{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153839,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153839,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3839","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Alleinerziehende. Bessere Integration in den Arbeitsmarkt durch Weiterbildung und Nachholbildung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Rahmen der Fachkr\u00e4fte-Initiative das inl\u00e4ndische Fachkr\u00e4ftepotenzial besser zu nutzen, indem er die Chancen der Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt durch gezielte Weiterbildung und Nachholbildung nachhaltig verbessert.</p>","ReasonText":"<p>Jede sechste alleinerziehende Familie in der Schweiz ist von Armut betroffen. Zu diesem Schluss kommt die Studie \"Alleinerziehende und Armut in der Schweiz\" der Universit\u00e4t Bern vom 10. Juni 2015. Um der Armut Alleinerziehender unmittelbar entgegenzuwirken, empfiehlt Caritas Schweiz in ihrem Positionspapier vom Juni 2015 u. a. die Stellung der Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt durch gezielte Weiterbildung und Nachholbildung zu verbessern. Dabei gilt es die hohe Belastung von Alleinerziehenden durch Care-Verpflichtungen zu ber\u00fccksichtigen. Durch die bessere Arbeitsmarktintegration k\u00f6nnte das inl\u00e4ndische Potenzial an Fachkr\u00e4ften besser genutzt und damit dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegengewirkt werden. Gleichzeitig k\u00f6nnte die prek\u00e4re Lage Alleinerziehender \u00fcberwunden werden. Diese Massnahme ist auch aus gleichstellungspolitischer Sicht eine wichtige Massnahme und tr\u00e4gt dazu bei, Frauen (wieder) in den Arbeitsmarkt zu integrieren.</p><p>Gezielte Weiterbildung und Nachholbildung w\u00fcrde vielen Alleinerziehenden, auch bei eingeschr\u00e4nktem Arbeitspensum, ein Leben \u00fcber dem Existenzminimum erm\u00f6glichen und damit auch die Sozialhilfe und die Arbeitslosenversicherung langfristig entlasten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Von staatlicher Seite her sorgen die Kantone f\u00fcr ein bedarfsgerechtes Angebot an berufsorientierter Weiterbildung (Art. 31 BBG; SR 412.10). Die Kantone haben in erster Linie die Aufgabe, den freien Markt zu beobachten. Sie sind nur dann in der Pflicht, selber aktiv zu werden, wenn ein Marktungleichgewicht herrscht oder aus volkswirtschaftlicher Sicht weitere beziehungsweise andere Bildungsangebote angezeigt sind. Der Bundesrat misst dem Thema Weiterbildung eine hohe Bedeutung zu. Deshalb f\u00f6rdert er die Bildungsangebote \u00fcber die Pauschalbeitr\u00e4ge an die Kantone (Art. 53 BBG; SR 412.10), die frei \u00fcber deren Einsatz entscheiden.</p><p>Weiterbildung liegt prim\u00e4r in der Eigenverantwortung der einzelnen Mitarbeitenden. Es ist jedoch auch im Interesse der Arbeitgeber, die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden auf allen Stufen zu f\u00f6rdern. Mit dem neuen Weiterbildungsgesetz soll die haupts\u00e4chlich privat organisierte und individuell verantwortete Weiterbildung gest\u00e4rkt werden. Dabei werden die Rahmenbedingungen optimiert, welche eine individuelle Entwicklung durch Weiterbildung und eine flexible Anpassung der Weiterbildungsangebote versprechen. Direkte staatliche Eingriffe stehen nicht im Vordergrund.</p><p>Erwachsene k\u00f6nnen auf unterschiedlichen und etablierten Wegen einen Berufsabschluss erlangen. Auch individuell angepasste L\u00f6sungen sind m\u00f6glich. Unabh\u00e4ngig vom gew\u00e4hlten Weg sind erwachsenengerechte Rahmenbedingungen zentral. Diese betreffen neben der Finanzierung auch die Beratung, Information und Begleitung der qualifizierungswilligen Erwachsenen sowie die Struktur der Bildungsangebote. Mit dem Projekt \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" f\u00f6rdert der Bund die Berufsabschl\u00fcsse Erwachsener, wobei insbesondere die Rahmenbedingungen \u00fcberpr\u00fcft und verbessert werden sollen.</p><p>Alleinerziehende und ihre Kinder, die von Armut betroffen oder armutsgef\u00e4hrdet sind, geh\u00f6ren zu den wichtigen Zielgruppen des nationalen Programms zur Pr\u00e4vention und Bek\u00e4mpfung von Armut. Ihre Situation wird in verschiedenen Programmaktivit\u00e4ten thematisiert. Pilot- und Modellprojekte von Kantonen, Gemeinden und privaten Organisationen, die sich an diese Zielgruppe richten k\u00f6nnen, werden unterst\u00fctzt. Dar\u00fcber hinaus sind derzeit Studien zum Thema Nachholbildung sowie \u00fcber kommunale Strategien, Massnahmen und Leistungen zur Pr\u00e4vention und Bek\u00e4mpfung von Familienarmut in Vorbereitung.</p><p>Ein wichtiges Handlungsfeld der Fachkr\u00e4fte-Initiative ist die \"Nach- und H\u00f6herqualifizierung entsprechend den Bed\u00fcrfnissen der Arbeitswelt\". Die Thematik wurde im Fr\u00fchjahr 2015 in den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen des Bundes und der Kantone verankert, und soll in der BFI-Botschaft 2017-2020 ber\u00fccksichtigt werden. Unterst\u00fctzend sollen Studien vertieft Aufschluss geben \u00fcber die Zielgruppen, deren Potenzial, allf\u00e4llige H\u00fcrden f\u00fcr Erwachsene eine Grundbildung anzugehen und die Erfolgsfaktoren eines solchen Bildungsweges. Die Massnahmen in diesem Handlungsfeld tragen dazu bei, die Rahmenbedingungen f\u00fcr Berufsabschl\u00fcsse und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene effizient und erwachsenengerecht zu gestalten. Dies mit dem Ziel, die Abschlussquote zu erh\u00f6hen.</p><p>Dem Anliegen der Motion\u00e4rin wird damit bereits vollumf\u00e4nglich Rechnung getragen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1447200000000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1505692800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763106156693)\/","SubmissionDate":"\/Date(1442188800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}