{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163801,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163801,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3801","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Welche Zukunft f\u00fcr den SBB-Verkehr in Luzern?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>F\u00fcr den Wirtschaftsstandort Luzern/Zentralschweiz ist ein besseres Angebot im nationalen und regionalen Schienenverkehr unabdingbar. Vergleicht man die Entwicklung des SBB-Angebots \u00fcberregional, stellt man fest, dass diese Region nicht verw\u00f6hnt wird. Abgesehen von kleineren Massnahmen, stagniert das Angebot verbunden mit zum Teil r\u00fcckl\u00e4ufigen Entwicklungen. Zwei Beispiele: 1. Wird der Halbstundentakt zwischen Bern und Luzern eingef\u00fchrt (ein Zug mehr pro Stunde), soll ein Zug pro Stunde nach Basel aus dem Fahrplan gestrichen werden. 2. Trotz der generellen Verbesserung der Verbindung ins Tessin durch die Nutzung der Neat werden Luzern weniger Z\u00fcge und damit Verschlechterungen in Aussicht gestellt. </p><p>Luzern/Zentralschweiz braucht nicht weniger, sondern mehr SBB-Verbindungen, national und regional. Das ist nicht nur aus Sicht Luzerns wichtig, sondern auch aus jener von Nid- und Obwalden. Sie wickeln ihre Schienenverkehre - abgesehen vom Br\u00fcnig - \u00fcber den Knoten Luzern ab. Das heisst: Schlechtere Verbindungen f\u00fcr Luzern bedeuten immer auch schlechtere Verbindungen f\u00fcr Nidwalden und Obwalden. Doch auch sie brauchen Verbesserungen.</p><p>Mehr Verbindungen erm\u00f6glicht das Zukunftsprojekt \"Durchgangsbahnhof\". Es findet in der Zentralschweiz und dar\u00fcber hinaus breite Unterst\u00fctzung (z. B. St\u00e4dte-Allianz Verkehr Zentral- und Ostschweiz). Es erm\u00f6glicht die bessere Anbindung Luzerns, Ob- und Nidwaldens ans nationale Schienennetz, und es \u00f6ffnet f\u00fcr alle SBB-Linien - nach Z\u00fcrich, Olten/Basel, Bern/Westschweiz und in den S\u00fcden - wieder Perspektiven. </p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie kommentiert er, dass der Halbstundentakt nach Bern mit einem Abbau der Verbindung nach Basel verbunden sein soll? Wie w\u00e4re der Abbau zu verhindern?</p><p>2. Aus welchen Gr\u00fcnden wird Luzern eine Verschlechterung der Verbindung in den S\u00fcden in Aussicht gestellt? Wie liesse sich der Abbau abwenden?</p><p>3. Wie beurteilt er die vorgesehene Entwicklung des SBB-Angebots f\u00fcr Luzern, Ob- und Nidwalden in den n\u00e4chsten f\u00fcnf bis zehn Jahren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Das Angebot der Region Luzern entspricht der Nachfrage und ist mit anderen Teilen der Schweiz vergleichbar. Bei Angebotsanpassungen muss jeweils der Nutzen verschiedener Verbindungen gegeneinander abgewogen werden. Trotz des neu entstehenden Halbstundentaktes Luzern-Bern bleiben die beiden Verbindungen Luzern-Basel weiterhin bestehen. Allerdings wird bei einer der beiden Verbindungen bei unver\u00e4nderter Reisezeit in Zofingen umzusteigen sein. Der Vorteil des neuen Halbstundentaktes nach Bern ist h\u00f6her zu gewichten als der Nachteil des Umsteigens auf der bestehenden, langsamen Verbindung nach Basel. Zudem sind die Nutzerzahlen der Verbindung Bern-Luzern in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Eine vergleichbare Entwicklung ist beim Interregio Luzern-Zofingen-Basel nicht festzustellen.</p><p>2. Die Anzahl Direktverbindungen ab Luzern nach Lugano/Mailand \u00e4ndert kaum. Die bisherigen Interregio-Direktverbindungen mit zahlreichen Zwischenhalten nach Locarno entfallen ab Dezember 2016, da die Interregioz\u00fcge nur noch bis Erstfeld fahren. Dort besteht Anschluss an die Regio-Express-Z\u00fcge \u00fcber die Gotthard-Bergstrecke ins Tessin. Bei den ICN-Verbindungen \u00e4ndert die Anzahl an t\u00e4glichen Direktverbindungen Basel-Luzern-Lugano mit Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels nicht. Allerdings verkehrt einer dieser direkten Z\u00fcge neu am Abend statt am Morgen ab Basel resp. Luzern. Diese Anpassung ist durch die heutigen Kundenstr\u00f6me aus der Deutschschweiz ins Tessin und nach Italien bedingt, die insbesondere am Morgen ab Z\u00fcrich deutlich h\u00f6her sind als ab Basel oder Luzern.</p><p>Im internationalen Verkehr bleibt die heutige Direktverbindung mit Mailand bestehen. Allerdings wird diese neu nicht mehr morgens, sondern nachmittags angeboten. W\u00e4hrend der \u00dcbergangsphase von Juni bis Dezember 2016 wurden vor\u00fcbergehend beide Direktverbindungen angeboten. Ab Fertigstellung des Ceneri-Basistunnels ist eine zweite Direktverbindung Luzern-Mailand pro Tag geplant.</p><p>Luzern und die Zentralschweiz profitieren ab Dezember 2016 von einer um rund 30 Minuten k\u00fcrzeren Reisezeit ins Tessin und nach Italien. Dieser Fahrzeitgewinn gilt sowohl f\u00fcr die Direktverbindungen ins Tessin als auch f\u00fcr die Verbindungen mit Umsteigen in Arth-Goldau. Die minimale Bedienungsqualit\u00e4t der Haltestellen ist in der Fernverkehrskonzession festgehalten.</p><p>3. Auf dem Netz der Zentralbahn wurde bereits in den letzten Jahren massiv investiert, um das Angebot auszubauen, so etwa auf der Linie Luzern-Engelberg mit dem Engelbergtunnel seit Dezember 2010. Ende 2012 folgten der Doppelspurausbau und die Tieflegung der Zentralbahn von Luzern bis Allmend, die einen weiteren Angebotsausbau erm\u00f6glichten. So verkehren seit Ende 2013 die S-Bahn-Z\u00fcge auf diesem Abschnitt neu im Viertelstundentakt. Mit den vom Parlament beschlossenen Ausbauten der Eisenbahninfrastruktur sieht der Bund auch einen weiteren Ausbau des Angebots f\u00fcr Luzern, Ob- und Nidwalden vor. Das Referenzkonzept 2025 sieht neben der Verdichtung zum Halbstundentakt zwischen Luzern und Bern auch verschiedene Verdichtungen auf Luzerner S-Bahnen vor. Weiter gehende Ausbauten werden im Rahmen des Ausbauschrittes 2030/35 gepr\u00fcft.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1479254400000)\/","SubmittedBy":"Schelbert Louis","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1481846400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1763104857707)\/","SubmissionDate":"\/Date(1475107200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5005,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}