{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20160442,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20160442,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.442","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Arbeitnehmende in Start-ups mit Firmenbeteiligungen sollen von der Arbeitszeiterfassung befreit sein","Description":null,"InitialSituation":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Die relevanten Artikel des Arbeitsgesetzes (ArG), insbesondere Artikel\u00a046, sind dahingehend zu \u00e4ndern, dass Arbeitnehmende bei Start-ups (Firmen in den ersten f\u00fcnf Betriebsjahren), welche im Besitze von \"employee stock option plans\" (Esop) sind (Modelle f\u00fcr Mitarbeiterbeteiligungen wie Aktienpl\u00e4ne, Optionspl\u00e4ne, Schattenaktien oder Schattenoptionen), die Vertrauensarbeitszeit vereinbaren k\u00f6nnen und keine Arbeitszeit erfassen m\u00fcssen.</p>","Proceedings":"<h4 class=\"SDA_Meldung_d\">SDA-Meldung</h4><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im Nationalrat, 07.05.2019</strong></h3><p class=\"Standard_d\"><strong>Nationalrat will Start-ups von Arbeitszeiterfassung befreien</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Mitarbeitende in Start-ups mit Firmenbeteiligungen sollen ihre Arbeitszeit nicht mehr erfassen m\u00fcssen. Das will der Nationalrat. Er hat am Dienstag eine parlamentarische Initiative von Marcel Dobler (FDP/SG) angenommen.</strong></p><p class=\"Standard_d\">Von der Pflicht zur Arbeitszeiterfassung befreit werden sollen Firmen in den ersten f\u00fcnf Betriebsjahren, die Mitarbeiterbeteiligen wie Aktien und Optionspl\u00e4ne haben. Der Rat hiess die Initiative mit 130 zu 52 Stimmen gut. Folgt ihm der St\u00e4nderat, k\u00f6nnen die Gesetzesarbeiten beginnen.</p><p class=\"Standard_d\">Es brauche gute Rahmenbedingungen f\u00fcr Innovation, argumentierte Dobler. Das Arbeitsgesetz nehme heute keine R\u00fccksicht auf die Bed\u00fcrfnisse von Start-ups. Mit einem \"9-to-5-job\" baue man keine Firma auf, das wisse er aus Erfahrung. Deshalb brauche es eine Ausnahmeregelung.</p><p class=\"Standard_d\">Dagegen argumentierte Corrado Pardini (SP/BE). Im Arbeitsgesetz gehe es um die Gesundheit der Arbeitnehmenden, stellte er fest. Die Trennung zwischen Arbeits- und Ruhezeit sowie eine maximale Arbeitszeit seien aus arbeitsmedizinischer Sicht wichtig. Weiter warnte Pardini davor, das Fuder zu \u00fcberladen.</p><p>&nbsp;</p><h2 class=\"Titel_d\"><strong>Medienmitteilung der Kommission f\u00fcr Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates vom 30.08.2023</strong></h2><p class=\"Standard_d\"><span style=\"background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(30,30,30);\">Nachdem ihre Vorlage zur Umsetzung der parlamentarischen Initiative </span><a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20160442\"><span style=\"background-color:rgb(128,118,65);color:rgb(255,255,255);\">16.442</span></a><span style=\"background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(30,30,30);\"> (Arbeitnehmende in Start-ups mit Firmenbeteiligungen sollen von der Arbeitszeiterfassung befreit sein) in der Vernehmlassung ziemlich umstritten war, hatte die Kommission an ihrer letzten Sitzung von der Verwaltung Pr\u00e4zisierungsvorschl\u00e4ge verlangt (vgl. </span><a href=\"https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-wak-n-2023-06-27.aspx?lang=1031\">Medienmitteilung vom 27. Juni 2023</a><span style=\"background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(30,30,30);\">). Nach eingehender Diskussion hat sie jetzt aber entschieden, an der Fassung gem\u00e4ss Vernehmlassungsentwurf festzuhalten und weder Elemente zur besseren Definition von Start-ups aufzunehmen noch zu pr\u00e4zisieren, welche Art der Mitarbeiterbeteiligung Bedingung f\u00fcr die Ausnahme von der Unterstellung unter das Arbeitsgesetz w\u00e4re. In der Gesamtabstimmung hat die Kommission den Entwurf mit 14 zu 8 Stimmen angenommen. Es liegen Minderheitsantr\u00e4ge auf Nichteintreten wie auch auf Aufnahme einschr\u00e4nkender Kriterien vor. Die Vorlage geht nun zur Stellungnahme an den Bundesrat; sie kommt fr\u00fchestens in der Wintersession in den Nationalrat.</span></p><p>&nbsp;</p><h2 class=\"Titel_d\"><strong>Medienmitteilung der Kommission f\u00fcr Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates vom 24.11.2023</strong></h2><p class=\"Standard_d\"><span style=\"background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(30,30,30);\">Die Kommission hat von der ablehnenden Stellungnahme des Bundesrates zu ihrer Vorlage zur Umsetzung der parlamentarischen Initiative </span><a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20160442\"><span style=\"background-color:rgb(128,118,65);color:rgb(255,255,255);\">16.442</span></a><span style=\"background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(30,30,30);\"> Kenntnis genommen. Sie hat einstimmig beschlossen, die Beratung zu sistieren und die Vorlage nicht wie geplant in die Wintersession zu bringen. Stattdessen bittet sie den Bundesrat mit einem Schreiben, unter Einbezug der Sozialpartner zu pr\u00fcfen, ob f\u00fcr Mitarbeitende von Start-ups, die \u00fcber eine Firmenbeteiligung verf\u00fcgen, bez\u00fcglich der Arbeits- und Ruhezeitvorschriften eine Ausnahmeregelung auf Verordnungsstufe denkbar w\u00e4re.</span></p><p>&nbsp;</p><h2 class=\"Titel_d\"><strong>Ausk\u00fcnfte</strong></h2><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\">Katrin Marti, Kommissionssekret\u00e4rin,</p><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\">058 322 94 72,</p><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\"><a href=\"mailto:wak.cer@parl.admin.ch\">wak.cer@parl.admin.ch</a></p><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\"><a href=\"https://www.parlament.ch/de/organe/kommissionen/sachbereichskommissionen/kommissionen-wak\">Kommission f\u00fcr Wirtschaft und Abgaben (WAK)</a></p>","DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel&nbsp;160 Absatz&nbsp;1 der Bundesverfassung und Artikel&nbsp;107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Die relevanten Artikel des Arbeitsgesetzes (ArG), insbesondere Artikel&nbsp;46, sind dahingehend zu \u00e4ndern, dass Arbeitnehmende bei Start-ups (Firmen in den ersten f\u00fcnf Betriebsjahren), welche im Besitze von \"employee stock option plans\" (Esop) sind (Modelle f\u00fcr Mitarbeiterbeteiligungen wie Aktienpl\u00e4ne, Optionspl\u00e4ne, Schattenaktien oder Schattenoptionen), die Vertrauensarbeitszeit vereinbaren k\u00f6nnen und keine Arbeitszeit erfassen m\u00fcssen.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Die parlamentarische Initiative Keller-Sutter 16.423 fordert die Befreiung von der Arbeitszeiterfassung f\u00fcr leitende Angestellte und Fachspezialisten. Es gilt dar\u00fcber hinaus auch die Anliegen von wertvollen Arbeitnehmern mit Firmenbeteiligungsprogrammen zu ber\u00fccksichtigen.</p><p>\"Employee stock option plans\" (Esop) bieten Firmen die M\u00f6glichkeit, wichtige Arbeitnehmende an der Firma zu beteiligen. Dies f\u00f6rdert die Verantwortung gegen\u00fcber der Firma, f\u00f6rdert das unternehmerische Denken und macht die beteiligte Person zum Mitunternehmer. Die Arbeitnehmenden f\u00fchlen sich nicht nur als Teil der Firma, sondern profitieren direkt vom Gesch\u00e4ftsgang oder von einem Verkauf der Unternehmung. In der Wegleitung zur Verordnung 1 des Arbeitsgesetzes vom Seco wird zu Artikel\u00a09 Folgendes festgehalten: \"Der Gesetzgeber ging davon aus, dass der Status dieser Arbeitnehmerkategorie jenem selbst\u00e4ndiger Unternehmer oder Unternehmerinnen gleichkommt und sich ein Schutz durch das \u00f6ffentliche Recht deshalb er\u00fcbrigt.\" Daher sollen Arbeitnehmer mit Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen (Esop), welche bei ihrer Arbeit \u00fcber eine grosse Autonomie verf\u00fcgen und ihre Arbeitszeiten mehrheitlich selber festsetzen k\u00f6nnen, keine Arbeitszeit erfassen m\u00fcssen.</p><p>Im Bereich der Start-ups hat diese Anpassung eine besondere Bedeutung: Etwa neun von zehn Firmen in der Schweiz haben weniger als zehn Mitarbeiter und bilden das R\u00fcckgrat der Schweizer Wirtschaft. Bei etwa zehntausend Firmengr\u00fcndungen pro Jahr handelt es sich um Start-ups. Diese Firmen schaffen Arbeitspl\u00e4tze und leisten mit neuen Ideen und Innovation einen wertvollen Beitrag f\u00fcr die Entwicklung in der Schweiz. Bei diesen Firmen ist es verbreitet, wertvolle Mitarbeiter an der Firma besonders in der Anfangsphase zu beteiligen. Die Lohnbestandteile sind einerseits Basissal\u00e4re und andererseits die Wertzunahme der Firmenbeteiligungen. Da die Finanzierung bei Start-ups eine grosse Herausforderung ist, hilft diese Beteiligungsform, die Lohnkosten mit den Basissal\u00e4ren zu fixieren, und die Laufzeit des Unternehmens, bis zum Zeitpunkt, an dem alle Barreserven aufgebraucht sind (\"runtime\"), kann damit verl\u00e4ngert werden. Investoren steuern die Beteiligungsunternehmen nie selbst. Also brauchen sie f\u00e4hige Arbeitnehmende, welche sie - je nach Entwicklungsphase - mit Beteiligungsprogrammen an der Firmenentwicklung teilhaben lassen. Auch k\u00f6nnen die Esop ein Finanzierungsinstrument bei Unternehmens\u00fcbernahmen oder Nachfolgeplanungen sein. </p><p>Den Gesetzm\u00e4ssigkeiten von Start-ups, unter anderem den Finanzierungsinstrumenten, soll in der Praxis Rechnung getragen werden. Die Schaffung von Innovation und die Aufbauarbeit von Firmen m\u00fcssen im Arbeitsgesetz ber\u00fccksichtigt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Dobler Marcel","BusinessStatus":208,"BusinessStatusText":"In Kommission des Nationalrats","BusinessStatusDate":"\/Date(1689002631000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|44","Category":"IIIa/IV","Modified":"\/Date(1782740667113)\/","SubmissionDate":"\/Date(1465430400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}