{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163646,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163646,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3646","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Pferdeklinik des Schweizerischen Nationalgest\u00fcts in Avenches. Warum eine einzigartige, international anerkannte Schweizer Institution aufl\u00f6sen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Schweizerische Nationalgest\u00fct (SNG) in Avenches ist das Kompetenzzentrum des Bundes f\u00fcr Equiden. Seit dem 1. Januar 2014 sieht Artikel\u00a0147 des Landwirtschaftsgesetzes ausdr\u00fccklich vor: \"Zur Unterst\u00fctzung der Pferdezucht betreibt der Bund ein Gest\u00fct.\"</p><p>Zum SNG geh\u00f6rt eine Pferdeklinik. Diese betreibt ein in der Schweiz einzigartiges, von der Europ\u00e4ischen Union anerkanntes Reproduktionszentrum, das die Pferdez\u00fcchtung und -haltung mit Expertenwissen unterst\u00fctzt.</p><p>Die Pferdeklinik des SNG und jene der Vetsuisse-Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Bern wurden am 1. Januar 2012 zum Schweizerischen Institut f\u00fcr Pferdemedizin (ISME) zusammengeschlossen. Das Ziel bei diesem Zusammenschluss bestand darin, die Kompetenzen im Bereich der Veterin\u00e4rmedizin in unserem Land zu f\u00f6rdern.</p><p>Anfang Juli dieses Jahres haben die Medien aufgedeckt, dass das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) eine Aufl\u00f6sung der Pferdeklinik des SNG anstrebt und entsprechend Subventionen sowie Arbeitsstellen streicht. Dieses Vorhaben erkl\u00e4re sich sowohl mit den Sparprogrammen des Bundes als auch mit Grundsatz\u00fcberlegungen. Da es in der Schweiz ja schon zwei universit\u00e4re Pferdekliniken gebe, n\u00e4mlich in Bern und Z\u00fcrich, rechtfertige sich der Weiterbetreib der Pferdeklinik des SNG nicht mehr. </p><p>Die Aufl\u00f6sung der Pferdeklinik des SNG h\u00e4tte zur Folge, dass das Nationalgest\u00fct eine seiner Kernbereiche verlieren w\u00fcrde. Ausserdem w\u00fcrde man dadurch der Westschweiz ein anerkanntes Forschungszentrum f\u00fcr Pferdemedizin entziehen.</p><p>1. Welches sind die Sparprogramme, die das BLW dazu veranlassen, die Pferdeklinik des SNG aufl\u00f6sen zu wollen? Hat sich das Parlament bereits zu den infrage stehenden Einsparungen ausgesprochen?</p><p>2. Ist die Aufl\u00f6sung der Pferdeklinik des SNG vereinbar mit dem Ziel, die Kompetenzen im Bereich der Veterin\u00e4rmedizin zu f\u00f6rdern, wie es beim Zusammenschluss der Pferdeklinik des SNG und jener der Universit\u00e4t Bern im Jahr 2012 betont wurde?</p><p>3. Ist die Aufl\u00f6sung der Pferdeklinik des SNG vereinbar mit dem Entscheid des Parlamentes, die Existenz des SNG im Landwirtschaftsgesetz zu verankern?</p><p>4. Ist es im Hinblick auf das r\u00e4umliche Gleichgewicht des Landes sinnvoll, die Forschungsaktivit\u00e4ten im Bereich der Pferdemedizin auf die Deutschschweiz zu konzentrieren, obwohl die einzige Schweizer Pferderasse, der Freiberger, aus dem Kanton Jura stammt?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die durch das Parlament beschlossenen Sparprogramme und die im Rahmen der Budgetierung festgelegten Konsolidierungsmassnahmen enthielten Querschnittk\u00fcrzungen im Eigenbereich der Verwaltung und Teuerungskorrekturen, von denen alle Verwaltungseinheiten, auch Agroscope, betroffen waren. So hat das Parlament ab dem Voranschlag 2011 als Vorleistung zum Konsolidierungsprogramm 2012/13 u. a. eine Anpassung an die niedrigere Teuerung sowie eine Querschnittk\u00fcrzung im Eigenbereich beschlossen. Der Beitrag von Agroscope an diese K\u00fcrzungen lag bei rund 1,6 Millionen Franken pro Jahr. Ab dem Voranschlag 2015 wurden zudem bei Agroscope die im Konsolidierungs- und Aufgaben\u00fcberpr\u00fcfungspaket 2014 vorgesehene K\u00fcrzung im Eigenbereich sowie weitere Querschnittk\u00fcrzungen von insgesamt knapp 0,7 Millionen Franken umgesetzt. Zu den im Stabilisierungsprogramm 2017-2019 vorgesehenen Massnahmen im Eigenbereich soll Agroscope rund 3,9 Millionen Franken beitragen. Seit 2011 ergibt sich somit ein Sparauftrag von insgesamt rund 6,2 Millionen Franken. Zur Erf\u00fcllung dieser Sparvorgaben und zur Optimierung der strategischen Ausrichtung der Forschung von Agroscope wurde 2014 eine Portfolioanalyse in Angriff genommen, die bis Ende 2018 umzusetzen ist. Die Massnahmen, die aus dieser Analyse resultieren, betreffen neben der Pferdemedizin auch andere Bereiche von Agroscope. Da die Forschung im Bereich der Pferdemedizin keine Hauptaufgabe von Agroscope ist und weiterhin zwei Universit\u00e4ten eine Pferdeklinik betreiben, erachtet der Bundesrat diesen Aufgabenverzicht als zumutbar.</p><p>Der trotz den beschriebenen K\u00fcrzungen gestiegene Funktionsaufwand von Agroscope (178 Millionen Franken im Voranschlag 2011, 191 Millionen Franken gem\u00e4ss dem vom Bundesrat beantragten Voranschlag 2017) wird f\u00fcr hochaktuelle und vordringliche Fragen im Bereich der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft, wie beispielsweise den nachhaltigen Pflanzenschutz, eingesetzt. Dabei ist gut die H\u00e4lfte des Anstiegs auf haushaltneutral finanzierte Drittmittelprojekte zur\u00fcckzuf\u00fchren. Auch wurden Agroscope teilweise neue Aufgaben \u00fcbertragen.</p><p>Derzeit werden mit der Vetsuisse-Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Bern intensive Gespr\u00e4che gef\u00fchrt, um die beste L\u00f6sung und optimale Rahmenbedingungen f\u00fcr das Schweizerische Institut f\u00fcr Pferdemedizin (ISME) zu finden. Die Kompetenzen im Bereich der Veterin\u00e4rmedizin sollten somit nicht beeintr\u00e4chtigt sein.</p><p>Das Schweizerische Nationalgest\u00fct als Kompetenzzentrum des Bundes f\u00fcr Equiden innerhalb von Agroscope z\u00e4hlt derzeit rund sechzig Angestellte, von denen etwa ein halbes Dutzend im Bereich der Pferdemedizin t\u00e4tig ist. Der Entscheid von Agroscope, die Ressourcen in der Pferdemedizin zu reduzieren, betrifft ausschliesslich das ISME und bedroht die Existenz des Schweizerischen Nationalgest\u00fcts in keiner Weise. Die Forschungsleistungen im Bereich der Zucht (Zucht und Genetik) und Haltung (Ethologie, Haltung, F\u00fctterung) von Equiden wie auch die Beratungsstelle Pferd werden vom Schweizerischen Nationalgest\u00fct weiterhin gew\u00e4hrleistet. Daneben wird Agroscope seine Forschungst\u00e4tigkeiten im Bereich der Nutztiergenetik ausbauen.</p><p>Auch wenn Bern vom Jura nicht weiter entfernt ist als Avenches, ist das sprachliche Gleichgewicht nat\u00fcrlich ein wichtiger Faktor: Der Standort des Schweizerischen Nationalgest\u00fcts wird nicht infrage gestellt und bleibt in Les Longs-Pr\u00e9s in Avenches. Ausserdem bleibt die Unterst\u00fctzung des Freibergerpferdes durch das Schweizerische Nationalgest\u00fct unver\u00e4ndert bestehen. Zu diesem Zweck wird seit Anfang Jahr unter der Federf\u00fchrung von Agroscope und in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Stakeholdern eine Strategie zur Erhaltung des Freibergerpferdes erarbeitet, deren Umsetzung Agroscope begleitet. So leistet Agroscope mit dem Schweizerischen Nationalgest\u00fct bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Freibergerpferdes.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1478044800000)\/","SubmittedBy":"Feller Olivier","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1538092800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521329820)\/","SubmissionDate":"\/Date(1473724800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5005,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Umwelt"}}