{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153847,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153847,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3847","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Zukunft des Arbeitsmarktes Schweiz. Sind wir f\u00fcr die sich abzeichnenden Entwicklungen ger\u00fcstet?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, durch geeignete Massnahmen mehr Transparenz im Bereich der Arbeitslosenstatistik zu schaffen, gezielte arbeitsmarktgerechte Weiterbildungsangebote zu pr\u00fcfen und eine zeitgerechte Organisation der regionalen Arbeitsvermittlungszentren einzuleiten.</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss den offiziellen Statistiken des Seco wurden im Zeitraum Juli 2005 und Juni 2010 127 311 Personen ausgesteuert, wobei 37 883 \u00fcber 50 Jahre alt. Im Zeitraum von Juli 2010 und Juni 2015 waren es 182 651, wobei 51 470 Personen \u00fcber 50 Jahre alt.</p><p>Das heisst: Es wurden in den letzten f\u00fcnf Jahren 55 340 Personen mehr ausgesteuert als die f\u00fcnf Jahre davor. Es wurden in den letzten f\u00fcnf Jahren 13 587 Personen \u00fcber 50 Jahre alt mehr ausgesteuert als die f\u00fcnf Jahre davor. Es wurden im Juni 2015 3729 Personen ausgesteuert, wovon 1016 \u00fcber 50 Jahre alt waren. Rekord seit \u00fcber zehn Jahren.</p><p>Mit der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative ist das Risiko f\u00fcr die Unternehmen gestiegen, dass gesuchte Mitarbeiter zuk\u00fcnftig mit erschwerten administrativen Auflagen rekrutiert werden k\u00f6nnen. Damit ist das Risiko gestiegen, dass Arbeitspl\u00e4tze ins Ausland verlegt werden. Die Sorge der Bev\u00f6lkerung betrifft die Arbeitslosigkeit, spezifisch die gestiegenen Aussteuerungen, die Problematik 50 Plus und die Schwierigkeiten f\u00fcr Frauen, nach l\u00e4ngerer Abwesenheit aus dem Arbeitsmarkt den Wiedereinstieg zu finden.</p><p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber keine transparente Darstellung betreffend der Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Verbindung mit der Aus- und Weiterbildung der Betroffenen.</p><p>Die Arbeitslosenstatistiken des Seco ber\u00fccksichtigen die Ausgesteuerten nicht.</p><p>Die Erwerbslosenstatistiken des BFS sind auf dem Detaillierungsgrad der Aus- und Weiterbildung nicht repr\u00e4sentativ und verleiten zu Fehlinterpretationen.</p><p>Es ist erwiesen, dass durch gezielte Unterst\u00fctzungsmassnahmen von Langzeitarbeitslosen mit einer besseren Marktausrichtung diese in kurzer Zeit wieder eine Stelle finden. Spezifische, vom Markt anerkannte Weiterbildungsmassnahmen sind dazu notwendig. Hierzu fehlen jedoch in der Schweiz nutzbare Marktdaten. Es gibt keine repr\u00e4sentativen Auswertungen, welche Weiterbildungsmassnahmen konkret zur Reduktion der Arbeitslosigkeit beitragen k\u00f6nnen. Die nicht mehr zeitgem\u00e4sse Organisation und Prozesse der RAV werden den ver\u00e4nderten Arbeitsmarktbed\u00fcrfnissen nicht mehr gerecht und erf\u00fcllen nur einen Teilbereich des Auftrages.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber ad\u00e4quate Instrumente, um den anstehenden Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen.</p><p>Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (ALV) wurden die Organisation und Prozesse der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in den letzten Jahren mehrfach \u00fcberpr\u00fcft. Ein Bericht des Bundesrates zur Wirksamkeit und Effizienz der \u00f6ffentlichen Arbeitsvermittlung in Erf\u00fcllung des Postulates WAK-N 13.3361 erscheint voraussichtlich im Dezember 2015. Die Ergebnisse zeigen, dass die Organisation der RAV auf die kantonalen arbeitsmarktlichen Bed\u00fcrfnisse und die rasche und dauerhafte Integration der Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt ausgerichtet ist. Das Steuerungssystem des Bundes hat sich bew\u00e4hrt und sorgt daf\u00fcr, dass die RAV ihren gesetzlichen Auftrag insgesamt effizient und wirksam erf\u00fcllen.</p><p>Auch die von den RAV eingesetzten arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) zur F\u00f6rderung der Eingliederung von Versicherten, die erschwert vermittelbar sind, erf\u00fcllen ihren gesetzlichen Auftrag. AMM sollen insbesondere die Vermittlungsf\u00e4higkeit der Versicherten verbessern und die beruflichen Qualifikationen entsprechend den Anforderungen des Arbeitsmarkts f\u00f6rdern.</p><p>Aufgrund des \u00fcberdurchschnittlichen Langzeitarbeitslosigkeitsrisikos von \u00e4lteren arbeitslosen Personen haben \u00fcber 55-J\u00e4hrige bei einer Beitragszeit von mindestens 22 Monaten Anspruch auf bis zu 520 Taggelder bzw. zwei Jahre. Unter bestimmten Bedingungen besteht der Anspruch sogar bis zum ordentlichen AHV-Rentenbezug fort. Versicherte \u00fcber 50 Jahre k\u00f6nnen zudem nach einer Aussteuerung f\u00fcr einen gewissen Zeitraum an Bildungs- und Besch\u00e4ftigungsmassnahmen teilnehmen, ausserdem ist eine verl\u00e4ngerte Teilnahme an spezifischen Massnahmen m\u00f6glich.</p><p>In der Arbeitslosenstatistik des Seco werden Personen erfasst, welche bei einem RAV gemeldet sind, keine Stelle haben und sofort vermittelbar sind. Diese Statistik ist als kurzfristiger Wirtschaftsindikator konzipiert und folgt somit naturgem\u00e4ss einer Registersicht. Sie wird monatlich publiziert, die Daten sind \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich.</p><p>Aus diversen Studien zur Situation der Ausgesteuerten ist bekannt, dass nach einem Jahr rund 50 Prozent der ausgesteuerten Personen wieder eine Stelle gefunden haben. Das Seco hat 2015 eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Erwerbsverl\u00e4ufe von Langzeitarbeitslosen und ausgesteuerten Personen anhand von ALV, IV, Sozialhilfe und AHV-Einkommensdaten erneut n\u00e4her untersuchen soll.</p><p>Der Erhalt der Erwerbst\u00e4tigkeit bis zum Rentenalter und dar\u00fcber hinaus spielt auch im Rahmen der Fachkr\u00e4fteinitiative (FKI) eine zentrale Rolle. Ziel der 2011 vom Eidgen\u00f6ssischen Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung lancierte FKI ist die Kompensation der r\u00fcckl\u00e4ufigen Verf\u00fcgbarkeit an Fachkr\u00e4ften durch die bessere Erschliessung bestehender inl\u00e4ndischer Potenziale und durch die Steigerung der Produktivit\u00e4t.</p><p>Der Volksentscheid vom 9. Februar 2014 und die schwer absehbaren Folgen der Frankenst\u00e4rke haben die Bedeutung der FKI stark erh\u00f6ht. Damit m\u00f6glichst viele freie Fachkr\u00e4ftepotenziale bei \u00e4lteren Arbeitnehmenden aktiviert werden k\u00f6nnen, fand im April 2015 die erste Nationale Konferenz zum Thema \u00e4ltere Arbeitnehmende statt. An der Konferenz haben sich Bund, Kantone und die Sozialpartner auf diverse Massnahmen verst\u00e4ndigt.</p><p>Der Bundesrat h\u00e4lt fest, dass der Schweizer Arbeitsmarkt dank den getroffenen Massnahmen und den flexiblen und anpassungsf\u00e4higen Instrumenten der Arbeitslosenversicherung gut f\u00fcr die anstehenden Herausforderungen ger\u00fcstet ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1446595200000)\/","SubmittedBy":"Schneider-Schneiter Elisabeth","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1505692800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523182523)\/","SubmissionDate":"\/Date(1442275200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}