{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153946,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153946,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3946","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Gewalt im Alter enttabuisieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Informationskampagne zum Thema \"Gewalt im Alter\", verbunden mit gezielten Pr\u00e4ventionsmassnahmen, durchzuf\u00fchren. Gleichzeitig soll eine nationale Anlaufstelle in Form einer Hotline gepr\u00fcft werden.</p>","ReasonText":"<p>Gewalt im Alter darf nicht l\u00e4nger ein Tabuthema sein! Es braucht dazu eine Informationskampagne, verbunden mit gezielten Pr\u00e4ventionsmassnahmen. Betroffene d\u00fcrfen nicht alleingelassen werden. Sie m\u00fcssen wissen, wo sie sich gezielt und unb\u00fcrokratisch Hilfe holen k\u00f6nnen. Um dies zu gew\u00e4hrleisten, soll eine Anlaufstelle f\u00fcr Senioren und deren Angeh\u00f6rige, z. B. in Form einer Hotline, eingerichtet werden. Es braucht eine einheitliche Telefonnummer, von welcher Hilfesuchende je nach Vorfall an die zust\u00e4ndige kantonale Stelle weitergeleitet werden. Eine solche nationale Anlaufstelle kann bei der Polizei oder einer anerkannten Nonprofitorganisation wie Pro Senectute angesiedelt werden, die rund um die Uhr erreichbar ist. In akuten Situationen soll daf\u00fcr gesorgt werden, dass schnell interveniert werden kann und geeignete Fachpersonen eingeschaltet werden k\u00f6nnen. Eine zentrale Stelle ist kosteng\u00fcnstiger, als wenn jeder Kanton selber einen Pikettdienst anbieten muss.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung der Motion\u00e4rin, dass Gewalt und Misshandlungen nicht tolerierbar sind, wie er bereits in seiner Stellungnahme vom 26. August 2015 zum Postulat Heim 15.3578, \"Gewalt im Alter. Nationale Strategie zur Bek\u00e4mpfung von Gewalt gegen\u00fcber \u00e4lteren Menschen\", festgehalten hat.</p><p>Der Bundesrat geht deshalb mit der Motion\u00e4rin einig, dass Unterst\u00fctzungsangebote f\u00fcr Betroffene und Angeh\u00f6rige erforderlich sind. Entsprechende Informations- und Pr\u00e4ventionsmassnahmen bestehen bereits. Die von Bundesseite unterst\u00fctzten gesamtschweizerischen Altersorganisationen wie Pro Senectute Schweiz oder Curaviva haben sich der Thematik innerhalb ihrer Strukturen angenommen. Weiter hat der Bund in Zusammenarbeit mit den Kantonen und privaten Organisationen verschiedene Initiativen zur Unterst\u00fctzung und Entlastung pflegender Angeh\u00f6riger ergriffen. Zudem hat der Bundesrat am 5. Dezember 2014 den Aktionsplan zur Unterst\u00fctzung und Entlastung pflegender Angeh\u00f6riger verabschiedet. Es sollen die Rahmenbedingungen f\u00fcr betreuende und pflegende Angeh\u00f6rige so verbessert werden, dass sie sich langfristig engagieren k\u00f6nnen, einerseits um zu verhindern, dass diese in einen Ersch\u00f6pfungszustand geraten, andererseits um Gewalt und Misshandlungen vorzubeugen.</p><p>Weiter bestehen mit der Unabh\u00e4ngigen Beschwerdestelle f\u00fcr das Alter f\u00fcr die Deutschschweiz sowie \"alter ego\" f\u00fcr die Westschweiz und das Tessin bereits Anlaufstellen f\u00fcr Angeh\u00f6rige und Betroffene, die auf das Thema \"Gewalt im Alter\" spezialisiert sind. Diese sind mit den kantonalen Anlauf- und Ombudsstellen sowie privaten Organisationen vernetzt. F\u00fcr Notsituationen kann die Polizei oder der \u00e4rztliche Dienst kontaktiert werden.</p><p>Zudem ist darauf zu verweisen, dass der Bundesrat die Verst\u00e4rkung von Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung der h\u00e4uslichen Gewalt plant. So hat er am 7. Oktober 2015 zwei Vernehmlassungsvorlagen verabschiedet (<a href=\"http://www.bj.admin.ch\">www.bj.admin.ch</a> &gt; Aktuell &gt; News &gt; 07.10.2015 &gt; Schutz vor h\u00e4uslicher Gewalt soll ausgebaut werden). Mit \u00c4nderungen im Zivil- und Strafrecht sollen Opfer von h\u00e4uslicher Gewalt und Stalking besser gesch\u00fctzt werden. Gleichzeitig verfolgt er die Ratifizierung der Istanbul-Konvention des Europarates. Diese hat zum Ziel, Frauen und M\u00e4dchen umfassend vor jeglicher Form von Gewalt, inklusive der h\u00e4uslichen Gewalt, zu sch\u00fctzen. Die Konvention enth\u00e4lt Bestimmungen \u00fcber die Pr\u00e4vention und den Opferschutz, insbesondere betreffend die Einrichtung einer kostenlosen, landesweiten, vertraulichen, anonymen sowie t\u00e4glich rund um die Uhr erreichbaren Telefonberatung f\u00fcr Opfer aller Formen von Gewalt.</p><p>Im Zusammenhang mit dem Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates Fehr Jacqueline 09.3878, \"Mehr Anzeigen, mehr Abschreckung\", vom 27. Februar 2013 hat der Bundesrat zusammen mit den Kantonen die Einrichtung einer einheitlichen Telefonnummer f\u00fcr die Opferhilfe zu pr\u00fcfen ins Auge gefasst, um den Zugang zur Opferhilfe zu erleichtern. Machbarkeit und Kosten sollen in n\u00e4chster Zeit vertieft untersucht werden. Anders als bei den Vorarbeiten der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren f\u00fcr eine nationale Helpline \"H\u00e4usliche Gewalt\" soll der Schwerpunkt auf die Opferhilfe und deren Angebote gelegt werden.</p><p>Den Anliegen der Motion wird somit auf verschiedenen Ebenen bereits vollumf\u00e4nglich Rechnung getragen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1449187200000)\/","SubmittedBy":"Glanzmann-Hunkeler Ida","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497484800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|1216","Category":null,"Modified":"\/Date(1690522023487)\/","SubmissionDate":"\/Date(1443052800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Strafrecht"}}