{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163390,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163390,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3390","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gesamtaufwand der bisher geleisteten Entwicklungshilfe der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich ersuche den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Seit wann leistet die Schweiz Entwicklungshilfe?</p><p>2. Wie hoch ist der Gesamtaufwand zulasten des Steuerzahlers bis heute? In kumulierten Betr\u00e4gen und teuerungsbereinigt?</p><p>3. Welche L\u00e4nder erhielten die meisten Beitr\u00e4ge (bitte Top-Ten-L\u00e4nder mit Betr\u00e4gen auff\u00fchren)?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Schweiz leistet seit etwa 1948 Entwicklungshilfe aus Bundesmitteln. Die Hilfe wurde zun\u00e4chst im multilateralen Bereich in Form von Beitr\u00e4gen an Uno-Organisationen geleistet, die damals im Entstehen waren. Kurze Zeit sp\u00e4ter setzte die bilaterale Hilfe ein. Verschiedene Departemente und \u00c4mter teilten sich die Aufgaben in diesem Bereich. Ab 1950 verf\u00fcgte die Bundesverwaltung \u00fcber eine Koordinationskommission. Im Jahr 1960 wurde der Vorl\u00e4ufer der heutigen Deza, der \"Dienst f\u00fcr technische Zusammenarbeit\", im Politischen Departement gegr\u00fcndet. Ab diesem Zeitpunkt sind genauere Daten verf\u00fcgbar.</p><p>2. Die kumulierten Gesamtausgaben von 1960 bis heute belaufen sich real, zu Preisen des Jahres 2015, auf 69,5 Milliarden Franken (gerundet). Gemessen an der Summe der ordentlichen Ausgaben des Bundes im gleichen Zeitraum entspricht dies einem Anteil von gut 3 Prozent. Zum Vergleich: Der kumulierte Gesamtaufwand des Bundes f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit im Zeitraum 1990 bis 2015 entspricht ungef\u00e4hr dem Aufwand f\u00fcr die Grundlagenforschung (43 bzw. 36 Milliarden), 52 Prozent der Ausgaben f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung oder 38 Prozent der Ausgaben f\u00fcr die Armee. Der Aufwand f\u00fcr die Ausgabenfinanzierung sowie f\u00fcr das Schulden- und Verm\u00f6gensmanagement war im \u00dcbrigen doppelt so hoch wie jener f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit.</p><p>3. Die Top-Ten-L\u00e4nder, die in den letzten 56 Jahren am meisten Entwicklungshilfegelder des Bundes erhalten haben (gerundet, real, zu Preisen des Jahres 2015), sind: 1. Indien (1,8 Milliarden Franken), 2. Tansania (1,1 Milliarden Franken), 3. Nepal (1,1 Milliarden Franken), 4. Mosambik (1 Milliarde Franken), 5. Bangladesch (1 Milliarde Franken), 6. Bolivien (0,9 Milliarden Franken), 7. Kosovo (0,8 Milliarden Franken), 8. Pakistan (0,8 Milliarden Franken), 9. Rwanda (0,8 Milliarden Franken) und 10. Indonesien (0,7 Milliarden Franken).</p><p>Einige dieser L\u00e4nder z\u00e4hlen heute nicht mehr zu den Hauptempf\u00e4ngern der \u00f6ffentlichen Entwicklungshilfe (APD) der Schweiz: Indien war lange ein Schwerpunktland der Deza (bis 2010) und des Seco (bis 2005). Die Deza hat ihre Aktivit\u00e4ten in Indien ab 2007 erheblich reduziert und baut mit dem Land stattdessen eine Partnerschaft in Bereichen von beiderseitigem Interesse wie dem Klimaschutz auf.</p><p>Indonesien war w\u00e4hrend zwanzig Jahren (1976-1996) ein Schwerpunktland der Deza. Diese \u00c4ra ging mit der Schliessung des Kooperationsb\u00fcros 1998 zu Ende. Nach dem Tsunami von 2004 erhielt Indonesien humanit\u00e4re Hilfe der Schweiz, seit 2008 z\u00e4hlt das Land zu den Schwerpunktl\u00e4ndern des Seco.</p><p>Der Platz Kosovos in der Rangfolge der Empf\u00e4ngerl\u00e4nder ist trotz seines Status als Schwerpunktland der Deza und des Seco zu einem grossen Teil durch den Beitrag an die Swisscoy (30-35 Millionen Franken pro Jahr) zu erkl\u00e4ren.</p><p>Die \u00fcbrigen L\u00e4nder z\u00e4hlen weiterhin zu den Schwerpunktl\u00e4ndern der Deza (<a href=\"https://www.eda.admin.ch/deza/de/home/laender.html\">https://www.eda.admin.ch/Deza/de/home/laender.html</a>; Rwanda ist Teil des Regionalprogramms Grosse Seen,Pakistan Teil des Regionalprogramms Hindukusch).</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1473206400000)\/","SubmittedBy":"Glarner Andreas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1529020800000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|24|2446","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521695307)\/","SubmissionDate":"\/Date(1465257600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Finanzwesen|Steuer"}}