{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20163890,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20163890,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"16.3890","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Stromverbrauch. Wie hoch ist der j\u00e4hrliche Stromverbrauch f\u00fcr von Elektrizit\u00e4tswerken gesteuerte Verbraucher wie Elektroboiler, Speicherheizungen, W\u00e4rmepumpen, Pumpspeicher usw. in der Schweiz?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht aufzuzeigen, wie hoch der j\u00e4hrliche Stromverbrauch f\u00fcr von Elektrizit\u00e4tswerken gesteuerte Verbraucher wie Elektroboiler, Speicherheizungen, W\u00e4rmepumpen, Pumpspeicher usw. in der Schweiz ist. Im Bericht ist aufzuzeigen oder abzusch\u00e4tzen, wie viel j\u00e4hrlicher Stromverbrauch von den Konsumenten absichtlich auf Niedertarifzeiten geschoben wird (z. B. zeitlich programmierbare Waschmaschinen, Geschirrsp\u00fcler, Industriemaschinen usw.). Es soll dargestellt werden, zu welchen Tages-, Nacht- und Jahreszeiten diese steuerbaren Verbraucher heute betrieben werden. Daraus soll der nat\u00fcrliche, ungesteuerte Strombedarf in der Schweiz f\u00fcr typische Tage/N\u00e4chte/Wochen pro Jahreszeit abgeleitet und grafisch einfach verst\u00e4ndlich dargestellt werden.</p><p>Der Bericht soll aufgrund dieser Erkenntnisse zuverl\u00e4ssige Aussagen zu den Chancen und Risiken von weniger Bandstrom im Schweizer Stromnetz machen und aufzeigen, welche allf\u00e4lligen Massnahmen mittel- und langfristig ohne Schweizer Atomkraft im Bandenergiebereich sinnvoll oder notwendig werden.</p>","ReasonText":"<p>Im Zusammenhang mit der Energiestrategie 2050, der Atomausstiegs-Initiative und der Diskussion \u00fcber die Versorgungssicherheit wird immer wieder auf hohe notwendige Bandstrommengen hingewiesen. Dabei wird meistens ausgeblendet, dass seit Jahren aufgrund der hohen Bandstrommenge im Netz zahlreiche grosse Stromverbraucher zu Schwachlastzeiten gezielt entweder von den Elektrizit\u00e4tswerken oder aufgrund der Tarifanreize von den Konsumenten zugeschaltet werden. Das Schweizer Stromsystem wird aktuell auf mehr dezentrale Produktionsanlagen mit unregelm\u00e4ssig anfallender Produktion (PV, Wind, Wasser) umgebaut. Das heute vorhandene Steuersystem (Rundsteuerung) wurde vor vielen Jahren aufgrund von zu viel Bandstrom im Netz gebaut und \u00fcber die Stromkosten von den Konsumentinnen und Konsumenten bezahlt. Dieses Steuersystem kann in Zukunft dazu verwendet werden, um die steuerbaren Verbraucher optimal mit den neuen Produktionsanlagen in Einklang zu bringen. Der Bericht soll eine belastbare Grundlage f\u00fcr diesen Systemumbau darstellen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Energieversorgungsunternehmen (EVU) k\u00f6nnen heute \u00fcber Rundsteuerungen teilweise den Stromverbrauch f\u00fcr elektrische Speicherheizungen, Elektroboiler und W\u00e4rmepumpen in Wohngeb\u00e4uden sowie f\u00fcr Anwendungsprozesse in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen steuern. Zudem gibt die Tarifgestaltung in Hoch- und Niedertarif in vielen Verteilnetzen den Konsumenten Anreize, beispielsweise Geschirrsp\u00fcler und Waschmaschinen in Niedertarifzeiten laufen zu lassen.</p><p>Im Rahmen der Elektrizit\u00e4tsstatistik erhebt das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) die Produktion und den Verbrauch von Strom auf monatlicher Basis sowie w\u00f6chentlich f\u00fcr jeden Mittwoch bei den EVU. Jeweils am dritten Mittwoch im Monat wird zudem der Belastungsverlauf f\u00fcr Produktion und Verbrauch im Tagesgang erfasst. Der Verbrauch der Speicherpumpen wird dabei separat ausgewiesen. Auch der j\u00e4hrliche Stromverbrauch f\u00fcr Elektrow\u00e4rmepumpen wird in der Elektrizit\u00e4tsstatistik publiziert. Es sind keine statistischen Grundlagen verf\u00fcgbar, um den Verbrauch nach \"gesteuert\" und \"nicht gesteuert\" zu unterscheiden.</p><p>Zuk\u00fcnftig werden Lastverschiebungen, auch Demand Side Managements (DSM) genannt, \u00fcber neue technologische Entwicklungen zunehmen. Intelligente Z\u00e4hler, sogenannte Smart Meter, unterst\u00fctzen Gesch\u00e4ftsmodelle auf Basis von Lastverschiebungen und sollen im Rahmen der Energiestrategie 2050 eingef\u00fchrt werden. Die durch DSM so bereitgestellte Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Netze ist ein zentrales Element von intelligenten Netzen, sogenannten Smart Grids. Das BFE hat in den Untersuchungen zur Einf\u00fchrung von Smart Metering in der Schweiz erste Analysen zu Lastverschiebungspotenzialen in den Sektoren Haushalte, Industrie und Dienstleistungen durchgef\u00fchrt (Bericht \"Folgeabsch\u00e4tzung einer Einf\u00fchrung von 'Smart Metering' im Zusammenhang mit 'Smart Grids' in der Schweiz\", abrufbar unter <a href=\"http://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/27519.pdf\">www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/27519.pdf</a>). In weiteren Studien des BFE wurde das Thema ebenfalls bereits aufgegriffen (z. B. Trilaterale Studie Pumpspeicherkraftwerke 2014, vgl. Medienmitteilung des BFE vom 18. August 2014: <a href=\"http://www.bfe.admin.ch\">www.bfe.admin.ch</a> &gt; Dokumentation &gt; Medieninformationen). Das DSM kann einen wichtigen Beitrag im zuk\u00fcnftigen Strommarkt liefern. Es liegen jedoch keine belastbaren Daten zu den heute mittels Steuerung verschobenen Lasten vor.</p><p>Das Postulat Nordmann 15.3583, \"Ursachen des leicht r\u00fcckl\u00e4ufigen Stromverbrauchs in den letzten Jahren\", welches der Nationalrat angenommen hat, beauftragt den Bundesrat, einen Bericht \u00fcber die Entwicklung der massgeblichen Faktoren des Stromverbrauchs zu erstellen. Es werden die Verwendungszwecke wie beispielsweise Raumw\u00e4rme (Elektroheizungen, W\u00e4rmepumpen), Warmwasser (u. a. Elektroboiler), Elektroger\u00e4te oder industrielle Antriebe und Prozesse seit 2000 dargelegt. Die quantitative Bedeutung potenziell steuerbarer Verbraucher kann zwar aufgezeigt werden, aufgrund fehlender Datengrundlagen k\u00f6nnen jedoch keine Aussagen zu den Tageslastg\u00e4ngen dieser Verbraucher gemacht werden. Die verf\u00fcgbaren Grundlagen der Entwicklung des Elektrizit\u00e4tsverbrauches werden bis Ende 2017 in diesem Bericht dargestellt. Zus\u00e4tzliche Informationen, wie im Postulat gefordert, bedingten eine erhebliche Erweiterung der statistischen Grundlagen, die zu einem erheblichen zus\u00e4tzlichen Aufwand f\u00fcr die Stromwirtschaft f\u00fchren w\u00fcrde. Je nach Ausgestaltung der Darstellung verf\u00fcgt die Stromwirtschaft nicht \u00fcber alle statistischen Grundlagen, womit diese bei der Wirtschaft und den Haushalten direkt erhoben werden m\u00fcssten, was auch f\u00fcr diese Stellen (und f\u00fcr die Verwaltung) einen grossen Mehraufwand bedeuten w\u00fcrde.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1479254400000)\/","SubmittedBy":"Grossen J\u00fcrg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1654560000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1750809696703)\/","SubmissionDate":"\/Date(1475193600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5005,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}