{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153967,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153967,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3967","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Numerus clausus. Israelisches Modell f\u00fcr die Selektion der Medizinstudenten in der Schweiz?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen und Bericht zu erstatten, wie die Zulassungspr\u00fcfung f\u00fcr das Studium der Humanmedizin qualitativ verbessert werden kann. Es sollen Vor- und Nachteile des israelischen Modells \u00fcberpr\u00fcft und die Kosten mit denen des in der Schweiz geltenden Eignungstests Medizin (EMS) verglichen werden. Daraus soll insgesamt beurteilt werden k\u00f6nnen, ob das israelische Modell eine f\u00fcr die Schweiz bessere Option ist.</p>","ReasonText":"<p>Die Festlegung und Umsetzung des EMS liegt in der Kompetenz der Kantone. Da diese Pr\u00fcfung aber seit L\u00e4ngerem kritisiert wird, liegt deren Verbesserung nahe. Im heutigen Verfahren werden n\u00e4mlich soziale Kompetenzen wie Kommunikationsf\u00e4higkeit, Entscheidungs- und Stressverhalten und Empathie weitgehend ausser Acht gelassen; zudem sind immer wieder Zwischenf\u00e4lle bei der Durchf\u00fchrung aufgetreten (z. B. wurden Fragen vorg\u00e4ngig bekannt). Ein erweiterter Test soll nebst ben\u00f6tigten Fachkenntnissen auch die beruflich-soziale Eignung \u00fcberpr\u00fcfen. Das erfolgreiche israelische Modell ist dabei f\u00fcr die Schweiz besonders interessant, da die gesundheitspolitische Ausgangslage beider L\u00e4nder vergleichbar ist.</p><p>Das zweistufige israelische Modell erteilt nach einem Psychometrietest den verbleibenden Bewerbern die Zulassung zu einem Simulationstest. Die Bewerber werden auf ihr Verhalten in realit\u00e4tsnahen Szenarien gepr\u00fcft, was die zum Studium zugelassene Gruppe offenbar um gut 20 Prozent ver\u00e4ndert. Diese Simulationstests werden erst in einem zweiten Schritt durchgef\u00fchrt, weil sie kostenintensiv sind. Ein wichtiger Vorteil besteht darin, dass die Studienbewerber bereits ein erstes Mal mit beruflichen simulierten Situationen in Ber\u00fchrung kommen. Das israelische Modell bietet eine geeignete Grundlage f\u00fcr die Verbesserung des Schweizer Modells, weil seine Verl\u00e4sslichkeit und Reproduzierbarkeit best\u00e4tigt werden konnte (SAeZ 2014/04, 129-131). Vielleicht w\u00e4re ein neues System teurer, aber die Kosten w\u00fcrden sich langfristig auszahlen: Dank besser selektionierter \u00c4rzte steigen n\u00e4mlich die Qualit\u00e4t und die Kosteneffizienz der Medizin. Die Selektion muss zudem ihr Ziel wirksam erreichen: die besten Kandidaten f\u00fcr die heute sehr vielf\u00e4ltigen Formen des \u00c4rzteberufes (Medizin, Public Health, Forschung, Verwaltung usw.) zu finden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Eignungstest Medizin (EMS), der an den Universit\u00e4ten Basel, Bern, Freiburg und Z\u00fcrich zur Anwendung kommt, stellt fest, ob eine Kandidatin oder ein Kandidat geeignet ist, das Medizinstudium erfolgreich zu absolvieren.</p><p>Diese Art der Zulassungsbeschr\u00e4nkung f\u00fchrt zu hohen Studienerfolgsquoten an den Universit\u00e4ten mit Numerus clausus.</p><p>Es wird weiter davon ausgegangen, dass wichtige soziale und fachliche Kompetenzen, die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte zur Berufsaus\u00fcbung beherrschen m\u00fcssen, w\u00e4hrend der mehrj\u00e4hrigen Aus- und Weiterbildung erworben werden.</p><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass in den letzten Monaten wiederholt Kritik am EMS ge\u00e4ussert worden ist. Zwar liegt die Festlegung und Umsetzung des EMS grunds\u00e4tzlich in der Kompetenz der Kantone, wie dies im Postulat richtig festgehalten wird. Die Kantone sind f\u00fcr die Auswahl der Studierenden an ihren Universit\u00e4ten zust\u00e4ndig, und es ist an ihnen, allf\u00e4llige alternative Auswahlverfahren wie das israelische Modell zu pr\u00fcfen oder einzuf\u00fchren. An den Westschweizer Universit\u00e4ten beispielsweise erfolgt die Selektion vor allem w\u00e4hrend des ersten Studienjahres.</p><p>Der Bundesrat teilt aber die Ansicht des Postulanten, dass vor dem Hintergrund der Kritik der EMS \u00fcberpr\u00fcft werden sollte. Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) soll 2016, unter der Koordinationsleitung des Bundes, im Bereich Humanmedizin die Thematik der Eignungspr\u00fcfungen aufnehmen. Die SHK plant, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, welche Effizienz und Kosten sowie alternative Verfahren zum EMS pr\u00fcfen und diskutieren soll. Die Resultate sollen bis Ende 2016 in Form eines Berichtes vorgelegt werden.</p><p>Aus den erw\u00e4hnten Gr\u00fcnden erachtet es der Bundesrat deshalb nicht als zweckm\u00e4ssig, zum jetzigen Zeitpunkt einen separaten Bericht zu verfassen. Er beantragt die Ablehnung des Postulates.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1447200000000)\/","SubmittedBy":"Cassis Ignazio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1450396800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523911110)\/","SubmissionDate":"\/Date(1443052800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}