{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163712,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163712,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3712","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Insekten als Futtermittel f\u00fcr Speisefische und andere monogastrische Tiere zulassen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Bedingungen f\u00fcr eine Zulassung von Insekten als Futtermittel f\u00fcr Speisefische und allenfalls andere monogastrische Nutztiere (z. B. Gefl\u00fcgel, Schweine) abkl\u00e4ren zu lassen und die gesetzlichen Grundlagen f\u00fcr deren Zulassung zu schaffen.</p>","ReasonText":"<p>Fisch ist ein wichtiges Nahrungsmittel weltweit, f\u00fcr viele K\u00fcstenbewohnerinnen und -bewohner ist es die Lebensgrundlage Nummer 1. Auch in der Schweiz steigt der Fischkonsum. Die Speisefische kommen aus den Meeren, den Fl\u00fcssen und Seen oder Aquakulturen. Fischkonsum ist jedoch l\u00e4ngst nicht mehr unproblematisch. Sch\u00e4tzungsweise ist ein Drittel bis die H\u00e4lfte aller Fischbest\u00e4nde in den Meeren \u00fcberfischt und rund ein Zehntel bereits kollabiert. Besonders stark zur \u00dcberfischung der Meere tr\u00e4gt die EU-Fangflotte bei. Deshalb weicht sie zunehmend auf fremde Gew\u00e4sser aus, z. B. vor Westafrika. Die dortige Intensivierung der Fangt\u00e4tigkeit schadet der Natur und raubt den lokalen Fischern die Lebensgrundlage. Seit 1996 nehmen die Fangmengen trotz stets verbesserter Fangtechnik weltweit tendenziell ab. Der Zeit- und Kostenaufwand steigt somit kontinuierlich an.</p><p>Deshalb kommen immer mehr Speisefische aus Aquakulturen. F\u00fcr die F\u00fctterung dieser Fische werden j\u00e4hrlich rund 20 Millionen Tonnen Klein- und Fettfische zu Fischmehl verarbeitet. Pro Kilo Zuchtlachs braucht es rund 4,5 Kilo Wildfisch. So geht die \u00dcberfischung der Meere weiter. Hinzu kommen die problematischen Substanzen bei der Konservierung des Fischmehls (siehe Interpellation 15.4216). </p><p>Eine bereits entwickelte Alternative ist Futtermehl aus Insektenlarven. Die Larven verschiedener Insekten ern\u00e4hren sich von organischen Abf\u00e4llen aller Art. Sie bestehen zu einem Grossteil aus Protein, das sich aufgrund ausgezeichneter Aminos\u00e4ureprofile ideal zur Nutztierf\u00fctterung eignen w\u00fcrde. Neben dem Einsatz als Fischfutter k\u00f6nnte das Insektenmehl allenfalls auch in der Gefl\u00fcgel- und Schweinezucht Anwendung finden, wodurch dem st\u00e4ndigen Anstieg des umweltproblematischen Sojaanbaus entgegengewirkt werden k\u00f6nnte. Auch f\u00fcr Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder bietet die neue Technik ein beachtliches Potenzial. F\u00fcr den n\u00e4chsten Innovationsschritt braucht es aber die Zulassung von Insekten als Futter f\u00fcr Nutztiere, heute sind sie lediglich f\u00fcr Haus- und Heimtiere erlaubt. Zus\u00e4tzliche Produktionsbedingungen f\u00fcr eine sichere Anwendung m\u00fcssen allenfalls noch definiert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen hat bereits im Jahr 2015 einem Betrieb gest\u00fctzt auf die Verordnung \u00fcber die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten (SR 916.441.22) die Verwendung von einem konkreten Insektenmehl f\u00fcr die F\u00fctterung von Fischen, die in der Schweiz vermarktet werden, bewilligt. Da der Bundesrat allgemein eine breitere Abst\u00fctzung der Proteinversorgung bei der F\u00fctterung von Tieren f\u00fcr sinnvoll erachtet, ist er bereit, unter Ber\u00fccksichtigung der auf internationaler Ebene laufenden Risikoevaluationen die Bedingungen f\u00fcr die generelle Zulassung von Insekten in der Futtermittelproduktion zu pr\u00fcfen. Aufgrund des Landwirtschaftsabkommens mit der EU muss zur Vermeidung von negativen Auswirkungen auf den Handel mit Tieren und tierischen Produkten die Umsetzung mit der EU koordiniert werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1481241600000)\/","SubmittedBy":"Friedl Claudia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1560816000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763104073880)\/","SubmissionDate":"\/Date(1474934400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5005,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}