{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163227,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163227,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3227","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Aufhebung des Obligatoriums f\u00fcr Hundekurse","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, f\u00fcr Hundehalter das Obligatorium f\u00fcr den Erwerb eines Sachkundenachweises aufzuheben.</p>","ReasonText":"<p>Der Schlussbericht der Evaluation der Sachkundenachweise, den das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen am 11. M\u00e4rz 2016 publiziert hat, zieht bez\u00fcglich Hunden eine gemischte Bilanz: Dem Obligatorium k\u00f6nne keine objektive Wirkung anhand von \"hard facts\" (wie einer Abnahme von Vorf\u00e4llen oder Verhaltensunterschieden zwischen Personen mit und ohne Kursbesuch) zugeschrieben werden. Vollzug und Qualit\u00e4tssicherung der Kurse seien nicht optimal. Ein F\u00fcnftel der zur Teilnahme verpflichteten Hundehalter besucht die Kurse gar nicht.</p><p>Diese Sachlage sollte zum Anlass genommen werden, die Eigenverantwortung zu st\u00e4rken und das Obligatorium aufzuheben. Der Aufwand f\u00fcr eine Durchsetzung der Bestimmungen w\u00e4re gross, w\u00e4hrend nichtdurchgesetzte Obligatorien rechtsstaatlich st\u00f6rend sind.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Obligatorische Ausbildungen mit Sachkundenachweis (SKN) f\u00fcr Hundehalterinnen und Hundehalter wurden in der Schweiz im Jahr 2008 eingef\u00fchrt. 2015 hat das zust\u00e4ndige Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) eine Evaluation zu Wirkung, Zweckm\u00e4ssigkeit und Qualit\u00e4t der SKN-Ausbildungen in Auftrag gegeben und im M\u00e4rz 2016 den entsprechenden Ergebnisbericht publiziert (<a href=\"http://www.blv.admin.ch\">www.blv.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; Tierschutz &gt; Aus- und Weiterbildung).</p><p>Die Evaluation hat aufgezeigt, dass die SKN-Ausbildungen sowohl in der \u00d6ffentlichkeit als auch bei den Hundehalterinnen und Hundehaltern breite Akzeptanz gefunden haben. Insbesondere ist festgestellt worden:</p><p>- Die obligatorischen SKN-Ausbildungen werden sowohl von der Bev\u00f6lkerung (87 Prozent gut bis sehr gut) als auch von den Hundehalterinnen und Hundehaltern (70 Prozent eher positiv und positiv) bef\u00fcrwortet.</p><p>- Die kantonalen Veterin\u00e4rbeh\u00f6rden beurteilen die SKN-Ausbildungen ebenfalls mit 85 Prozent als positiv bzw. eher positiv. Ein Grossteil ist der Meinung, dass die SKN-Ausbildungen das korrekte F\u00fchren und Erziehen von Hunden positiv beeinflussen und zu einem verbesserten Tierwohl f\u00fchren.</p><p>- Gestaltung, N\u00fctzlichkeit und Qualit\u00e4t der SKN-Ausbildungen werden von Hundehalterinnen und Hundehaltern, welche die Ausbildungen absolviert haben, gesamthaft gesehen als gut bewertet.</p><p>- Obwohl nicht eindeutig messbar, berichtet die Mehrheit der Hundehalterinnen und Hundehalter von positiven Ver\u00e4nderungen in ihrem Verhalten aufgrund der SKN-Ausbildungen.</p><p>- Viele Hundehalterinnen und Hundehalter besuchen nach den obligatorischen SKN-Ausbildungen mit ihren Hunden freiwillig weitere Hundekurse, weil sie erkannt haben, dass die vierst\u00fcndige SKN-Ausbildung (Praxis) zwar eine Basis f\u00fcr eine gute Beziehung zwischen Halterin bzw. Halter und Hund ist, f\u00fcr eine umfassende Erziehung und Ausbildung der Hunde jedoch zus\u00e4tzliche Ausbildungen sinnvoll sind.</p><p>Weiter hat die Evaluation der SKN-Ausbildungen auch einen gewissen Verbesserungsbedarf aufgezeigt:</p><p>- Die Ausbildungsanforderungen, die beim Erwerb des zweiten und jeden weiteren Hundes erf\u00fcllt sein m\u00fcssen, sind zu streng.</p><p>- Der Vollzug in Bezug auf die SKN-Ausbildungen ist noch uneinheitlich und wenig systematisch; die Quote der Nichtabsolventen ist zu hoch.</p><p>Insgesamt f\u00e4llt das Ergebnis der vom BLV in Auftrag gegebenen Evaluation positiv aus. Der Bundesrat erachtet deshalb eine Aufhebung der obligatorischen Ausbildungen f\u00fcr Hundehalterinnen und Hundehalter nicht f\u00fcr angezeigt. Im Rahmen der laufenden Revision der Tierschutzverordnung sollen jedoch eine Lockerung der obligatorischen Ausbildung f\u00fcr Personen, die nicht zum ersten Mal einen Hund erwerben, sowie Massnahmen zur Verbesserung des Vollzugs vorgeschlagen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1462924800000)\/","SubmittedBy":"Noser Ruedi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497225600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|1211","Category":"IV","Modified":"\/Date(1750808284233)\/","SubmissionDate":"\/Date(1458259200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5002,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Zivilrecht"}}