{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163492,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163492,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3492","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie steht es um die Zukunft von Agroscope?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bed\u00fcrfnis nach einer Reform der Forschungsanstalt f\u00fcr die Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft ist gegeben. Die landwirtschaftliche Forschung der Schweiz muss effizient und leistungsf\u00e4hig sein. Es \u00fcberrascht aber zu vernehmen, dass die ersten Massnahmen Forscherinnen und Forscher mit viel Erfahrung und grossem Fachwissen getroffen haben. Die Kommunikation rund um die Reorganisation von Agroscope l\u00e4sst auch darauf schliessen, dass sich die Forschung in der Schweiz internationaler ausrichten sollte. Die Landwirtschaft sieht sich immer st\u00e4rker mit der \u00d6ffnung der M\u00e4rkte konfrontiert, landwirtschaftliche Produkte m\u00fcssen sich daher auf dem Markt immer st\u00e4rker abheben. Vor diesem Hintergrund stellen wir dem Bundesrat die folgenden aufgef\u00fchrten Fragen:</p><p>1. Kann Agroscope mit der neuen Struktur auch in Zukunft wichtige Dienstleistungen erbringen und weiterentwickeln, die f\u00fcr die spezifischen Produktionsbed\u00fcrfnisse des schweizerischen Markts von hoher Bedeutung sind?</p><p>2. Wie sieht der Bundesrat insbesondere im Bereich des Anbaus von Pflanzen die Entwicklung von Sorten, die in der Schweiz gut gedeihen, wenig Zusatzmittel ben\u00f6tigen und den Erwartungen der verarbeitenden Industrie und der Konsumentinnen und Konsumenten gerecht werden? </p><p>3. Wie gedenkt der Bundesrat die Forschung im Bereich der Futtermittelproduktion weiterhin zu unterst\u00fctzen, und zwar in Bezug auf eine nachhaltige Produktion von hochwertigem Gr\u00fcnfutter, auf effiziente und den lokalen Gegebenheiten angepasste Weidebewirtschaftungssysteme sowie auf wirtschaftliche Futterkonservierungsmethoden?</p><p>4. Was ist vorgesehen, um die Entwicklung einer Gentechnologie zu erm\u00f6glichen, die das Inverkehrbringen von Produkten erlaubt, die sich durch ihre hohe Qualit\u00e4t von anderen Produkten abheben? </p><p>5. Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass einer der Schwerpunkte der landwirtschaftlichen Forschung sich um eine Produktion drehen sollte, die weniger von externen Konzentraten abh\u00e4ngig ist?</p><p>6. M\u00fcsste Agroscope nicht eher Produzentinnen und Produzenten unterst\u00fctzen, die sich durch die Herstellung von innovativen Produkten auf den internationalen M\u00e4rkten abheben m\u00f6chten, anstatt sich den Zw\u00e4ngen einer internationalen Ausrichtung zu unterwerfen?</p><p>7. Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass die Weiterentwicklung der Qualit\u00e4tssicherung durch die Erforschung von Technologien und Methoden, die eine h\u00f6here Sicherheit gew\u00e4hrleisten, eine priorit\u00e4re Aufgabe der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt sein sollte?</p><p>8. Die Lebensmittelsicherheit und der Konsumentenschutz sind die Voraussetzungen f\u00fcr den Erfolg bei der Herstellung von Schweizer Produkten. Sollte Agroscope nicht vom Bund beauftragt werden, Probleme im Bereich der Lebensmittelsicherheit durch die Entwicklung ad\u00e4quater Kontrollmethoden zu antizipieren? Beispiele daf\u00fcr sind der Histamin-Nachweis im Rohmilchk\u00e4se oder die Entwicklung von Bakterienkulturen, die helfen, die missbr\u00e4uchliche Verwendung von gesch\u00fctzten Bezeichnungen wie T\u00eate de Moine AOP oder Emmentaler AOP aufzudecken.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Neuaufstellung von Agroscope per 1. Januar 2017 setzt einerseits die Sparvorgaben des Bundesrates um, welche vor dem Hintergrund der drohenden Budgetdefizite beschlossen wurden, andererseits ist sie eine Antwort auf Defizite und Kritiken, welche auch nach der Reorganisation per 1. Januar 2014 immer wieder festgestellt und ge\u00e4ussert wurden.</p><p>Die Fragen werden wie folgt beantwortet:</p><p>1. Die neue Organisationsstruktur erlaubt es Agroscope, schneller und direkter als bisher auf die spezifischen Anliegen und Herausforderungen der Schweizer Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft einzugehen. Die neuen Kompetenzzentren erleichtern den Austausch und die Zusammenarbeit mit der Praxis. Die neuen strategischen Forschungsbereiche konzentrieren sich auf eine wissenschaftlich fundierte, national und international anerkannte anwendungsorientierte Forschung. Zust\u00e4ndigkeiten, Aufgaben und Anforderungen sind klarer und die Entscheidungswege k\u00fcrzer als heute. Detaillierte Ausf\u00fchrungen finden sich im Zwischenbericht zur Neuaufstellung Agroscope (<a href=\"http://www.agroscope.admin.ch/08608/index.html?lang=de\">http://www.agroscope.admin.ch/08608/index.html?lang=de</a>).</p><p>2.-5. Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft erarbeitete zusammen mit Agroscope, ETH, Fibl, privaten Z\u00fcchtern und den relevanten Akteuren in der Wertsch\u00f6pfungskette die Strategie Pflanzenz\u00fcchtung 2050. Damit werden erstmals Vorgaben f\u00fcr die \u00f6ffentlich-rechtlich finanzierte Pflanzenz\u00fcchtung in der Schweiz offiziell kommuniziert. Die Strategie richtet sich an einer nachhaltigen und multifunktionalen Landwirtschaft aus. Im Zentrum steht die Z\u00fcchtung ressourceneffizienter, das heisst resistenter, n\u00e4hrstoffeffizienter und an die lokalen Gegebenheiten angepasster Sorten.</p><p>Die Umsetzung der Strategie Pflanzenz\u00fcchtung 2050 erfolgt anhand eines priorisierten Massnahmenplans. Dieser konkretisiert die in der Strategie genannten Handlungsschwerpunkte und soll sp\u00e4testens Mitte 2017 vorliegen.</p><p>Agroscope wird sich mit seinem Arbeitsprogramm 2018-2021 auf 17 strategische Forschungsfelder konzentrieren. Eines dieser Forschungsfelder wird sich explizit der Bereitstellung leistungsf\u00e4higer, ressourceneffizienter und an die Marktbed\u00fcrfnisse angepasster Kulturpflanzen widmen, ein anderes wird sich mit der Optimierung der \u00d6kosystemleistungen, insbesondere der Milch- und Fleischproduktion aus Graslandsystemen, befassen. Innerhalb dieser Arbeiten wird man sich auch mit dem Anliegen einer F\u00fctterung mit weniger Kraftfutter auseinandersetzen. Ebenfalls im Fokus steht die Erarbeitung neuer, verbesserter Zuchtprogramme zur Erzeugung effizienterer und robusterer Tiere f\u00fcr eine standortangepasste Nutztierhaltung und -produktion. Grundlage hierf\u00fcr sind angepasste Reproduktionstechnologien sowie die Erhaltung der genetischen Diversit\u00e4t von lokalen und internationalen Rassen.</p><p>6. Die prim\u00e4re Aufgabe der anwendungsorientierten Forschung von Agroscope ist es, auf nationaler Ebene Wirkung zu erzielen. Die Steigerung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft durch Differenzierung ist eine der strategischen Priorit\u00e4ten von Agroscope f\u00fcr die Periode 2018-2021.</p><p>Die Wirkung der Agroscope-Forschung kann \u00fcber internationale Vernetzung und Zusammenarbeiten erh\u00f6ht werden. Sie erm\u00f6glicht nicht nur den direkten Zugang zu neuem, auch f\u00fcr die Schweiz interessantem und n\u00fctzlichem Erkenntnis- und Handlungswissen, sondern steigert die wissenschaftliche Reputation von Agroscope und erh\u00f6ht damit die Chancen f\u00fcr F\u00f6rdermittel zur Ausweitung der eigenen M\u00f6glichkeiten.</p><p>7./8. Das Arbeitsprogramm 2018-2021 r\u00e4umt der Qualit\u00e4tssicherung eine strategische Bedeutung zu. Die Forschungsprogramme nehmen sich des Themas \"Sichere Lebensmittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse\" mit Schwerpunkt mikrobielle Risiken und Antibiotikaresistenz an. Im Rahmen des Leistungsauftrages 2018-2021 werden weiter die in der Frage erw\u00e4hnten Aspekte Kontrollmethoden und Schutz vor Missbrauch unter dem Titel \"Qualit\u00e4t, Differenzierung, Innovation und Minimierung von Food Loss bei gewerblich hergestellten Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Produkten\" bearbeitet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1472601600000)\/","SubmittedBy":"Savary G\u00e9raldine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1474934400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521309733)\/","SubmissionDate":"\/Date(1466035200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5004,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Landwirtschaft"}}