{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163397,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163397,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3397","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Ein moderner Arbeitgeber. Bundesangestellte sollen ihre Arbeitszeit einfacher reduzieren k\u00f6nnen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Bundespersonalverordnung (BPV) so anzupassen, dass die Angestellten ihre Arbeitszeit zumindest einmal in ihrer beruflichen Laufbahn um mindestens 10 Prozent reduzieren k\u00f6nnen, falls sie das w\u00fcnschen. Der Besch\u00e4ftigungsgrad darf jedoch nicht unter 50 Prozent zu liegen kommen.</p>","ReasonText":"<p>Das Bundespersonal ist gehalten, im Schnitt 41,5 Stunden pro Woche zu arbeiten (Art. 64 BPV); dies entspricht der durchschnittlichen Arbeitszeit der Vollzeitbesch\u00e4ftigten in der Schweiz.</p><p>Dieser Durchschnittswert ist allerdings sehr hoch, denn die Schweizerinnen und Schweizer arbeiten im europ\u00e4ischen Vergleich pro Woche am l\u00e4ngsten. Ausserdem sind diese Zahlen sogar noch zu niedrig gegriffen, da die modernen Technologien (Smartphones, Remote-Verbindungen usw.) zur Folge haben, dass die Angestellten auch in ihrer Freizeit arbeiten.</p><p>Diese Situation ist aus verschiedenen Gr\u00fcnden unbefriedigend. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass \u00fcbertrieben lange Arbeitszeiten das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Unf\u00e4lle am Arbeitsplatz und psychische Gesundheitsprobleme erh\u00f6hen.</p><p>Ausserdem nimmt die Produktivit\u00e4t mit zunehmender Arbeitszeit ab. Ein Bericht der Credit Suisse, gest\u00fctzt auf Zahlen der OECD, zeigt, dass in der Schweiz die Arbeitsproduktivit\u00e4t im europ\u00e4ischen Vergleich gering ist, da bei uns die Arbeitszeiten l\u00e4nger sind, wodurch die Produktivit\u00e4t vermindert wird.</p><p>Eine Reduktion der Arbeitszeit h\u00e4tte noch weitere gr\u00f6ssere Vorteile: Sie w\u00fcrde es erleichtern, Arbeit und Familienleben miteinander zu vereinbaren, und eine gleichm\u00e4ssigere Verteilung der Arbeit in der Bev\u00f6lkerung erlauben, was indirekt auch zu einer besseren Einkommensverteilung f\u00fchren w\u00fcrde.</p><p>Der Bundesrat hat die zahlreichen Vorteile einer Arbeitszeitreduktion erkannt, denn Angeh\u00f6rige des Bundespersonals k\u00f6nnen, wenn sie es w\u00fcnschen, Teilzeit arbeiten oder sich eine Stelle teilen. Ausserdem d\u00fcrfen sie nach einer Geburt oder einer Adoption ihr Arbeitspensum um 20 Prozent reduzieren (Art. 60a und 64 BPV).</p><p>Diese Massnahmen gehen in die richtige Richtung, denn der Staat sollte bei der Reduzierung der Arbeitszeit mit gutem Beispiel vorangehen, damit die in der Schweiz angesiedelten Unternehmen die gute Praxis im Bereich der Arbeitszeitreduzierung ebenfalls anwenden. Dazu muss der Bundesrat den Angestellten des Bundes die M\u00f6glichkeit geben, ihre Arbeitszeit zumindest einmal in ihrer beruflichen Laufbahn um mindestens 10 Prozent zu reduzieren, falls sie dies w\u00fcnschen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Bundesverwaltung verf\u00fcgt \u00fcber zeitgem\u00e4sse und zukunftsgerichtete Arbeitsbedingungen, die sie auf dem Arbeitsmarkt als attraktive und konkurrenzf\u00e4hige Arbeitgeberin positionieren. Die F\u00f6rderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein zentrales personalpolitisches Anliegen der Bundesverwaltung. So verf\u00fcgt sie - wie in der Begr\u00fcndung der Motion\u00e4rin teilweise auch erw\u00e4hnt - bereits \u00fcber zahlreiche Instrumente, welche die Vereinbarkeit zwischen beruflichem Engagement und privaten Verpflichtungen erleichtern (Teilzeitarbeit f\u00fcr Mitarbeitende und Kader - 2015: 52,1 Prozent Frauen und 10,2 Prozent M\u00e4nner -, flexible Arbeitszeitmodelle, Jobsharing, Anspruch auf Besch\u00e4ftigungsgradreduktion bei Geburt oder Adoption eines Kindes, Sabbatical, Home Office, flexible Pensionierungsmodelle usw.). Auch werden zur F\u00f6rderung der Teilzeitarbeit die Vollzeitstellen der Bundesverwaltung mit einem Besch\u00e4ftigungsgrad von 80 bis 100 Prozent ausgeschrieben.</p><p>Zudem f\u00f6rdert und erh\u00e4lt die Bundesverwaltung mit ihrem zertifizierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement Bund (BGMB) Gesundheit, Motivation, Wohlbefinden und damit die Leistungsf\u00e4higkeit ihrer Mitarbeitenden. Das BGMB soll u. a. auch zur Verminderung der von der Motion\u00e4rin erw\u00e4hnten gesundheitlichen Risiken, die von neuen Technologien ausgehen, beitragen.</p><p>Im Weiteren hat der Bundesrat in seiner am 18. November 2015 verabschiedeten Personalstrategie Bundesverwaltung 2016-2019 u. a. als Massnahmen definiert, dass die bestehenden M\u00f6glichkeiten zur Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben ausgesch\u00f6pft und eine Teilstrategie f\u00fcr mobile Arbeitsformen ausgearbeitet und umgesetzt werden sollen.</p><p>Alle diese strategischen und operativen Massnahmen tragen dazu bei, die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben zu optimieren.</p><p>Die Forderung der Motion\u00e4rin k\u00f6nnte einen negativen Einfluss auf die betrieblichen Bed\u00fcrfnisse der Arbeitgeberin Bundesverwaltung haben, insbesondere z. B. dann, wenn zahlreiche Mitarbeitende in einer Einheit gleichzeitig von ihrem Recht Gebrauch machen w\u00fcrden. Zudem ist eine nicht zu untersch\u00e4tzende Anzahl Mitarbeitende in Schicht- oder schicht\u00e4hnlichen Arbeitsmodellen t\u00e4tig. Bei diesen Mitarbeitenden w\u00e4re ein standardisierter Anspruch auf eine Besch\u00e4ftigungsgradreduktion nicht umsetzbar, da in diesen Zeitmodellen schon verschiedenen anderen gesetzlichen Vorgaben Rechnung getragen werden muss.</p><p>Es ist nicht zielf\u00fchrend, ein einseitiges Recht zu verankern. Bei s\u00e4mtlichen Entscheiden m\u00fcssen jeweils die Bed\u00fcrfnisse beider Seiten ber\u00fccksichtigt werden k\u00f6nnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1471392000000)\/","SubmittedBy":"Gr\u00fcne Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1513209600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690520879120)\/","SubmissionDate":"\/Date(1465344000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}