{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20161083,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20161083,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.1083","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Kaiserschnittgeburten in der Schweiz. Welche Punkte des Berichtes aus dem Jahr 2013 wurden bis heute erf\u00fcllt?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Vergleich zu anderen OECD-L\u00e4ndern weist die Schweiz eine hohe Kaiserschnittrate auf, im Jahr 2010 betraf es beispielsweise etwa einen Drittel der Geburten. Es bestehen interkantonale und interregionale Unterschiede. Zudem bestehen auch innerhalb derselben Region betr\u00e4chtliche Unterschiede in der Kaiserschnittrate in Abh\u00e4ngigkeit von der Versicherungsklasse, dem beruflichen Hintergrund der Mutter und nicht zuletzt dem Spital, in dem die Geburt stattfindet. Diese Unterschiede fallen auf und k\u00f6nnen nicht bloss mit dem Geburtsrisiko und der Gesundheit von Mutter und Kind begr\u00fcndet werden, obwohl diese meiner Meinung nach an oberster Stelle stehen sollten.</p><p>In der Stellungnahme sowie im Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates Maury Pasquier 08.3935 hielt der Bundesrat einerseits die grosse Verantwortung der Fachpersonen, jedoch auch der Fachgesellschaften fest und z\u00e4hlte auch einige Massnahmen auf.</p><p>Andererseits wurden im selben Bericht Beitragsm\u00f6glichkeiten des Bundes zur Umsetzung der von den Expertinnen und Experten vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen genannt. Namentlich wurden hier aufgez\u00e4hlt:</p><p>- die Verbindungsm\u00f6glichkeit der Daten, die zu den Neugeborenen und den M\u00fcttern im Rahmen der medizinischen Statistik der Krankenh\u00e4user erhoben werden, zu pr\u00fcfen;</p><p>- die Schwangerschafts- und Geburtsthematik bei der geplanten Verl\u00e4ngerung des nationalen Programms Migration und Gesundheit 2014-2017 zu ber\u00fccksichtigen;</p><p>- den Lebensabschnitt \"Schwangerschaft und Geburt\" mittelfristig in die Ziele und Massnahmen der nationalen Pr\u00e4ventionsprogramme aufzunehmen.</p><p>In Anbetracht der soeben aus dem Bericht zitierten M\u00f6glichkeiten des Bundes bitte ich den Bundesrat h\u00f6flich um eine Zwischenbilanz.</p><p>1. Wurden die Punkte erf\u00fcllt?</p><p>2. Gibt es Punkte, die (noch) nicht erf\u00fcllt werden konnten? Wie sieht hier der Fortschritt bzw. das weitere Vorgehen aus?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Sowohl aufseiten des Bundes als auch aufseiten der in der Geburtshilfe t\u00e4tigen Fachgesellschaften laufen vielf\u00e4ltige Massnahmen zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen gem\u00e4ss Bericht des Bundesrates in Erf\u00fcllung des Postulates Maury Pasquier 08.3935. Dazu z\u00e4hlen die \"Informationsbrosch\u00fcre Kaiserschnitt\" (2014), die von mehreren Fachgesellschaften gemeinsam (Hebammen, Neonatologie P\u00e4diatrie, An\u00e4sthesiologie und Reanimation) erarbeitet wurde, sowie die \"Empfehlungen (Guidelines) zur Kaiserschnittgeburt\" (2015) der Schweizerischen Fachgesellschaft f\u00fcr Gyn\u00e4kologie und Geburtshilfe. Im Rahmen der Beitragsm\u00f6glichkeiten des Bundes wurden die in der Anfrage aufgenommenen Handlungsempfehlungen wie folgt umgesetzt:</p><p>a. Das Thema der Verkn\u00fcpfung von Mutter und Kind im Datensatz der medizinischen Statistik wurde im Gremium Expertengruppe Gesundheitsstatistik des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) am 2. April 2014 diskutiert. Dabei wurde die Frage zum Nutzen dieser Massnahmen in Bezug auf die Kaiserschnitte sowie allf\u00e4llig notwendige technische Massnahmen inklusive deren Umsetzung er\u00f6rtert. Die Expertengruppe kam zum Schluss, dass eine nachhaltige und kosteng\u00fcnstige L\u00f6sung in der medizinischen Statistik f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung von Mutter und Kind nicht gegeben ist. Aktuell pr\u00fcft das BFS, ob eine probabilistische Verkn\u00fcpfung von Mutter und Kind aussagekr\u00e4ftige Resultate zu liefern vermag.</p><p>b. Bei M\u00fcttern und S\u00e4uglingen mit Migrationshintergrund treten in der Schweiz h\u00e4ufiger gesundheitliche Probleme auf als bei Schweizer M\u00fcttern und Neugeborenen. Auch die Kaiserschnittrate ist bei Frauen aus bestimmten Herkunftsl\u00e4ndern bzw. -regionen deutlich erh\u00f6ht. F\u00fcr diese Unterschiede gibt es verschiedene Gr\u00fcnde, wie der Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates Maury Pasquier 12.3966 festh\u00e4lt. Die F\u00f6rderung der Mutter-Kind-Gesundheit in der Migrationsbev\u00f6lkerung wurde als Teilstrategie ins Programm Migration und Gesundheit 2014-2017 aufgenommen. Der Bund engagiert sich in der Projektleitung des Integrationsdialogs der Tripartiten Agglomerationskonferenz (TAK) \"Aufwachsen - Gesund ins Leben starten\". Die TAK von Bund, Kantonen und Gemeinden schuf 2013 diesen Integrationsdialog, um die Voraussetzungen f\u00fcr eine gesunde Schwangerschaft, Geburt und fr\u00fche Kindheit f\u00fcr alle Familien - unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft - zu verbessern. Die Dialogpartner (Berufsverb\u00e4nde jener Fachpersonen, die w\u00e4hrend Schwangerschaft, Geburt und in den ersten Lebensjahren Kleinkinder und Erwachsene begleiten) und die beteiligten Bundesstellen haben gemeinsam Massnahmen ergriffen, um den Zugang von Migrationsfamilien und ihren Kindern zu Gesundheitsversorgung, Beratungs- und Pr\u00e4ventionsmassnahmen zu verbessern.</p><p>c. Vonseiten der Expertinnen und Experten der Geburtshilfe wird eine umfassendere Information w\u00e4hrend der Schwangerschaft und der Geburtsvorbereitung als notwendig erachtet, um die Morbidit\u00e4t und Mortalit\u00e4t von Mutter und Kind - ungeachtet der Entbindungsart - weiter zu senken. Dabei soll auch ein Risikoverhalten w\u00e4hrend einer Schwangerschaft (u. a. Alkohol- und Tabakkonsum) angesprochen werden. Tabak- und Alkoholkonsum z\u00e4hlen zu den Risikofaktoren w\u00e4hrend einer Schwangerschaft. Ein Teilprojekt des nationalen Rauchstoppprogramms der Arbeitsgemeinschaft Tabakpr\u00e4vention Schweiz richtet sich deshalb gezielt an Schwangere. Das nationale Programm Alkohol beinhaltet Empfehlungen zu Alkohol in der Schwangerschaft, die auch in Zukunft weiterverfolgt werden. Im Rahmen des nationalen Programms Ern\u00e4hrung und Bewegung hat das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen die Brosch\u00fcre \"Ern\u00e4hrung rund um Schwangerschaft und Stillzeit\" erstellt (<a href=\"http://www.bundespublikationen.admin.ch\">www.bundespublikationen.admin.ch</a> &gt; Eidgen\u00f6ssisches Departement des Innern &gt; Lebensmittelsicherheit - Veterin\u00e4rwesen &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Bro. Ern\u00e4hrung Schwangerschaft/Stillzeit). Der Bereich rund um Ern\u00e4hrung, Schwangerschaft und Stillzeit wird auch ein Bestandteil der Ern\u00e4hrungsstrategie ab 2017 sein. Zudem soll die Unicef-Initiative \"Baby Friendly Hospital\" zu einem optimalen Lebensstart beitragen und die Gesundheit von Mutter und Kind sowie das Stillen f\u00f6rdern.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1487721600000)\/","SubmittedBy":"Barrile Angelo","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1487721600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803815740)\/","SubmissionDate":"\/Date(1481846400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5006,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}