{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153973,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153973,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3973","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gesunde Ern\u00e4hrung. Eine wichtige Pr\u00e4ventionsmassnahme, die f\u00fcr Konsumentinnen und Konsumenten mit niedrigem Einkommen unerschwinglich ist","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, konkrete Massnahmen vorzuschlagen, mit denen der Zugang zu einer gesunden Ern\u00e4hrung (vor allem Obst und Gem\u00fcse) f\u00fcr die gesamte Schweizer Bev\u00f6lkerung, insbesondere f\u00fcr Personen mit niedrigem Einkommen, gef\u00f6rdert werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Es ist eindeutig nachgewiesen, dass eine gesunde Ern\u00e4hrung entscheidend zur Gesundheit und zur Verbesserung der Gesundheit beitr\u00e4gt. Die Pr\u00e4ventionsprogramme gegen Krebs empfehlen, t\u00e4glich f\u00fcnf St\u00fcck Obst und Gem\u00fcse zu essen. Eine gesunde Ern\u00e4hrung bildet auch die Grundlage der Pr\u00e4ventivmassnahmen gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit oder Diabetes. Die positive Wirkung der mediterranen Di\u00e4t auf die Gesundheit steht ausser Frage.</p><p>Sich gesund zu ern\u00e4hren ist jedoch teuer. Es reicht, einen Blick in die Regale der Superm\u00e4rkte oder auf die Marktst\u00e4nde zu werfen, um sich davon zu \u00fcberzeugen. Nicht alle k\u00f6nnen sich eine gesunde Ern\u00e4hrung leisten. Eine vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierte Studie des Universit\u00e4tsspitals in Lausanne (CHUV), deren Ergebnisse vor Kurzem ver\u00f6ffentlicht wurden, best\u00e4tigt das Offensichtliche: Die Qualit\u00e4t der Ern\u00e4hrung h\u00e4ngt von den finanziellen Mitteln der Konsumentinnen und Konsumenten ab.</p><p>L\u00f6sungen gibt es, daran ist nicht zu zweifeln: die Branche subventionieren, Preissenkungen erm\u00f6glichen, gezielte Verteilungen von Nahrungsmitteln organisieren, auf Ebene der Schulen intervenieren, um gesunde Essgewohnheiten zu f\u00f6rdern oder auf jeden Fall unseren Kindern w\u00e4hrend des Wachstums Zugang zu gesunden Nahrungsmitteln zu gew\u00e4hrleisten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Eine gesunde und ausgewogene Ern\u00e4hrung ist eine wichtige Basis f\u00fcr den Erhalt der Gesundheit. Daher hat das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) die Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie erarbeitet, welche die wichtigsten Handlungsfelder aufzeigt. Die Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie wird aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse regelm\u00e4ssig aktualisiert; die n\u00e4chste \u00dcberarbeitung steht f\u00fcr 2016 an.</p><p>Im Rahmen der Umsetzung der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie verfolgt das EDI aktuell zwei Ans\u00e4tze: Erstens wird die Bev\u00f6lkerung \u00fcber eine ausgewogene Ern\u00e4hrung informiert, damit alle ihre Eigenverantwortung wahrnehmen und eine gesunde Wahl treffen k\u00f6nnen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, u. a. mit der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung. Zweitens arbeitet der Bund mit der Wirtschaft zusammen, um bei Lebensmitteln und Mahlzeiten (Gemeinschaftsgastronomie) den Salz- und Zuckergehalt, wo notwendig und m\u00f6glich, zu reduzieren, ohne dass der Geschmack der Produkte negativ beeinflusst wird. Dadurch soll den Konsumentinnen und Konsumenten die M\u00f6glichkeit gegeben werden, ern\u00e4hrungsphysiologisch besser zusammengesetzte Produkte zu konsumieren. Diese Zusammenarbeit wurde im Rahmen der Expo 2015 in Mailand durch den Abschluss eines Memorandum of Understanding zwischen dem EDI und Schweizer Lebensmittelproduzenten sowie Vertretern des Detailhandels formalisiert. Im Rahmen von Actionsant\u00e9 werden gegenw\u00e4rtig mit der Lebensmittelindustrie Massnahmen erarbeitet.</p><p>Bei der Umsetzung der Ern\u00e4hrungsstrategie legt der Bund das Augenmerk besonders auf die vulnerablen Zielgruppen in der Bev\u00f6lkerung wie z. B. Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, \u00e4ltere Menschen sowie auf sozio\u00f6konomisch benachteiligte Bev\u00f6lkerungsgruppen. Ferner hat das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) k\u00fcrzlich die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachorganisationen \u00fcberarbeitete Brosch\u00fcre \"Die Ern\u00e4hrung rund um Schwangerschaft und Stillzeit\" ver\u00f6ffentlicht. Sie weist auf die Bedeutung der Ern\u00e4hrung w\u00e4hrend dieser Lebensphase als wichtige Weichenstellung f\u00fcr das Wachstum und die Entwicklung des Kindes hin und soll \u00fcber die verschiedenen Fachorganisationen die Zielgruppe erreichen.</p><p>Zudem hat das BLV 2014 die weitverbreitete Annahme, dass eine gesunde Ern\u00e4hrung teuer ist und sich diese nur wenige leisten k\u00f6nnen, von der Hochschule f\u00fcr Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften in Zollikofen \u00fcberpr\u00fcfen lassen. Sowohl die Berechnung des Warenkorbs als auch die im Rahmen dieser Studie durchgef\u00fchrte Befragung kommen zum Schluss, dass die finanziellen Aspekte allein kein entscheidendes Kriterium f\u00fcr die Wahl einer gesunden oder eher ungesunden Ern\u00e4hrung bilden. Der gesunde, ausgewogene Warenkorb (monatliche Kosten: Fr. 469.30) ist tats\u00e4chlich etwas teurer als der ungesunde (Fr. 412.05). Im Gegensatz dazu hat die Studie des Universit\u00e4tsspitals in Lausanne (CHUV) nicht direkt erfasst, ob sich ein tiefes Einkommen negativ auf die Ern\u00e4hrungsweise auswirkt. Es wurde lediglich der bekannte Zusammenhang zwischen hoher Bildung und ges\u00fcnderer Ern\u00e4hrung belegt. Die Autoren erw\u00e4hnen, dass die Studie den Einfluss finanzieller Schwierigkeiten auf die Ern\u00e4hrungsweise nicht abschliessend beurteilen kann.</p><p>Die Anliegen des Postulates sind somit schon erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1449792000000)\/","SubmittedBy":"Fridez Pierre-Alain","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497484800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523660573)\/","SubmissionDate":"\/Date(1443052800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}