{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154072,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20154072,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.4072","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Personalisierte Medizin. Private Initiativen einbeziehen und f\u00f6rdern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Rund um die personalisierte Medizin und die Medizintechnologien wurden zahlreiche Initiativen vonseiten der \u00f6ffentlichen Hand ins Leben gerufen. So analysieren beispielsweise die Institutionen des ETH-Bereichs in Zusammenarbeit mit den Schweizer Spit\u00e4lern klinische Proben und erweitern ihr Know-how im Bereich der Medizintechnik mit ihren grossen Forschungsinfrastrukturen. Ausserdem wurden die landesweite Initiative \"Personalisierte Gesundheit\", die Initiative \"Nanomedizin\" an der Empa oder die Initiative \"Health 2030\" lanciert. Im Rahmen der Dachorganisation Hochschulmedizin Z\u00fcrich wurde das Kompetenzzentrum personalisierte Medizin gegr\u00fcndet. Am Universit\u00e4tsspital Chuv in Lausanne wurde eine Biobank geschaffen, und in der Genferseeregion wurde das Zentrum f\u00fcr personalisierte Medizin ins Leben gerufen. Die Reihe der Initiativen liesse sich fortsetzen.</p><p>Die Schaffung dieses Schwerpunkts f\u00fcr personalisierte Medizin/Gesundheit ist eine gute Sache. Jetzt muss aber sichergestellt werden, dass diese Initiativen das System beleben und nicht private Initiativen konkurrenzieren und so Innovationen behindern. Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:</p><p>1. Ist sich der Bundesrat bewusst, dass gewisse private Akteure den Bereich \"Personalisierte Medizin und Medizintechnologien\" als treibende Kraft mitentwickeln? So etwa Sophia Genetics, ein Unternehmen, das in Europa im Bereich Genanalysen marktf\u00fchrend ist.</p><p>2. Ist er sich bewusst, dass gewisse Angebote vonseiten der \u00f6ffentlichen Hand eine direkte Konkurrenz f\u00fcr diese innovativen privaten Unternehmen darstellen k\u00f6nnten?</p><p>3. Wie gedenkt er dies zu vermeiden?</p><p>4. Wie will er diese privaten Unternehmen einbeziehen, um von ihrem Fachwissen zu profitieren und nicht noch einmal die Arbeit zu machen, die diese Unternehmen bereits gemacht haben?</p><p>5. Welchen Platz sollen die privaten Akteure in diesem Bereich einnehmen, sodass sie ihren Beitrag einbringen und selber profitieren k\u00f6nnen und nicht im Rahmen der verschiedenen Projekte, die m\u00f6glicherweise f\u00fcr den Zeitraum 2017-2020 eine Finanzierung erhalten k\u00f6nnten, benachteiligt werden? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat ist sich der f\u00fchrenden Rolle der Schweizer Privatunternehmen im Bereich der biomedizinischen Forschung und Technologie f\u00fcr das Gesundheitswesen und f\u00fcr die Volkswirtschaft bewusst. Insbesondere im Bereich der personalisierten Medizin und der ihr zugrunde liegenden Disziplinen und Technologien, namentlich der medizinischen Genetik, der Biotechnologie und Analytik sowie der Bioinformatik, wurden in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt, an denen auch Privatunternehmen in der Schweiz massgeblich beteiligt waren. Damit der Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz f\u00fcr diese Unternehmen attraktiv bleibt, hat der Bundesrat unter anderem im Dezember 2013 den Masterplan \"Massnahmen des Bundes zur St\u00e4rkung der biomedizinischen Forschung und Technologie\" verabschiedet. Das Ziel ist hierbei, die guten Rahmenbedingungen f\u00fcr die biomedizinische Forschung und Technologie zu erhalten und weiter zu verbessern sowie der Bev\u00f6lkerung den physischen und bezahlbaren Zugang zu den Errungenschaften dieser Branche zu gew\u00e4hrleisten.</p><p>2. Das parallele Bestehen von \u00f6ffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen und privaten Forschungs- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich von Biomedizin und Biotechnologie hat in der Schweiz lange Tradition. Die partnerschaftlich organisierte Zusammenarbeit zwischen dem privaten und dem staatlichen Sektor im Bereich der Forschung (PPP) ist mit ein Grund f\u00fcr die ausgezeichnete Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz. Die durch Bund und Kantone finanzierten Forschungseinrichtungen (nach Art. 15 des Forschungs- und Innovationsf\u00f6rderungsgesetzes, FIFG; SR 420.1), namentlich im Bereich des Wissens- und Technologietransfers, leisten zahlreiche Beitr\u00e4ge zur St\u00e4rkung und Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Dar\u00fcber hinaus profitieren private Unternehmen von den wissenschaftlich gut aus- und weitergebildeten Fachkr\u00e4ften der Hochschulen und Spit\u00e4ler, die letztlich das Humankapital f\u00fcr die biomedizinische Forschung, Technologie und Innovation darstellen.</p><p>3. Es ist dem Bundesrat bewusst, dass eine erfolgreiche Umsetzung der obengenannten Initiativen den Wettbewerbsdruck f\u00fcr bestimmte Privatunternehmen der Branche erh\u00f6hen kann. Gleichzeitig l\u00e4sst der systematische Auf- und Ausbau von Forschungsinfrastrukturen im Bereich der personalisierten Medizin einen neuen Markt und Dienstleistungssektor entstehen, von dem Schweizer Unternehmen nachhaltig profitieren k\u00f6nnen.</p><p>4./5. Der Bundesrat geht davon aus, dass im Rahmen der Umsetzung der Initiativen im Bereich der personalisierten Medizin auf die bestehende Expertise der spezialisierten Privatunternehmen zur\u00fcckgegriffen wird. Die Hochschulen haben im Rahmen ihrer strategischen Planungen Schwerpunkte gesetzt, unter anderem im Bereich personalisierte Medizin, translationale Medizin und Big Data, mit denen sie neue, zukunftsorientierte Forschungsgebiete erschliessen wollen. Dabei wird auch die Zusammenarbeit mit Privaten eine wichtige Rolle spielen. Mit der nationalen F\u00f6rderinitiative Personalisierte Medizin, geplant f\u00fcr die BFI-Periode 2017-2020, unterst\u00fctzt der Bund gezielt dort, wo der gr\u00f6sste Handlungsbedarf eruiert wurde: bei der Datenorganisation. Hier geht es um das Erfassen/Aufbereiten von klinischen Daten (Patientendaten) wie auch biologischen Basisdaten (einschliesslich Biobanken) f\u00fcr die Grundlagenforschung wie auch die klinische Forschung. Unabdingbar ist dabei ein koordiniertes Vorgehen zwischen Hochschulen, Spit\u00e4lern und F\u00f6rderorganen, damit Doppelspurigkeiten vermieden werden k\u00f6nnen und die Interoperabilit\u00e4t der Daten sichergestellt werden kann. Die daraus resultierenden neuen Erkenntnisse werden auch zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen und neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr innovative Technologien und Produkte, die von privaten Unternehmen erg\u00e4nzend angeboten werden, er\u00f6ffnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1448409600000)\/","SubmittedBy":"Derder Fathi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1506643200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|36|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690523040870)\/","SubmissionDate":"\/Date(1443139200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4920,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}