{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163709,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163709,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3709","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Gesundheitskosten durch Hilfe zur Selbsthilfe senken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, der gemeinschaftlichen Selbsthilfe als besonders effektivem und effizientem Instrument der Krankheitsbew\u00e4ltigung in den nationalen Gesundheitsstrategien h\u00f6here Priorit\u00e4t einzur\u00e4umen und sie in der Mittelzuteilung gem\u00e4ss Wirksamkeit zu ber\u00fccksichtigen.</p>","ReasonText":"<p>Die gemeinschaftliche Selbsthilfe, das heisst die Teilnahme von gleichbetroffenen Personen an Selbsthilfegruppen sowie deren F\u00f6rderung in vielen gesundheitlichen und sozialen Bereichen, ist f\u00fcr die Krankheitsbew\u00e4ltigung und Gesundheitserhaltung von grosser Bedeutung. Sie ist eine wichtige Akteurin f\u00fcr das Selbstmanagement und die Gesundheitskompetenz. Sie unterst\u00fctzt z. B. die von einer chronischen Krankheit betroffenen Personen dabei, trotz gesundheitlicher Einschr\u00e4nkungen die Lebensqualit\u00e4t aufrechtzuerhalten, kann den Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen reduzieren oder deren Wirkung st\u00e4rken. Die Selbsthilfe spielt auch in der Pr\u00e4vention (z. B. Leben mit psychischen Krankheiten oder mit chronischen Schmerzen) eine wichtige Rolle. Direktbetroffene sowie helfende Angeh\u00f6rige erleben in der Selbsthilfe gegenseitige Hilfe und Solidarit\u00e4t und \u00fcbernehmen Selbstverantwortung. So erreichen sie einen h\u00f6heren Grad an Gesundheitskompetenz. </p><p>Die St\u00e4rkung der Selbsthilfe ist ein Querschnittthema, das in verschiedenen Massnahmen zur Umsetzung von Gesundheit 2020 ber\u00fccksichtigt wird, z. B. im Rahmen der Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie). Auch die geplanten Massnahmen zur St\u00e4rkung der Patientenrechte leisten einen Beitrag dazu.</p><p>In der Schweiz sind krankheitsspezifische Patientenangebote mit Beratung bereits recht zahlreich vorhanden, aber wenige krankheits\u00fcbergreifende Angebote zur St\u00e4rkung der Gesundheitskompetenz, wie es die gemeinschaftliche Selbsthilfe in den \u00fcber 2300 Selbsthilfegruppen mit \u00fcber 43 000 Teilnehmenden bietet. Es fehlt in der Schweiz eine Kultur der Hilfe durch Selbsthilfe. Die Erfahrungsexpertise der Patienten und Angeh\u00f6rigen soll die Fachexpertise der Medizin und Pflege erg\u00e4nzen. Umso mehr braucht es Informations- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit sowie regionale Selbsthilfezentren und Vernetzung auf nationaler Ebene. </p><p>F\u00fcr eine echte St\u00e4rkung und Anhebung des Stellenwertes der gemeinschaftlichen Selbsthilfe ist eine Mittelzuteilung notwendig, welche die Wirksamkeit der Selbsthilfe ber\u00fccksichtigt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Es liegen f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Krankheiten Forschungsergebnisse vor, die belegen, dass die krankheitsbezogene gemeinschaftliche Selbsthilfe einen wichtigen eigenst\u00e4ndigen Beitrag zur Gesundheit der Bev\u00f6lkerung leistet. Der Bundesrat kann sich gut vorstellen, dass dies auch f\u00fcr weitere schwere Krankheiten gilt. Er r\u00e4umt in seiner Strategie Gesundheit 2020 der gemeinschaftlichen Selbsthilfe daher eine hohe Priorit\u00e4t ein. Alle aktuellen nationalen Strategien, Programme und Konzepte ber\u00fccksichtigen das Potenzial der Selbsthilfe bereits und beziehen die entsprechenden Akteure in die Umsetzung der Programme mit ein. Damit sollen die Kompetenzen zur Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention sowie zur Selbsthilfe und Krankheitsbew\u00e4ltigung in der Bev\u00f6lkerung gest\u00e4rkt werden. Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen k\u00f6nnen dabei eine wichtige Rolle spielen.</p><p>Auf Bundesebene fehlt eine gesetzliche Grundlage zur F\u00f6rderung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. Eine bundesgesetzliche Verankerung von neuen Bundesaufgaben zugunsten der gemeinschaftlichen Selbsthilfe k\u00f6nnte die Kultur der Hilfe durch Selbsthilfe weiter f\u00f6rdern und ein Zeichen setzen, damit sich Kantone und Gemeinden f\u00fcr die Verbesserung der Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten durch Selbsthilfe ebenfalls vermehrt einsetzen. Der Bundesrat hat am 24. Juni 2015 das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern mit der Verabschiedung des Berichtes \"Patientenrechte und Patientenpartizipation in der Schweiz\" in Erf\u00fcllung der Postulate Kessler 12.3100, Gilli 12.3124 und Steiert 12.3207 (www.bag.admin.ch &gt; Themen &gt; Gesundheitspolitik &gt; Patientenrechte und Patientenpartizipation) beauftragt, ein Patienteninformationsgesetz zu pr\u00fcfen. Er ist bereit, im Rahmen dieses Pr\u00fcfauftrages abzukl\u00e4ren, ob und inwieweit schweizweite und koordinierte Bev\u00f6lkerungsinformationen auf Bundesebene sowie Finanzhilfen zugunsten von Einzelprojekten von Dritten zur F\u00f6rderung von Selbsthilfegruppen sinnvoll und opportun w\u00e4ren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1479859200000)\/","SubmittedBy":"Ingold Maja","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1512000000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690521087740)\/","SubmissionDate":"\/Date(1474934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5005,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}