{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163423,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163423,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3423","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Vereinbarkeit von Familienarbeit und Beruf. Unternehmungen sensibilisieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Erwerbst\u00e4tigkeit bleibt ein Dauerthema, obwohl inzwischen auch die Wirtschaft erkannt hat, dass flexible Arbeitszeitmodelle nicht nur denkbar sind, sondern auch f\u00fcr die Unternehmungen selber klare Vorteile bieten k\u00f6nnen. Die Entwicklung hin zu familienfreundlichen Unternehmungen h\u00e4ngt aber immer noch vor allem von Eigeninitiative und Freiwilligkeit der Firmen ab.</p><p>Mit der Informationsplattform \"Vereinbarkeit Beruf und Familie\" hat der Bund wichtige Schritte unternommen. Die Plattform ist informativ und umfassend. Sie richtet sich allerdings vor allem an Kantone, Gemeinden, Verb\u00e4nde und Vereine, nicht aber an die Unternehmungen. Es stellt sich deshalb die Frage, wie die Unternehmungen in diesem Prozess vom Bund informiert und sensibilisiert werden und wie sie unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen.</p><p>1. Sieht sich der Bundesrat in der Verantwortung, nicht nur bei Kantonen und Gemeinden, sondern auch bei den Unternehmungen darauf hinzuwirken, dass die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Beruf gest\u00e4rkt wird?</p><p>2. Wird konkret Sensibilisierungsarbeit geleistet, damit Unternehmungen der Handlungsbedarf bewusst ist und sie ihre M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine familienfreundliche Anpassung ihrer Unternehmenspolitik kennen? Wird ein Fokus auf die Unternehmen in die Plattform \"Vereinbarkeit Beruf und Familie\" integriert?</p><p>3. Gibt es M\u00f6glichkeiten, dar\u00fcber hinaus konkrete Anreize zu schaffen und Unternehmungen in der Anpassung ihrer Unternehmenspolitik zu unterst\u00fctzen? Bestehen entsprechende konkrete Projekte des Bundes? W\u00e4ren daf\u00fcr Anpassungen auf gesetzlicher oder Verordnungsebene notwendig?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine politische Priorit\u00e4t des Bundesrates und deshalb eines der vier Handlungsfelder der Fachkr\u00e4fte-Initiative (FKI). Ziel ist die verbesserte Aussch\u00f6pfung des inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzials. Aktuelle Besch\u00e4ftigungszahlen zeigen denn auch eine starke Zunahme der Vollzeitarbeitskr\u00e4fte in den letzten Jahren, welche sich grossmehrheitlich auf eine st\u00e4rkere Beteiligung von Frauen zur\u00fcckf\u00fchren l\u00e4sst. Im Rahmen der FKI haben Bund, Kantone und Sozialpartner im Mai 2016 gemeinsam die Webseite <a href=\"http://www.fachkraefte-schweiz.ch\">www.fachkraefte-schweiz.ch</a> lanciert, um die gemeinsamen Bestrebungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geb\u00fcndelt darzustellen.</p><p>Neben dem Ausbau der familienerg\u00e4nzenden Kinderbetreuung sind familienfreundliche Arbeitsbedingungen zentral. Hier sind, wie die Interpellantin ebenfalls ausf\u00fchrt, die Unternehmen zust\u00e4ndig. In erster Linie geht es darum, flexible Arbeitsbedingungen zu bieten (Arbeitszeit, Teilzeitarbeit, Telearbeit, Jobsharing). Dies erfordert teilweise noch einen Kulturwandel - weg von der Pr\u00e4senzorientierung, hin zur Ergebnisorientierung. Dabei profitieren auch die Unternehmen von familienfreundlichen Angeboten: Sie k\u00f6nnen leichter qualifizierte und leistungsbereite Arbeitskr\u00e4fte an sich binden. Der Mangel an Fachkr\u00e4ften in verschiedenen Bereichen d\u00fcrfte die Bestrebungen der Unternehmen noch verst\u00e4rken.</p><p>Der Bund unterst\u00fctzt die Unternehmen mit Informations- und Sensibilisierungsprojekten, um bew\u00e4hrte L\u00f6sungen besser bekannt zu machen. So hat das Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) mit der Prognos-Studie 2005 gezeigt, dass sich familienfreundliche Massnahmen f\u00fcr ein Unternehmen auch betriebswirtschaftlich rechnen. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Gewerbeverband hat das WBF zudem bereits 2007 das \"KMU-Handbuch Beruf und Familie\" lanciert. Das Handbuch zeigt den KMU, welche oft nicht \u00fcber die gleichen Ressourcen wie grosse Unternehmen verf\u00fcgen, zahlreiche M\u00f6glichkeiten auf, wie sie dank ihren kurzen Entscheidungswegen und flexiblen Strukturen ihren Angestellten familienfreundliche Arbeitsbedingungen anbieten k\u00f6nnen (<a href=\"http://www.seco.admin.ch\">www.seco.admin.ch</a> &gt; Publikationen &amp; Dienstleistungen &gt; Publikationen &gt; Arbeit &gt; Arbeitsmarktanalyse &gt; Beruf und Familie). Derzeit wird das Handbuch \u00fcberarbeitet und erscheint bis Ende 2016 in einer Neuauflage. Zudem kann der Bund im Rahmen seines Impulsprogramms zur F\u00f6rderung der familienerg\u00e4nzenden Kinderbetreuung jene Unternehmen mit Finanzhilfen unterst\u00fctzen, die ein eigenes Angebot f\u00fcr die Kinderbetreuung der Mitarbeitenden aufbauen.</p><p>Ferner soll mit dem \"Aktionsplan zur Unterst\u00fctzung und Entlastung von pflegenden Angeh\u00f6rigen\" des Bundesrates die Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Angeh\u00f6rigenpflege gef\u00f6rdert werden. Eine der Massnahmen dieses Plans betrifft die Sensibilisierung der Unternehmen. Zudem werden im Rahmen des F\u00f6rderprogramms \"Unterst\u00fctzungs- und Entlastungsangebote f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige 2017-2021\" Forschungsprojekte sowie die Dokumentation von Beispielen \"guter Praxis\", beispielsweise in Unternehmen, finanziert werden k\u00f6nnen.</p><p>Weiter werden im Rahmen der Finanzhilfen des Gleichstellungsgesetzes (GlG) zahlreiche Programme mit dem Ziel der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie finanziert (\u00dcbersicht auf <a href=\"http://www.topbox.ch\">www.topbox.ch</a>). Mit der Neuausrichtung der Finanzhilfen nach GlG ab 2017 wird der Fokus noch st\u00e4rker auf die Vereinbarkeit gerichtet. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt der Bund im Rahmen der FKI neu Projekte, die einen Beitrag zur Erh\u00f6hung des inl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ftepotenzials leisten.</p><p>3. Die Kompetenzen des Bundes im Bereich familienfreundliche Arbeitsbedingungen beschr\u00e4nken sich auf Informationsvermittlung und Bewusstseinsf\u00f6rderung. Dieser Handlungsspielraum wird, wie oben beschrieben, umfassend ausgenutzt. Bei allen Massnahmen des Bundes ist stets das Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis im Hinblick auf das zu erreichende Ziel zu ber\u00fccksichtigen.</p><p>Zudem geht der Bund in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit gutem Beispiel voran. Bestehende steuerliche Anreize gehen in die gleiche Richtung. Auf der Ebene von Bund, Kantonen und Gemeinden k\u00f6nnen die direkten finanziellen Aufwendungen, die einem Unternehmen f\u00fcr die familienerg\u00e4nzende Betreuung der Kinder der Belegschaft entstehen, in der Regel bereits nach geltendem Recht im Rahmen des gesch\u00e4ftsm\u00e4ssig begr\u00fcndeten Aufwandes in Abzug gebracht werden (siehe Antwort auf die Interpellation Fehr Jacqueline 13.3402).</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1471392000000)\/","SubmittedBy":"H\u00e4sler Christine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1475193600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521375573)\/","SubmissionDate":"\/Date(1465776000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}