{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160014,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20160014,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.014","BusinessType":2,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Parlaments","BusinessTypeAbbreviation":"PAG","Title":"Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung der Frankophonie. Bericht","Description":null,"InitialSituation":"<p><b>Bericht der Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung der Frankophonie vom 31. Dezember 2015</b></p><p>An der 41. Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der Frankophonie, welche vom 9. bis 10. Juli 2015 zum Thema \"F\u00f6rderung des Zugangs zu einer qualitativ guten Ausbildung f\u00fcr alle: eine vorrangige Herausforderung f\u00fcr die Frankophonie\" in Bern stattfand, konnte die Schweizer Delegation anhand praktischer Beispiele ihre strategischen Ziele erl\u00e4utern. Es sind dies: Verbesserung der Berufsbildung als Massnahme gegen die Jugendarbeitslosigkeit, Ausbau des Fernunterrichts und F\u00f6rderung der Menschenrechte bei der Bek\u00e4mpfung von HIV/Aids in den Frankophoniel\u00e4ndern. In der Generaldebatte wurden die Sektionen ersucht, genau zu erl\u00e4utern, welche Massnahmen ihr Staat beziehungsweise ihre Regierung getroffen haben, um die Berufsbildung, das Online-Angebot f\u00fcr h\u00f6here Bildung in der Frankophonie und den Zugang der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zum Internet zu f\u00f6rdern und auszubauen. F\u00fcr die Schweizer Delegation war es wichtig, zun\u00e4chst anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen, welchen Mehrwert die Berufsbildung insbesondere f\u00fcr Jugendliche darstellt, die im Arbeitsmarkt integriert werden wollen, und inwieweit die Lehrbetriebe davon profitieren k\u00f6nnen, sei dies in der Schweiz, in Afrika oder anderswo. Gleichzeitig hatten die Parlamentarierinnen und Parlamentarier der APF Gelegenheit, \u00fcber die bestm\u00f6gliche F\u00f6rderung und Weiterentwicklung der Berufsbildung zu diskutieren, eine Standortbestimmung f\u00fcr die Berufsbildung in den Frankophoniel\u00e4ndern vorzunehmen und Massnahmen in Erw\u00e4gung zu ziehen, die von den Parlamentarierinnen und Parlamentariern zu deren F\u00f6rderung und zur Entwicklung von entsprechenden Studieng\u00e4ngen getroffen werden k\u00f6nnen. Die Pr\u00e4sentationen der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule Lausanne (ETHL) und der Hochschulagentur der Frankophonie (Agence universitaire de la Francophonie, AUF) zu den Online- Studieng\u00e4ngen (Massive Open Online Courses, MOOCs) f\u00fchrten den Parlamentarierinnen und Parlamentariern vor Augen, wie beliebt diese Studieng\u00e4nge derzeit - insbesondere bei jungen Afrikanerinnen und Afrikanern - sind, und dass Bildung so auch dort m\u00f6glich ist, wo die Infrastruktur und die Qualit\u00e4t des Unterrichts manchmal zu w\u00fcnschen \u00fcbrig lassen. Die Schweizer Delegation erhofft sich, dass sie mit der Wahl dieses Themas die franz\u00f6sischsprachigen Parlamentarierinnen und Parlamentarier daf\u00fcr sensibilisieren konnte, wie wichtig es ist, Online-Kurse auf Franz\u00f6sisch zu entwickeln, damit Jugendliche auf Franz\u00f6sisch lernen k\u00f6nnen und so zum Ansehen der franz\u00f6sischen Sprache und der frankophonen Hochschulen beigetragen wird. Die Schweizer Delegation erinnerte die anwesenden Sektionen an die Rolle, die sie bei der Verbreitung und Anerkennung franz\u00f6sischsprachiger MOOCs spielen k\u00f6nnen: Es liegt n\u00e4mlich in ihren H\u00e4nden, mittels entsprechender Vorst\u00f6sse eine parlamentarische Debatte anzuregen und die Regierung auf gesetzgeberischem Wege dazu anzuhalten, g\u00fcnstige Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung und F\u00f6rderung franz\u00f6sischsprachiger MOOCs zu schaffen. Auch k\u00f6nnten sie angesichts ihrer Budgetkompetenzen einen Teil des f\u00fcr h\u00f6here Bildung vorgesehenen Budgets einsetzen f\u00fcr die Entwicklung franz\u00f6sischsprachiger MOOCs und die Schaffung eines Fonds zur F\u00f6rderung der p\u00e4dagogischen Forschung \u00fcber akademische Online-Ausbildungen. Da der Erfahrungs- und Informationsaustausch zu den Themen der Generaldebatte nach dem Willen der Schweizer Delegation den Schwerpunkt der 41. Jahrestagung bilden sollte, lud sie die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), die Eidgen\u00f6ssische Technische Hochschule Lausanne (ETHL) und die Berner Fachhochschule f\u00fcr Architektur, Holz und Bau ein, an St\u00e4nden in der Wandelhalle ihre Bildungs- und Schulungsaktivit\u00e4ten im frankophonen Afrika vorzustellen. Dabei konnten die Fachpersonen dieser Stellen mit den Parlamentarierinnen und Parlamentariern von \u00fcber 80 Sektionen nationaler und regionaler Parlamente wertvolle Kontakte kn\u00fcpfen und ihnen ihr Wissen vermitteln. Die Sektionen erhielten an diesen St\u00e4nden einen Einblick in die von der Schweizer Delegation vorgeschlagenen Themen f\u00fcr die Generaldebatte der APF-Jahrestagung 2015. Die Schweizer Delegation bei der APF r\u00e4umte 2015 der F\u00f6rderung der Menschenrechte bei der Bek\u00e4mpfung von HIV/Aids in den Frankophoniel\u00e4ndern absolute Priorit\u00e4t ein. Sie sensibilisierte die Parlamentarierinnen und Parlamentarier mithilfe der Daten von Unaids und der im APFParlamentariernetzwerk f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von HIV/Aids ausgetauschten Informationen f\u00fcr dieses Thema, was an der 41. Jahrestagung in Bern zur Verabschiedung eines Berichtes sowie einer Resolution f\u00fchrte, welche die APF-Mitgliedstaaten und deren Regierungen dazu aufruft, den universellen Zugang zu Einrichtungen zur Pr\u00e4vention und Behandlung von HIV/Aids zu gew\u00e4hrleisten. Die Resolution der APF h\u00e4lt die Parlamente des frankophonen Raums dazu an, die rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen H\u00fcrden zu beseitigen, die den Zugang gewisser Randgruppen zu den Einrichtungen zur Pr\u00e4vention, Fr\u00fcherkennung und Behandlung von HIV/Aids erschweren. Die Vertreter der Schweizer Delegation im HIV/Aids-Netzwerk der APF wiesen mit Nachdruck darauf hin, dass die Stigmatisierung und Diskriminierung der Risikogruppen f\u00fcr die weltweite Bek\u00e4mpfung von HIV/Aids weiterhin ein grosses Problem darstellen, die Volksgesundheit dadurch stark gef\u00e4hrdet wird und so auch die durch HIV/Aids verursachten Gesundheits-, Sozialund Wirtschaftskosten ansteigen. In Zusammenarbeit mit Unaids und dem Globalen Fonds wollen sie 2016 im Netzwerk ihr Engagement f\u00fcr die Einhaltung der Menschenrechte bei der Bek\u00e4mpfung von HIV/Aids fortf\u00fchren, namentlich \u00fcber den Austausch vorbildlicher Praktiken und die St\u00e4rkung der Rolle der frankophonen Parlamentarierinnen und Parlamentarier bei der Bek\u00e4mpfung von HIV/Aids. Die Schweizer Delegation bei der APF zieht eine positive Bilanz der 41. Jahrestagung der APF in Bern (9.-10. Juli 2015). Allein an dieser Veranstaltung nahmen mehr als 360 Personen teil; zusammen mit der Vereinigung der Generalsekret\u00e4re der frankophonen Parlamente (ASGPF) und dem frankophonen Jugendparlament, die zur gleichen Zeit in Bern tagten, waren es gar deren 650. An der Jahrestagung konnte die Schweiz ihre Interessen wahren und auf mehreren Ebenen ihre Beziehungen festigen. So f\u00fchrte der Vorsteher des EDA, Bundesrat Didier Burkhalter, ein bilaterales Gespr\u00e4ch mit der neuen Generalsekret\u00e4rin der OIF, Micha\u00eblle Jean. Als Gaststaat konnte die Schweiz erheblich von dieser Veranstaltung profitieren und ihr Beziehungsnetz in den Frankophoniel\u00e4ndern ausbauen. Mit der Wahl der Deutschschweizer Stadt Bern als Veranstaltungsort dieser frankophonen Tagung konnte die Schweiz die Botschaft \u00fcbermitteln, dass sich das ganze Land und nicht nur die Westschweiz der Frankophonie verbunden f\u00fchlt.</p>","Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1465948800000)\/","ResponsibleDepartment":1,"ResponsibleDepartmentName":"Parlament","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"Parl","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|421|2831","Category":"V","Modified":"\/Date(1750802874063)\/","SubmissionDate":"\/Date(1453939200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5002,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Parlament|Kultur"}}