{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163382,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163382,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3382","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Sicherheit im Internet der Dinge. Kompetenzf\u00f6rderung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen, auf welche Weise das Fachwissen auf dem Gebiet der Sicherheit im Internet der Dinge am besten gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnte. Eine Spezialisierung auf den Schutz der Privatsph\u00e4re in diesem Bereich, k\u00f6nnte der Schweiz Wettbewerbsvorteile bringen.</p><p>Eine unzul\u00e4ngliche Sicherung kann zum Beispiel dazu f\u00fchren, dass pers\u00f6nliche Daten im Internet ver\u00f6ffentlicht (z. B. Lokalisierung von Nutzerinnen und Nutzern ferngesteuerter Thermostate) oder Patientendaten gehackt werden (z. B. Daten eines internetf\u00e4higen Messger\u00e4tes).</p><p>Der Bund k\u00f6nnte z. B. jedes Jahr einen Wettbewerb f\u00fcr innovative Start-ups zum Thema \"Sicherheit im Internet der Dinge\" organisieren. Er k\u00f6nnte alle Hersteller von Objekten, in die schon bei ihrer Konzeption Sicherheitstechnologie integriert werden muss (Hersteller von internetf\u00e4higen Ger\u00e4ten und Domotik-Systemen, Anbieter von Sicherheitssystemen f\u00fcr das Eigenheim oder das Unternehmen), miteinander zu vernetzen, da dies die Koordination erleichtern w\u00fcrde. Weiter k\u00f6nnte der Bund die Ausbildung von Spezialistinnen und Spezialisten f\u00fcr komplexe Konfigurationen, die den Sicherheits-, Anpassungs- und Latenzanforderungen gen\u00fcgen m\u00fcssen, f\u00f6rdern. Und schliesslich m\u00fcsste unbedingt eine Liste der f\u00fcr die nationale Sicherheit wichtigen Ger\u00e4te erstellt und deren Sicherung veranlasst werden.</p><p>Das Internet der Dinge boomt und die Schweiz muss schnell reagieren, wenn sie diese wirtschaftliche Chance ergreifen und sich besser gegen Hacker und Terroristen sch\u00fctzen will.</p>","ReasonText":"<p>Nach den Menschen werden nun auch die Dinge \u00fcber das Internet miteinander vernetzt. Eine ganze Welt beginnt sich rund um das Internet der Dinge zu etablieren. Die \"Dynamic Coalition on the Internet of Things\" organisiert jedes Jahr eine zweit\u00e4gige Debatte zum Thema, und es existiert bereits eine Suchmaschine, die auf vernetzte Objekte spezialisiert ist. Ausserdem arbeiten schon viele Unternehmen an der Konfiguration der Netzwerke und an der Sicherung der vernetzten Objekte.</p><p>Im Bereich der Sicherheit bleibt aber noch viel zu tun. Die Technologien, die f\u00fcr das Internet entwickelt wurden, sind f\u00fcr die vernetzten Objekte nicht geeignet, da diese oft nicht die n\u00f6tige Rechenleistung erbringen k\u00f6nnen, um Botschaften zu chiffrieren oder zu dechiffrieren. Ausserdem sind die Netzwerke nicht immer sicher.</p><p>Ein gut gesichertes Internet der Dinge w\u00fcrde zu gr\u00f6sserer Effizienz und gesteigerter Produktivit\u00e4t der Nutzerinnen und Nutzer f\u00fchren, neue wirtschaftliche M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen und Schutz gegen die Cyberkriminalit\u00e4t bieten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass die sehr dynamischen Entwicklungen im Bereich Internet der Dinge (Internet of Things; IoT) f\u00fcr die Schweiz wichtig sind. In der Strategie des Bundesrates f\u00fcr eine digitale Schweiz werden diese Entwicklungen explizit erw\u00e4hnt und als Katalysator f\u00fcr das Wirtschaftswachstum beschrieben. Der Bundesrat ist sich aber bewusst, dass das Internet der Dinge nicht nur grosse Chancen er\u00f6ffnet, sondern in Bezug auf die Sicherheit auch zu neuen Herausforderungen f\u00fchrt.</p><p>Wie im Postulat deutlich gemacht wird, betrifft das Thema verschiedene Bereiche wie die nationale Sicherheit, den Datenschutz sowie Forschung und Bildung. Es wird darum im Bund von den materiell jeweils zust\u00e4ndigen Stellen bearbeitet:</p><p>- Fragen der nationalen Sicherheit: Mit der nationalen Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen (SKI) hat der Bundesrat 2012 die kritischen Sektoren, Teilsektoren und Objekte/Elemente identifiziert. Im Rahmen der nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyberrisiken (NCS) wird f\u00fcr jeden Teilsektor untersucht, welches die wichtigsten Verwundbarkeiten der Sektoren bez\u00fcglich ihrer Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen sind, und wie diese reduziert werden k\u00f6nnen. Zu den Verwundbarkeitsanalysen geh\u00f6rt auch ein Ausblick auf m\u00f6gliche neue Verwundbarkeiten, die beispielsweise durch die zunehmende Vernetzung von Dingen entstehen k\u00f6nnen.</p><p>- Die Themen Daten- und Pers\u00f6nlichkeitsschutz sowie Datensicherheit werden von der Expertengruppe \"Zukunft der Datenbearbeitung und Datensicherheit\" behandelt, die der Bundesrat in Umsetzung der Motion Rechsteiner Paul 13.3841 eingesetzt hat. Die Expertengruppe behandelt den Umgang mit automatisch generierten Daten, deren Schutz und Verschl\u00fcsselung und die zunehmend schwierige Trennung zwischen Personen- und Sachdaten als zentrale Fragen der IoT.</p><p>- Forschung und Bildung: der Bundesrat hat 2015 das Nationale Forschungsprogramm zu \"Big Data\" (NFP 75) lanciert. Dabei sollen die technischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, regulatorischen und bildungsbezogenen Herausforderungen und Chancen untersucht werden, die dadurch entstehen, dass Ger\u00e4te und deren Benutzerinnen und Benutzer immer mehr Daten erzeugen. Im Rahmen der NCS erarbeitet zudem eine akademische Expertengruppe unter der Leitung des Staatssekretariates f\u00fcr Bildung Forschung und Innovation einen Bericht zu den wichtigsten Forschungsthemen im Bereich Cyberrisiken. Das Thema \"Internet der Dinge\" wird dabei auch ber\u00fccksichtigt.</p><p>Die aufgelisteten Strategien und Massnahmen zeigen, dass das Thema \"Sicherheit im Internet der Dinge\" bereits in die laufenden Aktivit\u00e4ten integriert ist. Dem Bundesrat erscheint eine Weiterf\u00fchrung und St\u00e4rkung dieser Aktivit\u00e4ten der effektivste Weg, um das Thema anzugehen, da auf bestehendem Wissen und vorhandenen Strukturen aufgebaut werden kann. Er wird die Arbeiten im Rahmen der Strategie Digitale Schweiz weiterhin koordinierend begleiten. Eine separate Studie zum Thema dr\u00e4ngt sich nicht auf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1471392000000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1506902400000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521306260)\/","SubmissionDate":"\/Date(1465171200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Medien und Kommunikation"}}