{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163830,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163830,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3830","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Anerkennung und Berufsbildung f\u00fcr Personen, die sich um Betagte und Menschen mit Behinderungen k\u00fcmmern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die n\u00f6tigen Massnahmen zu treffen, damit Personen ohne anerkannte Ausbildung, die f\u00fcr Betagte und Menschen mit Behinderungen arbeiten, einerseits berufsbegleitende Ausbildungen absolvieren k\u00f6nnen und ihre beruflichen Kompetenzen andererseits anerkannt und gerecht entl\u00f6hnt werden.</p>","ReasonText":"<p>Dieses gesellschaftliche Ph\u00e4nomen besteht seit einiger Zeit und gewinnt immer mehr an Bedeutung: Heute werden zahlreiche Betagte oder Menschen mit Behinderungen insbesondere zu Hause von Personen aus der Schweiz oder aus dem Ausland begleitet oder gepflegt. Diese Frauen (in den meisten F\u00e4llen) und M\u00e4nner haben sehr h\u00e4ufig eine Familie und konnten oder k\u00f6nnen nicht gen\u00fcgend Zeit finden, um eine angemessene Ausbildung zu absolvieren. Diese Menschen verf\u00fcgen zwar \u00fcber ausgezeichnete soziale Kompetenzen, aber es fehlen ihnen einige grundlegende fachliche Kompetenzen im Bereich der Pflege. Dazu kommt, dass sie von unserem Sozial- und Gesundheitssystem sowie von den Beh\u00f6rden nicht anerkannt werden. Es erscheint mir fundamental, dass diese Personen eine berufsbegleitende Ausbildung absolvieren und auch abschliessen k\u00f6nnen. So k\u00f6nnten sie diesen Beruf aus\u00fcben, der f\u00fcr viele bed\u00fcrftige Betagte und Menschen mit Behinderungen unverzichtbar ist. Diese L\u00f6sung h\u00e4tte zudem den Vorteil, dass die Krankenkassen und die Sozialversicherungen erheblich Kosten einsparen k\u00f6nnten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Personen, die ihren Alltag der Betreuung und Pflege behinderter oder betagter Personen widmen, leisten einen grossen Einsatz f\u00fcr die Betroffenen und deren Angeh\u00f6rige. Gleichzeitig entlasten sie damit auch die professionelle Pflege im Gesundheitswesen. Der Bundesrat anerkennt und honoriert dieses Engagement.</p><p>Die M\u00f6glichkeit, dass sich betroffene Personen ihre informell erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen im Pflege- und Betreuungsbereich anrechnen lassen, ist gegeben. Die angemessene Anrechnung von Praxiserfahrung und Bildungsleistungen, die ausserhalb \u00fcblicher Bildungsg\u00e4nge erbracht wurden, ist mit Artikel\u00a09 Absatz\u00a02 des Berufsbildungsgesetzes grunds\u00e4tzlich gew\u00e4hrleistet. Betreuende und pflegende Personen k\u00f6nnen die erworbenen Kompetenzen validieren lassen, eine verk\u00fcrzte berufliche Grundbildung absolvieren und/oder Gesuche zur Dispensation von Bildungsleistungen in formalen Bildungsg\u00e4ngen (Praktika, Unterricht oder Pr\u00fcfungen) stellen. Dispensationen sind auf Sekundarstufe II wie auch auf Terti\u00e4rstufe m\u00f6glich.</p><p>Mit der Ausbildung zu \"Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK\" des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) k\u00f6nnen sich interessierte Personen auf ihre Aufgaben in der Pflege und Betreuung behinderter oder betagter Personen vorbereiten. Um m\u00f6glichst viele Personen zu erreichen, werden die Lehrg\u00e4nge in der ganzen Schweiz angeboten. Sie stehen grunds\u00e4tzlich allen Personen ab 18 Jahren mit den notwendigen Sprachkenntnissen offen. Verschiedene Spezialisierungen und thematisch erg\u00e4nzende Kurse sind verf\u00fcgbar. Das schweizweit anerkannte Zertifikat \"Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK\" erm\u00f6glicht gleichzeitig den Einstieg in den professionellen Pflege- und Betreuungsbereich, da es bei einem Eintritt in eine Pflegeausbildung auf Sekundarstufe II oder Terti\u00e4rstufe ebenfalls als bereits erbrachte Bildungsleistung geltend gemacht werden kann. Dies tr\u00e4gt ausserdem dazu bei, zus\u00e4tzliche Fachkr\u00e4fte f\u00fcr das Gesundheitswesen in der Schweiz auszubilden und das Potenzial an inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften besser zu nutzen.</p><p>Verschiedene SRK-Kantonalverb\u00e4nde bieten zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung an f\u00fcr Migrantinnen und Migranten, welche die obenerw\u00e4hnte Ausbildung machen wollen: vorgelagerte oder parallel gef\u00fchrte Sprachkurse, Tutoring w\u00e4hrend des Kurses (Repetition, Aufgabenhilfe), Mentoring f\u00fcr die Praktikums- oder Stellensuche und Kurse \u00fcber das Gesundheitswesen in der Schweiz. Mit dem SRK-Pilotprojekt \"Sesam\", das von 2014 bis 2018 l\u00e4uft und vom Staatssekretariat f\u00fcr Migration unterst\u00fctzt wird, werden solche Angebote multipliziert und st\u00e4rker auf die Bed\u00fcrfnisse der Migrantinnen und Migranten ausgerichtet.</p><p>Um die Rahmenbedingungen f\u00fcr betreuende und pflegende Angeh\u00f6rige im Allgemeinen zu verbessern, hat der Bundesrat zudem als Teil seiner gesundheitspolitischen Priorit\u00e4ten Gesundheit 2020 am 5. Dezember 2014 den Aktionsplan zur Unterst\u00fctzung und Entlastung von pflegenden Angeh\u00f6rigen verabschiedet. Der Aktionsplan fokussiert unter anderem auf Massnahmen zur F\u00f6rderung der Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Angeh\u00f6rigenpflege.</p><p>Die aktuellen Rahmenbedingungen zur Ausbildung von pflegenden und betreuenden Personen erf\u00fcllen die Anliegen des Motion\u00e4rs und werden zus\u00e4tzlich durch den Aktionsplan unterst\u00fctzt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1478649600000)\/","SubmittedBy":"Page Pierre-Andr\u00e9","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1569283200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690555763530)\/","SubmissionDate":"\/Date(1475107200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5005,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Sozialer Schutz"}}