{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163357,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163357,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3357","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gotthard-Basistunnel und -Bergstrecke ab 2017. Versprechen bez\u00fcglich des Angebots f\u00fcr den Personenverkehr einhalten!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ab Dezember fahren die Z\u00fcge durch den Gotthard-Basistunnel. Das Kernst\u00fcck der Neat dient der Verlagerung des G\u00fcterverkehrs auf die Schiene und erm\u00f6glicht eine schnellere Verbindung in den Kanton Tessin. Wenig erfreulich sind die Auswirkungen auf die regionale Erschliessung. Zwar hielt der Bundesrat 2014 fest: Der Gotthard-Bergstrecke \"kommt weiterhin eine hohe Bedeutung zu. Diese soll f\u00fcr den Erschliessungs- sowie den touristischen Verkehr weiter betrieben werden.\" Er gab sich zudem \u00fcberzeugt, \"dass die konkrete Ausgestaltung der langfristigen Umsteige- und Haltepolitik auf der Gotthard-Bergstrecke f\u00fcr die wirtschaftliche und r\u00e4umliche Entwicklung des gesamten Gotthardraumes von erheblicher Bedeutung ist. Ein optimiertes, bedarfsgerechtes Verkehrsangebot und eine benutzerfreundliche Anbindung an die Ballungszentren im Mittelland werden deshalb entsprechend zu ber\u00fccksichtigen sein.\" Dies sei f\u00fcr den Tourismus \"erfolgskritisch\".</p><p>Der Bundesrat gab am 8. Oktober 2014 auch bekannt, dass das Angebot \"bis zum Auslaufen der SBB-Fernverkehrskonzession Ende 2017 als Fernverkehr von den SBB erbracht\" wird. Offen sei das Angebot ab 2018.</p><p>Gem\u00e4ss Fahrplanentwurf wollen die SBB entgegen der Fernverkehrskonzession bereits 2017 ein Konzept mit Umsteigen auf den Regionalverkehr in Erstfeld einf\u00fchren. Weiter soll 2017 im Kanton Uri mit Ausnahme des Fr\u00fchzugs nach Z\u00fcrich kein einziger Schnellzug durch den Basistunnel halten. Mit der Er\u00f6ffnung des Basistunnels sollen zudem die direkten Schnellzugverbindungen von Basel-Luzern und Z\u00fcrich nach der Tourismusregion Locarno-Ascona wegfallen.</p><p>Um sowohl auf der heutigen Bergstrecke als auch mit dem Basistunnel ein attraktives Angebot f\u00fcr die</p><p>Gotthardregion und den Kanton Tessin anzubieten, stellen sich folgende Fragen:</p><p>Ist der Bundesrat gewillt:</p><p>1. 2017 das heutige st\u00fcndliche Fernverkehrsangebot der IR ab Basel-Luzern alternierend ab Z\u00fcrich mit Umsteigen in Arth-Goldau nach Locarno gem\u00e4ss Fernverkehrskonzession aufrechtzuerhalten?</p><p>2. f\u00fcr die Folgejahre ein Konzept f\u00fcr die Verbindung der Agglomerationszentren mit G\u00f6schenen und dem Tessin zu entwickeln, eventuell mit Verk\u00fcrzen der Kompositionen in Erstfeld?</p><p>3. ab 2018 st\u00fcndliche Halte der IC-Verbindungen im Kanton Uri analog Thun/Spiez zu gew\u00e4hrleisten sowie </p><p>4. direkte IC-Verbindungen durch den Basistunnel nach Locarno zu pr\u00fcfen, eventuell mit Fl\u00fcgelung der Z\u00fcge in Bellinzona nach Lugano bzw. nach Locarno?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit dem Fahrplanwechsel ab Dezember 2016 verkehren durchgehende Z\u00fcge, das heisst Z\u00fcge, die bisher zwischen Arth-Goldau und Bellinzona nicht angehalten haben, neu durch den Gotthard-Basistunnel. Der Interregio-Zug auf der Gotthardlinie mit st\u00fcndlichen Halten in Schwyz, Brunnen, Fl\u00fcelen, Erstfeld, G\u00f6schenen, Airolo, Faido und Biasca verkehrt auf der Strecke Z\u00fcrich/Basel-Erstfeld. Ab Erstfeld verkehrt neu ein Regioexpress mit zus\u00e4tzlichen Halten in Ambri-Piotta und Lavorgo. Einzelne Z\u00fcge verkehren s\u00fcdlich weiter bis Lugano und Mailand. Die st\u00fcndlichen Regioexpress-Z\u00fcge haben in G\u00f6schenen Anschluss zur MGB nach Andermatt. An Wochenenden im Sommer und Winter werden einzelne Interregio-Z\u00fcge bis nach G\u00f6schenen weitergef\u00fchrt und stellen damit einen direkten Anschluss in Richtung Andermatt sicher. In den Sommermonaten verkehrt an Wochenenden zus\u00e4tzlich ein weiterer Interregio von Z\u00fcrich \u00fcber G\u00f6schenen-Airolo bis Bellinzona.</p><p>Zus\u00e4tzlich halten ab Dezember 2016 t\u00e4glich bis zur Fertigstellung des Kantonsbahnhofs Uri in Altdorf im Jahr 2021 drei Intercity-Z\u00fcge in Fl\u00fcelen und verbessern die Anbindung der Gotthardregion. In der Leventina wird zus\u00e4tzlich zu den neuen direkten Regioexpress-Z\u00fcgen bis Erstfeld die Tessiner S-Bahn auch nach Dezember 2016 wie bis anhin bis Biasca gef\u00fchrt. Einzelne Z\u00fcge verkehren bis Airolo. Mit der Er\u00f6ffnung der Strecke Mendrisio-Varese per Ende 2018 wird die Anbindung an den Flughafen Mailand-Malpensa sichergestellt.</p><p>Mit diesen Massnahmen wird die Erschliessung des Urnerlandes und der Leventina nach Er\u00f6ffnung des Gotthard-Basistunnels sichergestellt und verbessert. Die Entwicklung dieses Angebotes ist abzuwarten. Nach der Er\u00f6ffnung des Ceneri-Basistunnels (Dezember 2020) soll im Jahre 2025 eine Neubeurteilung des Betriebs auf der Bergstrecke am Gotthard vorgenommen werden.</p><p>1. Das Angebot auf der Gotthard-Bergstrecke entspricht bis Ende 2017 den Vorgaben der Fernverkehrskonzession der SBB: Diese umfasst auf der Gotthardlinie jeweils st\u00fcndliche Halte in den Orten Schwyz, Brunnen, Fl\u00fcelen, Erstfeld, G\u00f6schenen, Airolo, Faido und Biasca. Einzig Locarno ist nicht mehr vom Fernverkehr bedient, da die Interregio-Z\u00fcge \u00fcber die Bergstrecke neu bis nach Lugano fahren. Entsprechend dieser \u00c4nderung wird die geltende Konzession per Dezember 2016 angepasst, wozu sich die betroffenen Kantone im Verlauf des Herbstes formell \u00e4ussern k\u00f6nnen.</p><p>2. Die Verhandlungen \u00fcber die Erneuerung der schweizweiten Fernverkehrskonzession, welche Ende 2017 ausl\u00e4uft, sind im Gange. Dabei wird auch die Frage der Bedienung der Gotthard-Bergstrecke gekl\u00e4rt. Neben dem beschriebenen Konzept der SBB hat die Schweizerische S\u00fcdostbahn AG (SOB) ein Angebot eingereicht, das Direktverbindungen von Basel und Z\u00fcrich \u00fcber die Bergstrecke nach Lugano vorsieht. Im Rahmen der Neuvergabe der Fernverkehrskonzession wird das Bundesamt f\u00fcr Verkehr (BAV) den Vorschlag der SOB pr\u00fcfen. Diese Beurteilung erfolgt aufgrund von Kriterien bez\u00fcglich der Erschliessung der verschiedenen Landesteile, unter anderen des inneralpinen Raumes. Das Fernverkehrsnetz als Ganzes soll eigenwirtschaftlich betrieben werden k\u00f6nnen.</p><p>3. Gem\u00e4ss dem zwischen den SBB, dem Kanton Uri und dem BAV abgeschlossenen Memorandum of Understanding sind im Kanton Uri ab Dezember 2016 und bis zur Er\u00f6ffnung des Kantonsbahnhofs in Altdorf je drei IC-Halte in Fl\u00fcelen vorgesehen. Anstelle dieser Halte werden ab voraussichtlich Dezember 2021 im Kantonsbahnhof in Altdorf die Z\u00fcge der zweist\u00fcndlichen IC-Linie Basel-Lugano bzw. Lugano-Basel sowie der erste IC am Morgen aus dem Tessin nach Z\u00fcrich halten.</p><p>4. Die operative Gestaltung des Angebotes liegt in der Verantwortung der SBB. Diese sehen keine direkten IC-Verbindungen durch den Basistunnel nach Locarno vor.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1472601600000)\/","SubmittedBy":"Rytz Regula","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1475193600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521273010)\/","SubmissionDate":"\/Date(1464652800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Verkehr"}}