{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163878,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163878,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3878","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die Aufgabe der Bewirtschaftung von Heimbetriebs- und S\u00f6mmerungsfl\u00e4chen als Folge der R\u00fcckkehr von Grossraubtieren erfassen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Folgen der Ausbreitung von Grossraubtieren in der Schweiz auf die Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen von Heim- und S\u00f6mmerungsbetrieben zu dokumentieren. Dazu ist Artikel\u00a014 des Jagdgesetztes (JSG) so zu erg\u00e4nzen, dass die Aufgabe der Bewirtschaftung von Heimbetriebs- und S\u00f6mmerungsfl\u00e4chen als Folge der R\u00fcckkehr von Grossraubtieren erfasst wird.</p>","ReasonText":"<p>Das Jagdgesetz beauftragt den Bund, die wildlebenden Tiere zu erforschen und zu dokumentieren. Die zu diesem Zweck vom Bund gef\u00fchrte Dokumentationsstelle f\u00fcr Wildforschung (Kora) betreibt ein umfassendes Monitoring \u00fcber den Luchs, Wolf und B\u00e4ren mit Daten zu ihrer Verbreitung, Populationsdichte oder den verursachten Sch\u00e4den an Nutztieren. Die Kora schreibt auf ihrer Website, dass sie die Wirkung der Raubtiere in unserer modernen Kulturlandschaft beobachte und die Grundlagen f\u00fcr ein konfliktarmes Zusammenleben der grossen Raubtiere mit dem Menschen erarbeite.</p><p>Die Auswirkungen der Grossraubtiere auf die landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen werden heute nicht erfasst. Der Bundesrat schreibt in seiner Stellungnahme zur Interpellation 16.3522, dass der Bund keine Statistik \u00fcber die Gr\u00fcnde einer Bewirtschaftungsaufgabe f\u00fchre. Somit fehlt hier ein wichtiger Teil des Monitorings, n\u00e4mlich die Auswirkungen der Grossraubtiere auf die Weidefl\u00e4chen. Dazu geh\u00f6rt nebst der Anzahl gerissener Nutztiere auch die Erfassung der Anzahl Hektaren aufgegebener Weidefl\u00e4chen auf Heimbetrieben, die Anzahl Normalst\u00f6sse, die wegen Grossraubtierpr\u00e4senz nicht mehr auf die S\u00f6mmerungsfl\u00e4chen getrieben werden, oder die damit zusammenh\u00e4ngende Vergandung von Kulturland.</p><p>Die Pr\u00e4senz der Grossraubtiere und die damit steigenden Anforderungen an den Herdenschutz sowohl im S\u00f6mmerungsgebiet als auch auf den Heimbetrieben haben einen grossen Einfluss auf die Kulturlandschaft. Dieser soll erfasst und quantifiziert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Beweidung mit Nutztieren unterhalb der nat\u00fcrlichen Waldgrenze leistet einen wichtigen Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft. Zur Abgeltung dieser gemeinwirtschaftlichen Leistung richtet der Bund Kulturlandschaftsbeitr\u00e4ge aus (Art. 70 LwG, SR 910.1). </p><p>Um die Anpassung der Landwirtschaft an die Pr\u00e4senz von Grossraubtieren zu unterst\u00fctzen, richtet der Bund zus\u00e4tzlich Beitr\u00e4ge f\u00fcr das Ergreifen wirksamer Herdenschutzmassnahmen aus (Art. 12 Abs. 5 JSG, SR 922.0, und Art. 10ter und 10quater JSV, SR 922.01). Allf\u00e4llige Nutztierverluste werden den Landwirten entsch\u00e4digt (Art. 13 Abs. 4 JSG, Art. 10 JSV). Dem Bundesrat ist bekannt, dass in gewissen Gebieten mit Wolfspr\u00e4senz einige Schafalpen, die bisher allesamt als Standweide bewirtschaftet wurden, heute nicht mehr bestossen werden. Die Schafe dieser aufgegebenen Alpen weiden heute auf anderen Alpen mit Umtriebsweide oder st\u00e4ndiger Behirtung, oft auch mit eingerichtetem Herdenschutz. Der Bundesrat geht davon aus, dass die auf Nutztieren basierende Landwirtschaft und die damit einhergehende Pflege der Kulturlandschaft trotz der Pr\u00e4senz von Grossraubtieren weiterbestehen k\u00f6nnen. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass die Landwirte die vom Bund finanzierten Massnahmen im Sinne einer Anpassung an die Grossraubtierpr\u00e4senz umsetzen.</p><p>\u00dcberdies sind in Gebieten mit Grossraubtieren nebst technischen Massnahmen zum direkten Schutz der Nutztiere oftmals auch Anpassungen der betrieblichen Abl\u00e4ufe sinnvoll. Zum Beispiel erm\u00f6glichen die Zusammenlegung der Nutztiere verschiedener Halter zu einer grossen Nutztierherde und damit die Anpassung der Weidenutzung einen effizienteren Schutz mittels Herdenschutzmassnahmen.</p><p>Das von der Motion verlangte statistische Erfassen der Aufgabe der Weidenutzung aufgrund der Grossraubtierpr\u00e4senz und dessen Festlegung im Jagdgesetz gehen \u00fcber die allgemeine Erfassung landwirtschaftlicher Strukturdaten durch die Kantone hinaus und sind nach Ansicht des Bundesrates aus folgenden Gr\u00fcnden nicht sinnvoll:</p><p>- Die Aufgabe der Nutzung bestimmter Weidefl\u00e4chen kann verschiedene Ursachen haben, und es w\u00e4re meist unm\u00f6glich, dies einem einzelnen Faktor - wie der Grossraubtierpr\u00e4senz - zuzuordnen.</p><p>- Das zus\u00e4tzliche Erfassen der Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Nutzung respektive Aufgabe der Nutzung einer Fl\u00e4che w\u00fcrde einem administrativen Mehraufwand entsprechen.</p><p>- Das Verankern der Pflicht zur Erfassung von Praxis\u00e4nderungen in der Landwirtschaft im JSG (Anpassung von Art. 14) w\u00e4re zudem sachfremd.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1479254400000)\/","SubmittedBy":"von Siebenthal Erich","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1543363200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690555691370)\/","SubmissionDate":"\/Date(1475193600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5005,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}