{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153945,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153945,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3945","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gewalt im Alter verhindern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen umfassenden Bericht zum Thema \"Gewalt im Alter\" vorzulegen.</p>","ReasonText":"<p>Gewalt im Alter ist ein Thema, \u00fcber das kaum gesprochen wird. Offizielle Zahlen gibt es nicht, die Dunkelziffer ist hoch. Angeh\u00f6rige oder Betreuende k\u00f6nnen mit der Pflege von Pflegebed\u00fcrftigen \u00fcberfordert sein, vor allem wenn sie der gleichen Generation angeh\u00f6ren. Die Gewalt kann sich physisch und psychisch zeigen. Psychische Gewalt geschieht oft subtil und ist von aussen kaum wahrnehmbar. Auf der anderen Seite sind auch Vernachl\u00e4ssigung oder Diskriminierung von alten Menschen an der Tagesordnung. Auch eine wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit kann als eine Form der Gewalt bezeichnet werden. Der Bundesrat soll deshalb einen Bericht erstellen, in welchem er das Ausmass der Gewalt im Alter aufzeigt. Aufgrund dieser Grundlage ist der Bundesrat aufgefordert, entsprechende Massnahmen zu ergreifen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gewaltanwendung und Misshandlungen gegen\u00fcber Menschen, unabh\u00e4ngig von ihrem Alter, sind f\u00fcr den Bundesrat nicht tolerierbar. Gerade \u00e4ltere Menschen k\u00f6nnen aufgrund ihrer altersbedingten Einschr\u00e4nkungen besonders verletzlich sein. Untersuchungen, die dieses Ph\u00e4nomen ausleuchten, liegen bereits vor, so die Studie \"Schutz in der h\u00e4uslichen Betreuung alter Menschen\", welche von der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften im Juni 2015 publiziert wurde. Darin werden die m\u00f6glichen Konfliktmuster, Zust\u00e4ndigkeiten und Handlungsm\u00f6glichkeiten aufgezeigt. Weitere Anhaltspunkte zur Problemerscheinung lassen sich aus der polizeilichen Kriminalstatistik ableiten. F\u00fcr das Jahr 2014 sind in der Altersgruppe der \u00fcber 60-J\u00e4hrigen 4,5 Prozent als Opfer von registrierten Straftaten h\u00e4uslicher Gewalt und gesch\u00e4digte Personen betroffen.</p><p>Gleichzeitig ist analog zur Antwort des Bundesrates auf die Motion Glanzmann 15.3946, \"Gewalt im Alter enttabuisieren\", darauf zu verweisen, dass bereits verschiedene Fach- und Anlaufstellen bestehen, die sich mit der Thematik befassen und kompetent dazu Auskunft geben k\u00f6nnen. Dazu z\u00e4hlen die von Bundesseite unterst\u00fctzten gesamtschweizerischen Altersorganisationen wie Pro Senectute Schweiz, der Spitex-Verband oder Curaviva, die ihrerseits die Unabh\u00e4ngige Beschwerdestelle f\u00fcr das Alter mittragen. Auf Bundesebene hat der Bundesrat am 5. Dezember 2014 einen Bericht zur Unterst\u00fctzung und Entlastung von pflegenden und betreuenden Angeh\u00f6rigen verabschiedet. Es sollen die Rahmenbedingungen so verbessert werden, dass diese sich langfristig engagieren k\u00f6nnen, ohne sich zu \u00fcberfordern.</p><p>Zudem ist darauf zu verweisen, dass der Bundesrat die Verst\u00e4rkung von Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung der h\u00e4uslichen Gewalt plant. So hat er am 7. Oktober 2015 zwei Vernehmlassungsvorlagen verabschiedet (<a href=\"http://www.bj.admin.ch\">www.bj.admin.ch</a> &gt; Aktuell &gt; News &gt; 07.10.2015 &gt; Schutz vor h\u00e4uslicher Gewalt soll ausgebaut werden). Mit \u00c4nderungen im Zivil- und Strafrecht sollen Opfer von h\u00e4uslicher Gewalt und Stalking besser gesch\u00fctzt werden. Gleichzeitig verfolgt er die Ratifizierung der Istanbul-Konvention des Europarates, die insbesondere die Verhinderung und Bek\u00e4mpfung von h\u00e4uslicher Gewalt bezweckt. Dazu geh\u00f6rt auch die Gewalt zwischen Generationen, welche Misshandlungen gegen\u00fcber \u00e4lteren Menschen einschliesst. Die Konvention enth\u00e4lt Bestimmungen \u00fcber die Pr\u00e4vention und den Opferschutz, insbesondere betreffend die Einrichtung einer kostenlosen, landesweiten vertraulichen, anonymen sowie t\u00e4glich rund um die Uhr erreichbaren Telefonberatung f\u00fcr Opfer aller Formen von Gewalt.</p><p>Im Zusammenhang mit dem Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates Fehr Jacqueline 09.3878, \"Mehr Anzeigen, mehr Abschreckung\", vom 27. Februar 2013 hat der Bundesrat zusammen mit den Kantonen die Einrichtung einer einheitlichen Telefonnummer f\u00fcr die Opferhilfe zu pr\u00fcfen ins Auge gefasst, um den Zugang zur Opferhilfe zu erleichtern. Machbarkeit und Kosten sollen in n\u00e4chster Zeit vertieft untersucht werden.</p><p>Auf verschiedenen Ebenen gehen die zust\u00e4ndigen Akteure bereits heute die Anliegen des Postulates an. Der Bundesrat erachtet es deshalb f\u00fcr nicht notwendig, einen zus\u00e4tzlichen Bericht zu erstellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1449187200000)\/","SubmittedBy":"Glanzmann-Hunkeler Ida","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623283200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|1216","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810759683)\/","SubmissionDate":"\/Date(1443052800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Strafrecht"}}