{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153846,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153846,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3846","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Transparenz \u00fcber die Mittelverwendung der Deza","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie viele Deza-Angestellte haben ihren Wohnsitz in der Schweiz und wie viele im Ausland (aufgeteilt nach regul\u00e4rem Personal und Angestellten \u00fcber Sachkredite)? Wie haben sich diese Zahlen in den letzten 20 Jahren ver\u00e4ndert?</p><p>2. Wie viele Mittel der Deza werden im Inland und wie viele im Ausland ausgegeben? Wie haben sich diese Zahlen in den letzten 20 Jahren ver\u00e4ndert?</p><p>3. Wie hoch sind die Mittel der Deza zur Bereitstellung von \u00f6ffentlichkeitswirksamen Aktivit\u00e4ten (PR, Medienarbeit, Brosch\u00fcren)? Wie hat sich diese Zahl in den letzten 20 Jahren ver\u00e4ndert?</p><p>4. Wie sieht die Spesenregelung aus? Welche Leistungen werden in welcher H\u00f6he entsch\u00e4digt?</p><p>5. Wie haben sich die L\u00f6hne der Deza-Angestellten insgesamt, im Durchschnitt pro Mitarbeiter und Maximall\u00f6hne in den letzten 20 Jahren entwickelt, und wie hoch waren die Spesenentsch\u00e4digungen im gleichen Zeitraum ebenfalls aufgeteilt nach Gesamtkosten, Durchschnittskosten und Maximalkosten eines Mitarbeiters?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Entsprechende Daten sind lediglich f\u00fcr die letzten zehn Jahre verf\u00fcgbar. Sie zeigen, dass sich der Anteil des schweizerischen Personals der Deza im Ausland erh\u00f6ht hat. Im Jahr 2004 besch\u00e4ftigte die Deza 133 Schweizer Mitarbeitende im Ausland und 398 in der Schweiz. 2014 waren es 167 Personen im Ausland und 356 in der Schweiz. Von 2004 bis 2008 war der Bestand des schweizerischen Personals der Deza im Ausland r\u00fcckl\u00e4ufig. 2009 trat eine Trendwende ein. Die Fluktuationen des schweizerischen Personals der Deza nach Einsatzort h\u00e4ngen insbesondere mit dem Personalbedarf der umgesetzten Projekte zusammen. Zum schweizerischen Personal der Deza kommen die lokalen Mitarbeitenden im Ausland hinzu. 2014 waren dies 1198 Personen.</p><p>2. Aufgrund der Einf\u00fchrung des neuen Rechnungsmodells des Bundes im Jahr 2007 k\u00f6nnen Daten auf vergleichbarer Basis erst ab diesem Zeitpunkt bereitgestellt werden.</p><p>Zwischen 2007 und 2013 haben sich die Ausgaben wie folgt ver\u00e4ndert:</p><p>Tabelle</p><p>Im Jahr 2013 wurden 64 Prozent der Mittel der Deza in der Schweiz ausgegeben. Darin enthalten sind die L\u00f6hne der ins Ausland entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Beitr\u00e4ge an Schweizer NGO, an das IKRK usw. Die \u00fcbrigen 36 Prozent der Mittel flossen ins Ausland, einschliesslich \u00dcberweisungen an die Weltbank, an die Entwicklungsfonds der regionalen Entwicklungsbanken usw.</p><p>Hierzu ist zu sagen, dass die L\u00f6hne der ins Ausland entsandten Personen zwar in der Schweiz ausbezahlt, zum Teil aber im Ausland ausgegeben werden. Ein Grossteil der Beitr\u00e4ge an NGO und an das IKRK fliesst lediglich durch die Schweiz hindurch und wird schliesslich im Ausland eingesetzt. Umgekehrt schlagen die Ausgaben f\u00fcr die Entwicklungsbanken im Ausland zu Buche, obschon gewisse G\u00fcter und Dienstleistungen in der Schweiz beschafft werden.</p><p>3. Der Kommunikationsaufwand der Deza belief sich 2014 auf 2,5 Millionen Franken. Dieser Betrag deckt unter anderem den Aufwand f\u00fcr die Jahreskonferenzen, die Strassenaktionen, das Magazin \"Eine Welt\" und den Deza/Seco-Jahresbericht.</p><p>Infolge der Reorganisation des EDA im Jahr 2008, die mit einer Zentralisierung der Kommunikationsstellen im Generalsekretariat des EDA einherging, sind die Daten nur schwer \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg vergleichbar. Zwischen 2002 und 2008 betrug der Kommunikationsaufwand der Deza rund 12 Millionen Franken. 2009 sank er infolge der Reorganisation auf 3,6 Millionen Franken. 2010 und vor allem 2011 wurden mehrere Projekte im Zusammenhang mit dem 50-Jahr-Jubil\u00e4um der Deza durchgef\u00fchrt, wodurch sich das Budget auf 4,9 Millionen erh\u00f6hte.</p><p>4. Die rechtlichen Grundlagen zur Abgeltung von Auslagen im Zusammenhang mit einem Auslandeinsatz sind einerseits das Spesenreglement der Bundesverwaltung, der Parlamentsdienste, des Bundesgerichtes, des Bundesstrafgerichtes, des Bundesverwaltungsgerichtes und der Bundesanwaltschaft und andererseits die Verordnung des EDA zur Bundespersonalverordnung. Darin ist gleichzeitig auch die H\u00f6he der Abgeltungen festgehalten. Die Richtwerte f\u00fcr Hotel- und Mahlzeitenkosten im Ausland werden beispielsweise vom EDA in Zusammenarbeit mit einem externen Anbieter und unter Ber\u00fccksichtigung der von unseren Auslandvertretungen gemeldeten Wechselkurse festgelegt und gelten f\u00fcr die ganze Bundesverwaltung.</p><p>F\u00fcr Mahlzeiten ausserhalb des Arbeits- und Wohnortes wird der/die Mitarbeitende mittels Mahlzeitenpauschale entsch\u00e4digt. F\u00fcr Hotel\u00fcbernachtungen werden im Ausland die effektiven Kosten \u00fcbernommen. Es sind jedoch bei der Hotelbuchung die festgelegten Richtwerte der Mittelklasse (3-Sterne-Hotels) zu beachten.</p><p>5. Seit der Einf\u00fchrung des neuen Rechnungsmodells des Bundes im Jahr 2007 haben sich die Bruttoaufwendungen f\u00fcr die L\u00f6hne der Deza-Angestellten wie folgt entwickelt:</p><p>Tabelle</p><p>Die Umsetzung der Botschaft 2013-2016 erforderte eine Erh\u00f6hung des Personalbestands, um die Pr\u00e4senz der Deza vor Ort und in den fragilen Kontexten zu verst\u00e4rken.</p><p>Die durchschnittlichen L\u00f6hne der Deza-Angestellten in Vollzeit\u00e4quivalenten (VZ\u00c4) entwickelten sich w\u00e4hrend dieser Periode wie folgt:</p><p>Tabelle</p><p>Die Zunahme 2009 ist im Wesentlichen auf den Teuerungsausgleich (plus 1,1 Prozent), die Einf\u00fchrung der Vertrauensarbeitszeit im Aussennetz (plus 5 Prozent), Lohnanpassungen an der Zentrale und im Aussennetz sowie eine deutliche Erh\u00f6hung der Arbeitgeberbeitr\u00e4ge f\u00fcr die zweite S\u00e4ule und die Familienzulagen zur\u00fcckzuf\u00fchren.</p><p>Die effektiven und die pauschalen Spesen der Deza pro VZ\u00c4 haben sich seit 2007 wie folgt entwickelt:</p><p>Tabelle</p><p>Infolge einer \u00c4nderung der Verbuchungspraxis werden seit 2009 die Aufwendungen f\u00fcr Dienstreisen und seit 2010 die Mietkosten den effektiven Spesen zugerechnet. Dies erkl\u00e4rt den Anstieg der obenausgewiesenen Zahlen.</p><p>Das Lohnmaximum in der Deza bewegt sich im Rahmen der in der Bundespersonalverordnung f\u00fcr die einzelnen Lohnklassen festgelegten Betr\u00e4ge. </p><p>Die Vorst\u00f6sse mit Tabellen und Grafiken k\u00f6nnen heruntergeladen werden unter: Ratsbetrieb / Curia Vista / Vorst\u00f6sse mit Tabellen und Grafiken, die in der Gesch\u00e4ftsdatenbank nicht abgebildet werden k\u00f6nnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1447804800000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcri Felix","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1450396800000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|8","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523217153)\/","SubmissionDate":"\/Date(1442275200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Internationale Politik"}}