{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20154110,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20154110,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.4110","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Informatikfachkr\u00e4fte durch Weiterbildung vor Arbeitslosigkeit sch\u00fctzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, gemeinsam mit der Wirtschaft ein Weiterbildungskonzept f\u00fcr Informatikfachkr\u00e4fte zu entwickeln, um ihnen zu erm\u00f6glichen, mit den Anforderungen der Wirtschaft Schritt zu halten, und sie dadurch besser vor Arbeitslosigkeit zu sch\u00fctzen. Gleichzeitig sollen arbeitslose \u00e4ltere Informatikfachkr\u00e4fte durch geeignete Weiterbildungsmassnahmen wieder in die Arbeitswelt integriert werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Wirtschaft spricht von einem Informatikfachkr\u00e4ftemangel und rekrutiert laufend ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte. In der Schweiz gibt es immer mehr arbeitslose Informatikfachkr\u00e4fte. Im Kanton Z\u00fcrich hat sich die Zahl der arbeitslosen Informatikerinnen und Informatiker von 2008 bis 2014 auf 900 Personen verdoppelt. Die meisten sind \u00fcber 45 Jahre alt. Gleichzeitig w\u00e4chst die Zahl der Informatikfachkr\u00e4fte aus dem Ausland rasch an. Das betrifft sowohl Personen mit Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B) aus Nicht-EU- und -Efta-Staaten wie auch solche mit Kurzaufenthaltsbewilligungen. </p><p>Mit der Fachkr\u00e4fte-Initiative werden im Bereich Informatik besondere Anstrengungen unternommen, um mehr junge Informatikfachkr\u00e4fte auszubilden. Gleichzeitig werden ausgebildete \u00e4ltere Fachkr\u00e4fte in die Arbeitslosigkeit abgeschoben, statt sie davor zu sch\u00fctzen. </p><p>Die Studie des IWSB (2015) \"Arbeitsmarktf\u00e4higkeit arbeitsloser Informatiker 45 plus\" (Z\u00fcrich/Bern: Amt f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit des Kantons Z\u00fcrich/ICT Switzerland) weist auf m\u00f6gliche Rekrutierungsfilter bei der Vorselektion von Bewerbungsdossiers hin (z. B. zwingend vorausgesetzte F\u00e4higkeiten oder Zertifikate), durch die \u00e4ltere Stellensuchende ausscheiden. </p><p>Die regelm\u00e4ssige, gezielte und praxisgerechte Weiterbildung muss w\u00e4hrend dem ganzen Arbeitsleben sichergestellt werden, damit auch \u00e4ltere IT-Mitarbeitende mit den Anforderungen und Qualifikationen der Wirtschaft Schritt halten und die entsprechenden Zertifikate erwerben k\u00f6nnen. Arbeitslosen Informatikfachkr\u00e4ften ist mit Weiterbildungs- und Umschulungsprogrammen der Wiedereinstieg in die Wirtschaft zu erm\u00f6glichen.</p><p>ICT Switzerland ist gewillt, systematische Weiterbildungsprogramme f\u00fcr IT-Mitarbeitende mit einem G\u00fctesiegel zu unterst\u00fctzen. Dazu braucht es aber vorerst eine wirkungsvolle Bildungsoffensive. Das G\u00fctesiegel allein kann das Problem nicht l\u00f6sen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aus- und Weiterbildung ist f\u00fcr die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit aller Erwerbspersonen zentral. In der Ausbildung \u00fcbernimmt der Bund je nach Bildungsgef\u00e4ss Steuerungs-, Entwicklungs- und Koordinationsaufgaben. Im Weiterbildungsbereich verhalten sich Bund und Kantone subsidi\u00e4r und greifen nur dort ein, wo es spezifische \u00f6ffentliche Interessen zu wahren gilt. Mit dem neuen Weiterbildungsgesetz (WebiG, BBl 2014 5177) optimiert der Bund die Rahmenbedingungen f\u00fcr die haupts\u00e4chlich privat organisierte Weiterbildung. Weiterbildungskonzepte zu erarbeiten ist indes nicht Sache des Bundes. Es ist die Aufgabe der Anbieter, die Weiterbildungsinhalte und -konzepte zu definieren.</p><p>Der Bund wird im Rahmen der Fachkr\u00e4fte-Initiative in Zusammenarbeit mit den Kantonen, den Sozialpartnern, den Branchen- und Berufsverb\u00e4nden pr\u00fcfen, auf welche Weise vermehrt inl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte in der Informatikbranche aus- und weitergebildet oder umgeschult werden k\u00f6nnen. Er wird zudem die Finanzierung der Weiterbildung von \u00e4lteren Arbeitnehmenden (45 plus) vertieft pr\u00fcfen.</p><p>Die von der Motion\u00e4rin zitierte Studie (IWSB (2015). Arbeitsmarktf\u00e4higkeit arbeitsloser Informatiker 45 plus. Z\u00fcrich/Bern: Amt f\u00fcr Wirtschaft und Arbeit des Kantons Z\u00fcrich/ICT Switzerland) zeigt, dass stellensuchende Informatikerinnen und Informatiker ab 45 Jahren insgesamt gut qualifiziert sind. Sie haben jedoch h\u00e4ufiger als erwerbst\u00e4tige Informatiker keinen formalen Abschluss erworben. Insbesondere mit den eidgen\u00f6ssisch anerkannten Berufs- und h\u00f6heren Fachpr\u00fcfungen hat der Bund Instrumente geschaffen, welche unabh\u00e4ngig vom Alter einen formalen Abschluss erm\u00f6glichen. Die individuelle Vorbereitung nimmt R\u00fccksicht auf die bereits vorhandenen Kompetenzen. Formale Abschl\u00fcsse haben zudem den Vorteil, dass sie ein breites Grundwissen vermitteln und - im Unterschied zu vielen Weiterbildungsangeboten - nicht produktspezifisch sind.</p><p>Angesichts der bew\u00e4hrten Zust\u00e4ndigkeiten in der Weiterbildung und der bereits lancierten Massnahmen erachtet der Bundesrat die Motion nicht als zielf\u00fchrend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1455667200000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1513296000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|34|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690522029410)\/","SubmissionDate":"\/Date(1449532800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5001,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}