{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154041,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20154041,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.4041","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Countdown-Ampeln f\u00fcr eine verbesserte Verkehrssicherheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die M\u00f6glichkeit der Einf\u00fchrung von sogenannten Countdown-Ampeln an Fussg\u00e4nger\u00fcberg\u00e4ngen bzw. Kreuzungen zu pr\u00fcfen.</p>","ReasonText":"<p>F\u00fcr Fussg\u00e4ngerinnen und Fussg\u00e4nger ist oftmals schwer absch\u00e4tzbar, wie lange sie noch bei Rotlicht an einem Fussg\u00e4ngerstreifen warten m\u00fcssen. Einerseits schalten die Ampeln nicht immer wie erwartet, und andererseits verleiten l\u00e4ngere Rotphasen eilige Menschen dazu, die Fahrbahn trotz Haltesignal zu \u00fcberqueren. Gerade wenn Leute in Eile sind, weil sie zum Beispiel einen Zug erreichen m\u00fcssen, empfinden sie die Rotphasen oft als unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig lang. Ein gutes Mittel, Klarheit zu schaffen und die Verkehrssituation zu verbessern, sind sogenannte Countdown-Ampeln. Die Ampel zeigt den wartenden Fussg\u00e4ngerinnen und Fussg\u00e4ngern an, wie viele Sekunden die Rotphase noch dauert.</p><p>Lichtsignalanlagen mit Sekundenanzeige, also \"Restrot\"- oder Countdown-Ampeln, gibt es bereits vielerorts, so fl\u00e4chendeckend in D\u00e4nemark, Asien und den USA, aber auch in vielen europ\u00e4ischen St\u00e4dten und Gemeinden, beispielsweise in Madrid oder der Hamburger Innenstadt.</p><p>In Hamburg wurden die Countdown-Ampeln bei ihrer Einf\u00fchrung 2006 ausgiebig getestet. Die Untersuchung wurde damals auch wissenschaftlich begleitet. Das Ergebnis war, dass sich die Rotlicht-Verst\u00f6sse von Fussg\u00e4ngerinnen und Fussg\u00e4ngern um \u00fcber 20 Prozent bis zu einem Drittel reduzierten. Mit der Anzeige im Blick habe sich bei den Passantinnen und Passanten eine gr\u00f6ssere Gelassenheit eingestellt, lautete das Fazit. Dieses Resultat zeugt von einer wesentlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit. Diese wird noch verbessert, wenn auch die Dauer der Gr\u00fcnphase heruntergez\u00e4hlt wird. F\u00fcr \u00e4ltere oder gehbehinderte Menschen wird damit besser absch\u00e4tzbar, ob es zur \u00dcberquerung der Fahrbahn noch reicht. Und sie k\u00f6nnen sich entsprechend verhalten. In den meisten L\u00e4ndern gibt es das System der Countdown-Anzeige auch f\u00fcr den Autoverkehr mit sehr positiven Ergebnissen. </p><p>Ich bitte daher den Bundesrat, \u00fcber die Gr\u00fcnde der Einf\u00fchrung und der Wirkungen auf die Verkehrssicherheit in diesen L\u00e4ndern zu berichten sowie abzukl\u00e4ren, ob dieses System der Lichtsignalsteuerung bei Fussg\u00e4ngerstreifen bzw. Kreuzungen nicht auch in der Schweiz eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnte.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Idee, Lichtsignalanlagen zus\u00e4tzlich mit Zeitz\u00e4hlern f\u00fcr das Anzeigen der Dauer der Rotlichtphase auszur\u00fcsten, wurde bereits mehrfach gepr\u00fcft. Die Pr\u00fcfungen zum Einsatz von Countdown-Ampeln haben jedoch ergeben, dass die Nachteile den Nutzen \u00fcberwiegen:</p><p>Immer h\u00e4ufiger werden Lichtsignalanlagen abh\u00e4ngig von der Verkehrsfrequenz gesteuert. Die Dauer der einzelnen Rot- oder Gr\u00fcnphasen richtet sich dabei einerseits nach dem Verkehrsaufkommen, andererseits beeinflusst aber auch der \u00f6ffentliche Verkehr die Dauer dieser Phasen. Hinzu kommt, dass bei vielen Fussg\u00e4ngerampeln mittels Dr\u00fccken eines Knopfes oder Ber\u00fchren eines Sensors ein Phasenunterbruch eingeleitet wird. Die Rotphase wird durch diesen Phasenunterbruch teilweise erheblich verk\u00fcrzt. Die Ampeln sind aber so eingestellt, dass die durch den Phasenunterbruch eingeleitete Verk\u00fcrzung der Rotphase auch davon abh\u00e4ngt, wie lange die letzte Gr\u00fcnphase zur\u00fcckliegt. Aufgrund dieser vielen Einflussfaktoren w\u00e4ren Zeitz\u00e4hler an Fussg\u00e4ngerampeln nur bedingt aussagekr\u00e4ftig, da die angezeigte Sekundenzahl bis zur n\u00e4chsten Gr\u00fcnphase zum Teil erhebliche Spr\u00fcnge machen w\u00fcrde. Zudem w\u00fcrde die Einf\u00fchrung eines Zeitz\u00e4hlers die geschilderten komplexen technischen Abl\u00e4ufe der Lichtsignalsysteme weiter verkomplizieren, was mit erheblichen Kosten verbunden w\u00e4re.</p><p>Auch was den Nutzen einer Zeitanzeige der Gr\u00fcnphase f\u00fcr \u00e4ltere oder gehbehinderte Menschen angeht, ist Skepsis angebracht. Die Dauer der Phasen mit Gr\u00fcn bzw. Gelb sollte gen\u00fcgend lang sein, um auch langsameren Fussg\u00e4ngerinnen und Fussg\u00e4ngern das Queren der Strasse in einem angemessenen Tempo zu erm\u00f6glichen. F\u00fcr gehbehinderte oder \u00e4ltere Personen k\u00f6nnte der Countdown-Z\u00e4hler bei Gr\u00fcn sogar als st\u00f6rend empfunden werden, da sie sich dadurch unter Druck gesetzt f\u00fchlen k\u00f6nnten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1447804800000)\/","SubmittedBy":"Kiener Nellen Margret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1489449600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523580987)\/","SubmissionDate":"\/Date(1443139200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}