{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163343,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163343,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3343","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"R\u00f6mischer Travertin am Bahnhof Bellinzona. Die Wahl zeigt schon die ersten Risse","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im SBB-Bahnhof in Bellinzona, der sogenannten \"Porta del Ticino\", zeigen sich beim r\u00f6mischen Travertin, der versuchsweise an einer Stelle in der Bahnhofsunterf\u00fchrung eingesetzt worden ist, nach ein paar Wochen bereits die ersten Risse sowie Anzeichen daf\u00fcr, dass er schon bald besch\u00e4digt sein wird. Wenn ein Stein Risse aufweist beziehungsweise solche auftreten, darf das nie untersch\u00e4tzt werden: Gew\u00f6hnlich deutet dies darauf hin, dass die Festigkeit des Materials ungen\u00fcgend oder das Material ungeeignet ist. Ich bitte den Bundesrat daher um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Wie sind die ersten Risse zu deuten, die am r\u00f6mischen Travertin, der versuchsweise an einer Stelle im Bahnhof Bellinzona eingesetzt worden ist, aufgetreten sind?</p><p>2. Falls sich das Material als ungeeignet erweisen sollte und die SBB gezwungen w\u00e4ren, dieses schon nach kurzer Zeit zu reparieren und/oder zu ersetzen: Wer m\u00fcsste angesichts der Tatsache, dass die Steinplatten von einer italienischen Firma geliefert werden, f\u00fcr die Kosten f\u00fcr die besch\u00e4digten Platten aufkommen?</p><p>3. W\u00e4re es angesichts der Ergebnisse, welche die versuchsweise eingebauten Steinplatten zeitigen, nicht angebracht, den Entscheid zu \u00fcberdenken, der zur Wahl des r\u00f6mischen Travertins anstelle des zuverl\u00e4ssigeren Materials aus dem Inland gef\u00fchrt hat?</p><p>4. Stimmt es, dass die f\u00fcr den Ausbau des Bahnhofs Verantwortlichen pr\u00fcfen, ob wegen der Probleme mit dem Travertin ein anderes Material verwendet werden soll?</p>","ReasonText":"<p>Der Entscheid, r\u00f6mischen Travertin, der aus dem Ausland geliefert wird, zu verwenden, hat im Tessin zu grossem Unverst\u00e4ndnis und heftigen Protesten gef\u00fchrt, denn der Granitsektor steckt wegen der Konkurrenz aus dem Ausland sowieso schon in der Krise (gerade erst k\u00fcrzlich wurden unter anderem Dutzende von Entlassungen angek\u00fcndigt).</p><p>In einer fr\u00fcheren Interpellation (16.3090) habe ich den Bundesrat einerseits darauf hingewiesen, dass dies aus symbolischer Sicht unangebracht ist, und die Qualit\u00e4t des Materials angezweifelt; andererseits habe ich den Bundesrat darauf aufmerksam gemacht, dass es mit dem Tessiner Granit, der wenige Kilometer von Bellinzona entfernt abgebaut wird, valable Alternativen gibt.</p><p>Ein k\u00fcrzlicher Augenschein im Bahnhof hat leider ergeben, dass der Travertin, der versuchsweise vor einigen Wochen eingebaut worden ist, Risse aufweist. Dadurch wurden die Zweifel in Bezug auf die Eignung des gew\u00e4hlten Materials noch verst\u00e4rkt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat h\u00e4lt fest, dass er bez\u00fcglich der Auswahl und des Einsatzes von Natursteinen auf Bahnh\u00f6fen der SBB keine spezifische Verantwortung tr\u00e4gt. Es liegt in der Entscheidbefugnis der SBB, die Bahnh\u00f6fe mit in- oder ausl\u00e4ndischen Materialien auszustatten.</p><p>1. Gem\u00e4ss Auskunft der SBB wurde die angesprochene Platte mit einem Riss vor einem Jahr auf der provisorischen Rampe verlegt, um die Platten bez\u00fcglich Verschmutzungsgrad und Reinigung zu testen. Dieses Vorgehen wird bei Bodenbel\u00e4gen in stark frequentierten Bereichen immer durchgef\u00fchrt, um Erkenntnisse f\u00fcr den sp\u00e4teren Betrieb zu erlangen. Die Bemusterungsfl\u00e4che wird seit Beginn der Sanierung des Perrons 1 im April 2016 \u00fcberaus starken physikalischen Belastungen ausgesetzt. Im Normalbetrieb wird sp\u00e4ter eine solche Belastung nicht auftreten. Zudem ist die jetzige Ausf\u00fchrung mit dem provisorischen Unterlagsboden mit der zuk\u00fcnftigen Situation in der Halle nicht vergleichbar.</p><p>2. Der Austausch von schadhaften Platten erfolgt im Sinne einer Garantieleistung durch den Hersteller. Der Hersteller ist ein im Tessin ans\u00e4ssiges Unternehmen. Kann dieses Unternehmen unerwarteterweise seiner Verpflichtung aus verdeckten M\u00e4ngeln nicht nachkommen, besteht seitens SBB ein 10-prozentiger R\u00fcckbehalt der Auftragssumme, der f\u00fcr derartige M\u00e4ngelbehebungen eingesetzt werden kann. Den SBB entstehen keine Kosten.</p><p>3. Ein durch die \u00fcberm\u00e4ssig starke Belastung w\u00e4hrend des Baustellenbetriebs herbeigef\u00fchrter Riss in einer Platte, die sich auf einem provisorischen Unterlagsboden befindet, ist aus Sicht der SBB kein Grund, den bereits gef\u00e4llten Entscheid zu \u00fcberdenken.</p><p>4. Eine derartige Pr\u00fcfung findet nicht statt. Am gef\u00e4llten Entscheid wollen die SBB festhalten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1466121600000)\/","SubmittedBy":"Regazzi Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1475193600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521516337)\/","SubmissionDate":"\/Date(1461715200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5003,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}