres bringt einen Angebotsabbau insbesondere f\u00fcr Wil, aber auch f\u00fcr Uzwil, Flawil und Gossau. Der dritte st\u00fcndliche Schnellzug von St. Gallen Richtung Z\u00fcrich wird in Wil nicht halten, und der Entlastungsschnellzug um 7.11 Uhr nach Z\u00fcrich Hauptbahnhof wird gleich ganz gestrichen.</p><p>Eine weitere Verschlechterung ist auf den Fahrplanwechsel 2018 vorgesehen, denn der auf jenen Zeitpunkt hin geplante vierte st\u00fcndliche Schnellzug St. Gallen-Z\u00fcrich wird in Wil auch nicht halten, und bei Reisen nach Bern und in die Westschweiz wird es voraussichtlich notwendig sein, in Z\u00fcrich umzusteigen.</p><p>Die neuen Direktverbindungen St. Gallen-Z\u00fcrich werden f\u00fcr Wil kaum eine Entlastung mit sich bringen, denn die Z\u00fcge in Richtung Z\u00fcrich f\u00fcllen sich weniger in St. Gallen als vielmehr in Gossau, Flawil und Uzwil, wo die zus\u00e4tzlichen Schnellz\u00fcge auch nicht halten werden.</p><p>Die Benachteiligung von Wil als drittgr\u00f6sste Stadt im Kanton St. Gallen mit ihrem kantons\u00fcbergreifenden Einzugsgebiet von rund 110 000 Personen und auch der Angebotsabbau in der bedeutenden Wirtschaftsregion F\u00fcrstenland von Uzwil \u00fcber Flawil bis nach Gossau kann nicht hingenommen werden, umso weniger als es gem\u00e4ss Verkehrsexperten technisch m\u00f6glich w\u00e4re, ohne wesentlichen Zeitverlust die zus\u00e4tzlichen Schnellz\u00fcge auch in Wil halten zu lassen.</p><p>Der Bundesrat wird eingeladen, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Ist er nicht auch der Meinung, dass der Wegfall von Schnellzugsverbindungen die Standortattraktivit\u00e4t des Wirtschaftsraumes Wil/F\u00fcrstenland beeintr\u00e4chtigt?</p><p>2. Ist er bereit, bei den SBB darauf hinzuwirken, dass die Aufhebung der Schnellzughalte in Wil auf den Fahrplanwechsel 2018 r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht wird?</p><p>3. Welche M\u00f6glichkeiten sieht er, um die Bahnattraktivit\u00e4t in Gossau, Flawil, Uzwil und Wil zu st\u00e4rken?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Dem Bundesrat ist bekannt, dass sich mit dem Fahrplan ab Dezember 2015 Ver\u00e4nderungen beim Fernverkehrsangebot in der Ostschweiz ergeben. Allerdings wird das Angebot zwischen Z\u00fcrich und St. Gallen ausgebaut, und zwar mit einem zus\u00e4tzlichen st\u00fcndlichen schnellen Fernverkehrszug. Hiervon profitieren vor allem die Stadt St. Gallen und diejenigen St\u00e4dte und Regionen, welche ab St. Gallen mit guten Anschl\u00fcssen erschlossen werden. F\u00fcr die St\u00e4dte Wil, Uzwil, Flawil und Gossau gibt es keine Verschlechterung der Fernverkehrsverbindungen: Wil und Gossau behalten die halbst\u00fcndlichen Direktverbindungen mit Z\u00fcrich, Flawil und Uzwil die st\u00fcndlichen Direktverbindungen. Von einem Angebotsabbau kann somit keineswegs gesprochen werden. Ein einziger Pendlerzug wird ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 entfallen. Dieser Zusatzzug, welcher bisher aus Kapazit\u00e4tsgr\u00fcnden in der morgendlichen Hauptverkehrszeit n\u00f6tig war, ist mit dem dritten Zug zwischen St. Gallen und Z\u00fcrich und der deutlichen Kapazit\u00e4tserh\u00f6hung des fast zeitgleich verkehrenden Zuges nicht mehr erforderlich.</p><p>2. Der Bundesrat f\u00fchrt die SBB mittels strategischer Ziele und erwartet von dieser die Entwicklung von attraktiven, p\u00fcnktlichen und qualitativ hochwertigen Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen. Die Verantwortung f\u00fcr die konkrete Ausgestaltung des Fernverkehrsangebotes liegt indessen im Verantwortungsbereich der SBB. Daher sieht der Bundesrat von einem Einwirken auf die SBB grunds\u00e4tzlich ab.</p><p>3. Zur Kl\u00e4rung dieser und anderer Fragen hat das Bundesamt f\u00fcr Verkehr (BAV) im September 2015 auf Wunsch des Kantons St. Gallen eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Neben den betroffenen Bahnen und dem BAV sind die Kantone St. Gallen, Appenzell-Ausserrhoden, Appenzell-Innerrhoden und Thurgau in dieser Arbeitsgruppe vertreten. Die Attraktivit\u00e4tssteigerung f\u00fcr den Wirtschaftsraum Wil/F\u00fcrstenland wird auch im Rahmen der Erarbeitung von Step 2030 thematisiert.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1446595200000)\/","SubmittedBy":"Reimann Lukas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1506643200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524047793)\/","SubmissionDate":"\/Date(1441843200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}