{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163402,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163402,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3402","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verst\u00fcmmeln von V\u00f6geln","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Tierschutzverordnung verbietet das Coupieren der Fl\u00fcgel beim Hausgefl\u00fcgel in Artikel\u00a020b und bei Heimtieren in Artikel\u00a024b. Hingegen ist dieser Eingriff bislang f\u00fcr Wildv\u00f6gel im Tierpark und Zoo durch fachkundige Personen und unter Schmerzausschaltung zul\u00e4ssig. Bef\u00fcrworter dieser Verst\u00fcmmelung argumentieren, zu Amputation/Ver\u00f6dung gebe es keine praktikable Alternative, die Belastung f\u00fcr das Tier sei minimal und die Interessen der Vogelhalter seien h\u00f6her zu gewichten als die W\u00fcrde und das Wohlbefinden der Tiere mit coupierten Fl\u00fcgeln. Eine Haltung im Freien w\u00fcrde die durch das Coupieren erreichte Flugunf\u00e4higkeit n\u00f6tig machen. Der Bundesrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten:</p><p>1. Welche Alternativen zur Amputation/Ver\u00f6dung von Fl\u00fcgeln bei Hausgefl\u00fcgel sowie bei domestizierten und Wildv\u00f6geln in menschlicher Obhut gibt es, ohne dass auf deren tierfreundliche Haltung verzichtet werden m\u00fcsste?</p><p>2. Gibt es mit Blick auf die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zu chronischen Schmerzen nach dem Schnabelcoupieren oder dem Enthornen wissenschaftliche Anhaltspunkte, dass auch Amputation/Ver\u00f6dung von Fl\u00fcgeln f\u00fcr die betroffenen Tiere zu Langzeitbelastungen f\u00fchren k\u00f6nnte?</p><p>3. H\u00e4lt er am Fl\u00fcgel-Coupierverbot in den Artikeln 20b und 24b der Tierschutzverordnung fest?</p><p>4. Der Bundesrat wird um einen Bericht zur G\u00fcterabw\u00e4gung der heute zul\u00e4ssigen Fl\u00fcgel-Amputation/Ver\u00f6dung von in menschlicher Obhut gehaltenen Wildv\u00f6geln gebeten.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Beim Hausgefl\u00fcgel ist es nicht n\u00f6tig, es flugunf\u00e4hig zu machen, da seine Verhaltensweise durch die Z\u00e4hmung so ge\u00e4ndert wurde, dass es nicht fortfliegt. Bei Wildv\u00f6geln besteht als Alternative zum Coupieren die M\u00f6glichkeit, die Schwungfedern zu stutzen. Diese Methode ist schmerzlos, und die Federn wachsen wieder nach. Da die V\u00f6gel daf\u00fcr regelm\u00e4ssig eingefangen werden m\u00fcssen (ein- bis zweimal pro Jahr), ist diese Methode f\u00fcr die betroffenen Tiere allerdings mit gewissem Stress verbunden. Eine weitere Alternative zum Coupieren ist die Haltung von Wildv\u00f6geln in einer Freiflugvoliere.</p><p>2. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Literatur zum Thema Fl\u00fcgelcoupierung. Danach sind postoperative Schmerzen und eine Beeintr\u00e4chtigung des Wohlbefindens der betroffenen Tiere w\u00e4hrend der Vernarbung der Operationswunde denkbar. Ferner soll die M\u00f6glichkeit der Bildung von Neuromen bestehen, welche Langzeitschmerzen oder zumindest eine h\u00f6here Empfindlichkeit an der Amputationsstelle verursachen k\u00f6nnen.</p><p>3. Der Bundesrat beabsichtigt keine \u00c4nderung der Vorschriften in der Tierschutzverordnung betreffend das Coupieren der Fl\u00fcgel.</p><p>4. Die Erarbeitung der Vorschriften der Tierschutzverordnung zum Coupieren der Fl\u00fcgel erfolgte aufgrund einer G\u00fcterabw\u00e4gung. Daraus resultierte ein Coupierverbot f\u00fcr Hausgefl\u00fcgel und f\u00fcr Wildv\u00f6gel, die als Heimtiere gehalten werden. F\u00fcr Wildv\u00f6gel, die nicht als Heimtiere gehalten werden, besteht kein Coupierverbot, das Coupieren muss aber durch ein \u00fcbergeordnetes Interesse gerechtfertigt sein. Zoos und Tierp\u00e4rke nehmen Auftr\u00e4ge zur Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit und zur Forschung wahr und beteiligen sich im Rahmen von wissenschaftlichen Programmen an der Erhaltung von bestimmten Arten. Derartige Interessen \u00fcberwiegen die Belastung, die das Tier durch die Coupierung erf\u00e4hrt, und verm\u00f6gen den Eingriff zu rechtfertigen. Die Erstellung eines Berichtes erachtet der Bundesrat nicht als erforderlich.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1473206400000)\/","SubmittedBy":"Schelbert Louis","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1475193600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690520665053)\/","SubmissionDate":"\/Date(1465344000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}