{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163065,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163065,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3065","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00fcr ein flexibles Rentenalter ab dem 58. und \u00fcber das 70. Altersjahr hinaus ohne negative Auswirkungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, ob der Eintritt ins Rentenalter noch flexibler gestaltet werden k\u00f6nnte, und zwar nach unten und nach oben in Bezug auf das ordentliche Rentenalter von 65 Jahren. Ziel ist es, dies zu erreichen, ohne dass das finanzielle Gesamtgleichgewicht (AHV, Pensionskasse, Gesundheitskosten, Kosten f\u00fcr Absentismus) oder die Leistungen an die Versicherten negativ beeinflusst werden.</p><p>Eine solche Flexibilisierung - auf freiwilliger Basis - w\u00fcrde zahlreiche Vorteile bringen. Sie w\u00fcrde allen die Freiheit geben, ihr berufliches Engagement am Ende der Karriere je nach Bed\u00fcrfnis neu festzulegen. Zun\u00e4chst einmal k\u00f6nnten das Wohlbefinden und die Gesundheit der \u00e4lteren Arbeitskr\u00e4fte verbessert und die Krankheitskosten gesenkt werden. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten alle, die wollen, auch nach Erreichen des 65. oder sogar des 70. Altersjahrs berufst\u00e4tig bleiben, ohne daf\u00fcr bestraft zu werden. Das w\u00fcrde es der Gesellschaft erleichtern, die durch die gestiegene Lebenserwartung bedingten Herausforderungen zu meistern, und es w\u00fcrde den Seniorinnen und Senioren das Gef\u00fchl geben, dazuzugeh\u00f6ren, also n\u00fctzlich zu sein (was gut ist f\u00fcr die Befindlichkeit). Gleichzeitig w\u00fcrde die Wirtschaft von der Erfahrung der Mitarbeitenden profitieren, und das finanzielle Gleichgewicht der Altersvorsorge bliebe dank der verl\u00e4ngerten Beitragszeit stabil.</p>","ReasonText":"<p>1. Die beruflichen Laufbahnen verlaufen immer mehr in Form einer glockenf\u00f6rmigen Kurve; der Wendepunkt liegt etwa beim 50. Altersjahr.</p><p>2. Die freiwillige vorzeitige Pensionierung k\u00f6nnte ab 58 Jahren m\u00f6glich sein. Es sollte erm\u00f6glicht werden, 80 Prozent zu einem Lohn von 80 Prozent erwerbst\u00e4tig zu sein, w\u00e4hrend der Rentenanspruch auf 100 Prozent erhalten bleibt (AHV, zweite S\u00e4ule). Um dies zu finanzieren, muss das Zusammenwirken von drei Faktoren ber\u00fccksichtigt werden: die Entwicklung der Vorsorgekosten, der Gesundheitskosten (inklusive der Einsparungen) und der Kosten f\u00fcr Absentismus.</p><p>3. Nach Erreichen des Rentenalters k\u00f6nnten die Arbeitnehmenden ihren Arbeitsrhythmus - ein bis f\u00fcnf Tage pro Woche - w\u00e4hlen. Sie k\u00f6nnten so den Wissenstransfer gew\u00e4hrleisten und Unterst\u00fctzungsfunktionen wahrnehmen. Die heute geltenden Massnahmen f\u00fcr Arbeitnehmende zwischen 65 und 70 Jahren k\u00f6nnten \u00fcber das 70. Altersjahr hinaus verl\u00e4ngert werden. Dies w\u00e4re sowohl f\u00fcr die Gesellschaft positiv (Finanzierung der Vorsorge) als auch f\u00fcr die einzelne Person. Diese h\u00e4tte die M\u00f6glichkeit, weiter Beitr\u00e4ge zu zahlen f\u00fcr die AHV, wenn die Beitragsdauer nicht vollst\u00e4ndig ist und, ohne Altersbegrenzung, f\u00fcr die zweite S\u00e4ule zur Erh\u00f6hung der Rente. Branchenvereinbarungen k\u00f6nnten die Anwendung dieser Massnahmen im Falle von altersbedingter Verringerung der Leistungsf\u00e4higkeit einschr\u00e4nken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die vorgebrachten Bedenken. Deshalb hat er im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten zur Reform der Altersvorsorge 2020 verschiedene Modelle f\u00fcr eine Flexibilisierung des Altersr\u00fccktritts in der ersten und zweiten S\u00e4ule gepr\u00fcft (Trageser J. et al.: \"Altersr\u00fccktritt im Kontext der demografischen Entwicklung\", Beitr\u00e4ge zur Sozialen Sicherheit Nr. 11/12, Bern, BSV, 2012; M. Kolly, \u00c4ltere Personen und Arbeitsmarktbeteiligung, Beitr\u00e4ge zur Sozialen Sicherheit, Materialband zum Forschungsbericht, Nr. 11/12, Bern, BSV, 2012) und sich f\u00fcr ein Flexibilisierungsmodell zwischen 62 und 70 Jahren ausgesprochen.</p><p>Gem\u00e4ss den Studien w\u00e4ren \u00e4ltere Arbeitnehmende bereit, bei guten Arbeitsbedingungen l\u00e4nger zu arbeiten. Auch die Unternehmen scheinen an der Anstellung von Personen bis hin zum Rentenalter interessiert zu sein. Allerdings besteht zwischen dem tats\u00e4chlichen Altersr\u00fccktritt (64,1 Jahre bei M\u00e4nnern und 62,6 Jahre bei Frauen) und dem im Bundesgesetz \u00fcber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (SR 831.10) festgelegten Rentenalter eine erhebliche Abweichung. Deshalb soll mit der im Rahmen der Reform Altersvorsorge 2020 vorgeschlagenen Vereinheitlichung des Referenzalters bei 65 Jahren in erster Linie das durchschnittliche Erwerbsaustrittsalter auf 65 Jahre angehoben werden. Damit soll die Weiterf\u00fchrung der Erwerbst\u00e4tigkeit gef\u00f6rdert werden. Dieses Ziel w\u00fcrde verfehlt, wenn das Mindestalter f\u00fcr den Vorbezug der Rente bei 58 Jahren festgelegt w\u00fcrde.</p><p>Die Studien haben ebenfalls gezeigt, dass die Unternehmenspolitik zugunsten \u00e4lterer Besch\u00e4ftigter l\u00fcckenhaft ist und die Unternehmen gr\u00f6sstenteils nicht \u00fcber eine systematische Personalpolitik zur F\u00f6rderung der Besch\u00e4ftigung \u00e4lterer Arbeitskr\u00e4fte verf\u00fcgen. Die Rekrutierung von \u00e4lteren Arbeitskr\u00e4ften hat im Vergleich zu alternativen Strategien, wie z. B. Bem\u00fchungen zur Anstellung von j\u00fcngeren Arbeitnehmenden, Frauen oder ausl\u00e4ndischen Arbeitnehmenden, einen deutlich geringeren Stellenwert. Die Aufhebung der Alterslimite bei 70 Jahren scheint f\u00fcr die Flexibilisierung somit keinem nennenswerten Bed\u00fcrfnis zu entsprechen. Aus diesem Grund soll die Alterslimite bei 70 Jahren beibehalten werden. Von einem zus\u00e4tzlichen Bericht, wie mit dem Postulat beantragt, kann abgesehen werden, da keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.</p><p>Das vom Bundesrat vorgeschlagene Flexibilisierungsmodell soll es erlauben, den R\u00fcckzug aus dem Erwerbsleben und den \u00dcbergang in den Ruhestand nach den eigenen Bed\u00fcrfnissen zu gestalten. Die Altersrente der AHV soll um drei Jahre vorbezogen und um maximal f\u00fcnf Jahre aufgeschoben werden k\u00f6nnen. Neu soll ein teilweiser Vorbezug oder Aufschub der Rente m\u00f6glich sein. Wer nach dem Referenzalter weiterarbeitet, soll die Rente verbessern k\u00f6nnen. Eine Weiterbesch\u00e4ftigung wird somit belohnt. Sowohl der Vorbezug als auch der Aufschub der Altersrente sind f\u00fcr die Versicherten und die Versicherung kostenneutral konzipiert. Damit werden die Forderungen des Postulates mehrheitlich abgedeckt.</p><p>In der zweiten S\u00e4ule soll das Mindestalter f\u00fcr den Bezug von Altersleistungen von heute 58 auf 62 Jahre angehoben werden. Die bestehenden Ausnahmen, die \u00e4lteren Arbeitnehmenden einen vorzeitigen Altersr\u00fccktritt vor Erreichen des Mindestalters erm\u00f6glichen, sollen erhalten bleiben. Analog zur AHV wird die M\u00f6glichkeit eines Teilrentenbezuges eingef\u00fchrt.</p><p>Da sich die Reform der Altersvorsorge 2020 (14.088) gegenw\u00e4rtig in der parlamentarischen Beratung im Zweitrat befindet, besteht f\u00fcr den Bundesrat zurzeit kein Anlass, parallel zur vorgeschlagenen Flexibilisierung ein neues Flexibilisierungsmodell zu pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1462924800000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1512950400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108643470)\/","SubmissionDate":"\/Date(1457481600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5002,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}