{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163469,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163469,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3469","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Vorsorge f\u00fcr den Ruhestand. J\u00e4hrliche Information der Beitragszahlerinnen und -zahler \u00fcber die voraussichtliche H\u00f6he ihrer Rente","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt abzukl\u00e4ren, ob jede Beitragszahlerin und jeder Beitragszahler j\u00e4hrlich \u00fcber die H\u00f6he der voraussichtlich zu erwartenden Rente informiert werden k\u00f6nnte. Eine solche Information w\u00fcrde allen bewusst machen, wie schwierig die Finanzierung der Vorsorge generell ist. Zudem k\u00f6nnten Personen, die Teilzeit arbeiten oder im Laufe ihrer beruflichen Laufbahn eine Auszeit nehmen, die Auswirkungen einer solchen Entscheidung besser absch\u00e4tzen.</p><p>Die AHV m\u00fcsste die voraussichtlich zu erwartende monatliche Rente aufgrund der bisher einbezahlten Beitr\u00e4ge berechnen. Auch die Pensionskassen m\u00fcssten die voraussichtlich zu erwartende monatliche Rente berechnen, und zwar aufgrund der bisher einbezahlten Beitr\u00e4ge und des aktuellen Umwandlungssatzes.</p><p>Idealerweise w\u00fcrden die beiden Informationen zusammen auf demselben Ausweis mitgeteilt, damit die Gesamth\u00f6he der voraussichtlich zu erwartenden monatlichen Rente ersichtlich w\u00e4re.</p>","ReasonText":"<p>Wie eine Untersuchung k\u00fcrzlich gezeigt hat, muss das Arbeitspensum w\u00e4hrend der ganzen Erwerbszeit mindestens 70 Prozent betragen, damit man eine Rente (der AHV und der Pensionskasse) erh\u00e4lt, die \u00fcber dem Existenzminimum liegt. Dieses Existenzminimum betr\u00e4gt gem\u00e4ss den Schwellenwerten des Kantons Bern 3135 Franken f\u00fcr eine alleinstehende Person und 4517 Franken f\u00fcr ein Paar.</p><p>Vor allem f\u00fcr die Frauen, die wegen der Kinderbetreuung oder der Betreuung von alten Angeh\u00f6rigen Teilzeit arbeiten, w\u00e4re es wichtig, die H\u00f6he der voraussichtlich zu erwartenden Rente zu kennen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In der beruflichen Vorsorge besteht bereits heute die ungeschriebene Regel, den Versicherten j\u00e4hrlich Ausweise \u00fcber ihre Rentenanwartschaften auszustellen. Diese regelm\u00e4ssige Information hat merklich dazu beigetragen, dass die Versicherten besser \u00fcber die voraussichtlich zu erwartende Rente informiert sind. Allerdings stellt eine solche Information nur einen von mehreren Faktoren dar, welche f\u00fcr die Gestaltung der beruflichen Laufbahn ausschlaggebend sein k\u00f6nnen.</p><p>In der AHV ist es nicht m\u00f6glich, allen Versicherten automatisiert solche Ausweise abzugeben, weil sich die Berechnung von AHV-Renten wesentlich von derjenigen der beruflichen Vorsorge unterscheidet. Die Berechnungen der beruflichen Vorsorge erfolgen auf der Basis des angesparten Kapitals. In der AHV werden die Beitragsjahre und die eigenen Einkommen f\u00fcr jede versicherte Person j\u00e4hrlich in ein individuelles Konto (IK) bei der Ausgleichskasse des Arbeitgebers eingetragen. Die Einkommensteilung zwischen den Ehegatten erfolgt nicht j\u00e4hrlich, sondern erst im zweiten Rentenfall (bei Verheirateten), im Rentenfall (bei Verwitweten) oder nach der Scheidung oder sp\u00e4testens im Rentenfall (bei Geschiedenen). Zudem werden Anspr\u00fcche auf Erziehungsgutschriften nicht j\u00e4hrlich eingetragen, sondern erst bei der Rentenberechnung abgekl\u00e4rt.</p><p>Daraus wird ersichtlich, dass entscheidende Berechnungselemente w\u00e4hrend der Erwerbsphase nicht in einem Register aufgezeichnet sind. Erst zum Zeitpunkt der Rentenberechnung macht die Ausgleichskasse einen Zusammenruf s\u00e4mtlicher Einkommensdaten (aus allen IK, die f\u00fcr die versicherte Person bestehen) und beschafft sich von der gesuchstellenden Person die f\u00fcr die Rentenberechnung notwendigen familienrechtlichen Daten (Eheschliessung, Scheidung, Verwitwung, Geburt der Kinder, Zuteilung der elterlichen Sorge usw.).</p><p>Eine prognostische Berechnung der Renten der AHV und damit das Erstellen eines j\u00e4hrlichen Ausweises f\u00fcr die Leistungen der ersten S\u00e4ule sind somit in der Erwerbsphase gar nicht m\u00f6glich. Hingegen hat die versicherte Person schon heute die M\u00f6glichkeit, eine Rentenvorausberechnung machen zu lassen. Hierzu muss sie der Ausgleichskasse zus\u00e4tzliche Informationen (wie Zivilstand, Daten des Ehegatten, Kinder usw.) und sinnvollerweise auch geplante berufliche und famili\u00e4re Ver\u00e4nderungen mitteilen. Anhand dieser Angaben und weiteren Annahmen kann die Ausgleichskasse eine unverbindliche Vorausberechnung machen. Die versicherte Person kann aber auch selber online eine Sch\u00e4tzung ihrer k\u00fcnftigen Altersrente vornehmen (vgl. <a href=\"https://www.ch.ch/de/ahv-rente-berechnen\">https://www.ch.ch/de/ahv-rente-berechnen</a>).</p><p>Die Zustellung von j\u00e4hrlichen Rentenausweisen der AHV, wie es vom Postulanten verlangt wird, w\u00e4re mit weitgehenden systembedingten Anpassungen und erheblichen Kostenfolgen f\u00fcr die Ausgleichskassen und die Arbeitgebenden verbunden. Ohne derartige Anpassungen k\u00f6nnten keine j\u00e4hrlichen Ausweise ausgestellt werden, welchen zuverl\u00e4ssige Ausk\u00fcnfte \u00fcber Rentenanwartschaften entnommen werden k\u00f6nnten. Es besteht jedoch bereits heute die M\u00f6glichkeit, die AHV-Altersrente vorausberechnen zu lassen. Es liegt somit in der Selbstverantwortung der versicherten Person, sich \u00fcber ihre k\u00fcnftige AHV-Altersrente zu informieren. Aus diesen Gr\u00fcnden sieht der Bundesrat keinen Bedarf, weitere Pr\u00fcfungen zu machen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1473984000000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1475193600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521737320)\/","SubmissionDate":"\/Date(1465948800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sozialer Schutz"}}